Linker Extremismus ist kein Randphänomen mehr – er ist ein Stresstest für den Rechtsstaat. Deutschland steht vor einer unbequemen Wahrheit: Politisch motivierte Gewalt von links wird seit Jahren relativiert, verharmlost oder kommunikativ umetikettiert. Sabotage wird zu „Protest“, Brandstiftung zu „Aktivismus“, Einschüchterung zu „zivilem Ungehorsam“. Diese semantische Kosmetik ist kein Zufall – sie ist Teil eines strukturellen Versagens. Der jüngste Anschlag auf kritische Inf
Wie linksextreme Gewalt verharmlost und politisch relativiert wird Ein Stromausfall wirkt harmlos. Kurz kein Licht, ein paar Kerzen, ein Schulterzucken. In einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland ist genau diese Verharmlosung Teil des Problems. Denn was jüngst in Berlin geschah, war kein technischer Defekt, kein Wetterereignis und kein Betriebsunfall – sondern ein gezielter Sabotageakt gegen die kritische Infrastruktur der Hauptstadt. Wer einen neuralgischen Punk
Was derzeit in Deutschland unter dem Label „Aktivismus“ firmiert, hat in Teilen längst eine sicherheitsrelevante Eskalationsstufe erreicht. Der jüngste Sabotageakt auf die kritische Infrastruktur in Berlin zeigt mit brutaler Klarheit, wie verwundbar ein hochentwickelter Industriestaat ist – und wie selektiv Politik und Medien mit dieser Realität umgehen. Ein gezielter Angriff auf die Stromversorgung einer Millionenmetropole ist kein technischer Zwischenfall, kein „Stromausfal
Der Sturz eines Diktators ist eigentlich eine klare Sache. Ein autoritäres Regime endet, politische Gefangene hoffen auf Freiheit, Millionen Exilierte auf Rückkehr. Doch während weltweit Venezolaner feiern, herrscht in den deutschen öffentlich-rechtlichen Medien auffällige Zurückhaltung – teils sogar offener Unmut. Nicht über den Diktator, sondern über dessen Ende. Das ist kein Zufall, sondern Symptom eines tieferliegenden Problems. Ein Mediensystem im eigenen Deutungsraum Di
Um die Jahrhundertwende hatte Amerika einen unanfechtbaren Vorherrschaft in der Welt, seine Wirtschaft war die stärkste und dynamischste, sein Militär das mächtigste, seine globalen Allianzen konkurrenzlos und seine globale Führung unbestritten. Das Jahr 2001 schien der Dreh- und Angelpunkt zu sein, an dem alles nach Süden ging, wobei der 11. September als das stärkste Symbol des umfassenden Niedergangs der US-Militärmacht, der finanziellen Kraft, des gesellschaftlichen Zusam
Trumps Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) für 2026 ist weniger ein konsistenter Masterplan als ein machtpolitisches Betriebssystem , das die Welt nicht ordnen, sondern priorisieren, reduzieren und neu verhandeln will. 1. Ausgangspunkt: Abrechnung mit 25 Jahren US-Fehlsteuerung Die NSS beginnt mit einer fundamentalen Diagnose: Die USA haben seit 2001 strategische Substanz verspielt – militärisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Endlose Interventionen ohne s
Venezuela ist nicht primär ein Öl-, sondern ein Rohstoffstaat. Wer die geopolitische Dynamik verstehen will, muss den Fokus von Förderquoten und Pipelines lösen – und auf Gold, Zugriff und finanzielle Hebel richten. Öl: Symbolpolitik statt strategischer Hebel Öl dominiert Schlagzeilen, ist aber aktuell kein kurzfristig nutzbares Asset : Veraltete Infrastruktur Massive Investitionsstaus Politische und rechtliche Risiken Mehrjährige Vorlaufzeiten Öl ist kapitalintensiv, langsa
Was in Berlin geschehen ist, lässt sich nicht mehr als technischer Zwischenfall oder bloße Sabotage relativieren. Der Angriff auf die Strominfrastruktur ist ein Angriff auf das gesellschaftliche Grundversprechen von Sicherheit, Versorgung und staatlicher Handlungsfähigkeit. Wer zehntausende Menschen im Winter von Strom, Wärme und Kommunikation abschneidet, greift nicht Leitungen an – sondern den Alltag, die Gesundheit und im Zweifel das Leben. Der eigentliche Skandal liegt d
Man muss Nicolás Maduro nicht mögen. Man muss ihn auch nicht verteidigen. Vor allem aber sollte man eines nicht tun: ihn als normalen Staatschef behandeln, dem Unrecht widerfährt . Genau diese semantische Verharmlosung ist Teil des Problems. Maduro steht nicht für ein politisches Lager, sondern für ein System organisierter Verantwortungslosigkeit , in dem Staat, Sicherheitsapparat und kriminelle Ökonomie ineinander übergehen. Wer demonstriert hat, wurde verhaftet. Wer widersp