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Ein Ergebnis mit europäischer Dimension
Die internationale Presse wertet das Ergebnis nicht als regionalen Ausrutscher, sondern als möglichen Wendepunkt der deutschen Politik. Auffällig ist dabei vor allem eines: Im Mittelpunkt steht weniger die AfD allein als der dramatische Vertrauensverlust der etablierten Parteien. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD nach den ersten Ergebnissen 44,5 Prozent erreicht und damit die CDU mit 18,5 Prozent weit hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Pro
6. Sept.


WEF 2026 in Davos: Elitenforum im Anpassungsschock
Der diesjährige Gipfel des Weltwirtschaftsforum in Davos steht weniger im Zeichen globaler Steuerung als eines offenen Machtverlusts. Zwar ist das alpine Schaulaufen der politischen und wirtschaftlichen Spitzen erneut gut besucht – doch die Fassade eines handlungsfähigen, normsetzenden Westens bröckelt sichtbar. Der Grund dafür trägt einen Namen: Donald Trump. 1. Davos unter neuer Leitung – und ohne Deutungshoheit Erstmals wird das WEF nicht mehr von seinem Gründer geprägt, s
20. Jan.


Schützenhilfe für Günther: Dunja Hayali und der Offenbarungseid des Öffentlich-Rechtlichen
Die Intervention von Dunja Hayali in der Debatte um die Äußerungen von Daniel Günther ist mehr als eine persönliche Wortmeldung. Sie wirkt wie ein Symptom – für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Journalismus und für eine politische Agenda, die unter dem Schlagwort „Schutz“ tief in Grundrechte eingreift. 1. Vom Journalismus zur Parteinahme Hayalis Einlassung überschreitet eine klassische journalistische Grenze. Statt Distanz zu wahren, übernimmt sie argumentative Linien d
20. Jan.


WEF in Davos: Die Illusion der globalen Steuerung – und ihr Klassenproblem
Während sich im Schweizer Alpenort Davos erneut die selbsternannten Lenker der Weltwirtschaft versammeln, offenbart das aktuelle Chaos abseits der Hauptbühnen mehr als nur organisatorisches Versagen. Es zeigt die innere Logik des Weltwirtschaftsforum: Zugang ist Macht – und Macht ist exklusiv. 1. Davos als Parallelgesellschaft Fast 200 registrierte und zahlende Teilnehmer, die in der Kälte stranden, weil ihnen farbcodierte Abzeichen fehlen, sind kein Betriebsunfall. Sie sind
20. Jan.


„Wir retten die Demokratie“ – Robert F. Kennedy Jr. in Berlin 2020
Dieses Archivmaterial gewinnt im Jahr 2026 eine neue Aktualität. Am 29. August 2020 sprach Robert F. Kennedy Jr. in Berlin vor tausenden Menschen über die weltweiten Corona-Maßnahmen, den Umgang von Regierungen mit Grundrechten und die Rolle von Angst, Macht und Kontrolle in Krisenzeiten. Damals wurde seine Rede medial marginalisiert, diffamiert oder bewusst ignoriert. Heute, Jahre später – und vor dem Hintergrund seiner aktuellen politischen Rolle und der erneuten öffentlich
14. Jan.


Massenmanipulation: Wie Macht und Psychologie die öffentliche Meinung steuern
In modernen Gesellschaften ist die Steuerung von Information längst zu einem zentralen Werkzeug politischer Macht geworden. Regierungen, globale Akteure und wirtschaftliche Eliten nutzen psychologische Strategien, um die Wahrnehmung von Ereignissen zu lenken, Debatten zu kontrollieren und gesellschaftliche Zustimmung zu erzeugen – oft weitgehend unbemerkt von der breiten Öffentlichkeit. 1. Doppelbotschaften Die Machtstrukturen operieren häufig mit unterschiedlichen Botschafte
10. Jan.


Wenn der Staat wegschaut, wächst der Extremismus
Linker Extremismus ist kein Randphänomen mehr – er ist ein Stresstest für den Rechtsstaat. Deutschland steht vor einer unbequemen Wahrheit: Politisch motivierte Gewalt von links wird seit Jahren relativiert, verharmlost oder kommunikativ umetikettiert. Sabotage wird zu „Protest“, Brandstiftung zu „Aktivismus“, Einschüchterung zu „zivilem Ungehorsam“. Diese semantische Kosmetik ist kein Zufall – sie ist Teil eines strukturellen Versagens. Der jüngste Anschlag auf kritische Inf
7. Jan.


Der blinde Fleck der Republik
Wie linksextreme Gewalt verharmlost und politisch relativiert wird Ein Stromausfall wirkt harmlos. Kurz kein Licht, ein paar Kerzen, ein Schulterzucken. In einem hochentwickelten Industrieland wie Deutschland ist genau diese Verharmlosung Teil des Problems. Denn was jüngst in Berlin geschah, war kein technischer Defekt, kein Wetterereignis und kein Betriebsunfall – sondern ein gezielter Sabotageakt gegen die kritische Infrastruktur der Hauptstadt. Wer einen neuralgischen Punk
7. Jan.


Wenn Narrative wichtiger sind als Fakten
Der Sturz eines Diktators ist eigentlich eine klare Sache. Ein autoritäres Regime endet, politische Gefangene hoffen auf Freiheit, Millionen Exilierte auf Rückkehr. Doch während weltweit Venezolaner feiern, herrscht in den deutschen öffentlich-rechtlichen Medien auffällige Zurückhaltung – teils sogar offener Unmut. Nicht über den Diktator, sondern über dessen Ende. Das ist kein Zufall, sondern Symptom eines tieferliegenden Problems. Ein Mediensystem im eigenen Deutungsraum Di
5. Jan.


Die stille Transformation
Es begann nicht mit einem Knall. Kein Gesetz wurde verabschiedet, kein Ausnahmezustand ausgerufen, keine Sirenen heulten. Es begann an einem ganz normalen Morgen. Der Bildschirm leuchtete auf, noch bevor der erste Gedanke richtig Form annahm. Ein kurzer Blick, ein schneller Scroll. Nachrichten, Meinungen, Empörung, Humor – alles sauber sortiert, passgenau, vertraut. Es fühlte sich nicht wie Kontrolle an. Es fühlte sich bequem an. Was kaum jemand bemerkte: In diesem Moment hat
3. Jan.
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