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Ein Ergebnis mit europäischer Dimension
Die internationale Presse wertet das Ergebnis nicht als regionalen Ausrutscher, sondern als möglichen Wendepunkt der deutschen Politik. Auffällig ist dabei vor allem eines: Im Mittelpunkt steht weniger die AfD allein als der dramatische Vertrauensverlust der etablierten Parteien. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD nach den ersten Ergebnissen 44,5 Prozent erreicht und damit die CDU mit 18,5 Prozent weit hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Pro
6. Sept.


Elite im Kontrollverlust
Was die Epstein-Files über Eliten, Straflosigkeit und den moralischen Zustand der Oberen verraten Die veröffentlichten Epstein-Files sind kein Beweisarchiv im klassischen Sinn. Sie liefern selten gerichtsfeste Schuldzuweisungen, kaum eindeutige Täterprofile und nur wenige klare Kausalketten. Und doch entfalten sie eine Wirkung, die stärker ist als manches Urteil: Sie öffnen den Blick in einen sozialen und psychologischen Abgrund, den niemand mehr ernsthaft leugnen kann. Es si
5. Feb.


Wenn die Realität friert: Der Winter stellt das Klimanarrativ auf die Probe
Während Politik, Leitmedien und Klimainstitutionen unbeirrt an der Erzählung einer permanenten, sich beschleunigenden Erderwärmung festhalten, präsentiert sich die Realität dieses Winters in einer bemerkenswerten Deutlichkeit: Nordamerika friert, Europa friert, Russland versinkt im Schnee. Nicht punktuell, nicht lokal, sondern großräumig, hartnäckig und mit Folgen, die sich nicht mehr wegmoderieren lassen. In den USA forderte ein historischer Wintersturm mindestens 42 Todesop
3. Feb.


Wir haben keine Krise – sondern einen schleichenden Kollaps
Deutschland leidet nicht unter einer Krise. Krisen kommen und gehen. Sie erzwingen Entscheidungen, bündeln Kräfte, erzeugen Reibung – und am Ende Korrektur. Was wir derzeit erleben, ist etwas anderes: ein langsames, strukturelles Versagen, das nicht mehr als Ausnahme wahrgenommen wird, sondern als Zustand. Kein Schock, kein Bruch, kein Aufschrei – sondern ein kontrolliertes Absinken. Der entscheidende Unterschied zu früheren Umbrüchen liegt nicht im Ausmaß, sondern in der Urs
1. Feb.


Trump-Nervenzusammenbruch, die Affäre Voigt & Antisemitismus von links
In dieser Folge des neuen wöchentlichen Formats „Bolz & Mannhart“ diskutieren sie die prägnanten politischen Themen der Woche: die öffentliche Empörung über Donald Trump und was tatsächlich dahinter steht, die Affäre Voigt und ihre Bedeutung für politische Kultur in Deutschland sowie die Ausprägungen von Antisemitismus in Teilen der linken Szene . Dabei geht es um mehr als Schlagzeilen: Sie beleuchten die tieferen gesellschaftlichen und medienpolitischen Mechanismen – und
1. Feb.


Europa, die NATO und Trump
Wenn Donald Trump sich über die NATO beklagt, geht es weniger um persönliche Befindlichkeiten als um eine Macht- und Kostenfrage, die seit Jahren ungelöst ist. Trumps Vorwurf, Europa lebe sicherheitspolitisch auf Kosten der USA, ist zugespitzt – aber nicht substanzlos. Er wirkt wie ein externer Auditbericht, der ein System offenlegt, das politisch gewollt ineffizient geblieben ist. Die strukturelle Abhängigkeit Europas Europa ist militärisch kein autonomer Akteur. Die Abhängi
24. Jan.


Davos als Lehrstück über Macht, Wahrnehmung und europäische Selbsttäuschung
Der beschriebene Befund trifft einen zentralen Punkt – und verfehlt ihn zugleich an einigen Stellen. In der Summe zeigt sich weniger eine „Lehrstunde Trumps“ als eine Lehrstunde über Europa: über seine Reizbarkeit, seine rhetorische Überhitzung und seine anhaltende Schwierigkeit, Machtpolitik von Moralrhetorik zu trennen. 1. Trumps Methode: Eskalation als Verhandlungsvorbereitung Dass Donald Trump mit maximaler Rhetorik operiert und anschließend mit begrenzten, pragmatischen
23. Jan.


Die größten Sorgen der Deutschen: Ein Befund jenseits politischer Routinen
Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa liefert ein aufschlussreiches Stimmungsbild – und stellt zugleich zentrale politische Prioritätensetzungen infrage. Denn während öffentliche Debatten häufig von Klimapolitik, Extremismus oder geopolitischen Bedrohungsszenarien dominiert werden, verorten die Bürger ihre größten Sorgen an ganz anderer Stelle. 1. Bildung als systemisches Risiko Mit 90 Prozent steht das Bildungssystem an der Spitze der Sorgenliste. Das ist
23. Jan.


Davos 2026: Trumps Rede als Spiegel europäischer Schwäche
Bei seiner Ansprache auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos projizierte Donald Trump nicht nur das Bild einer machtvollen USA, sondern einen klaren Richtungswiderspruch zur dominanten europäischen Politiklinie. Seine Rede war keine reine Wirtschaftsdarstellung, sondern eine geopolitische Kampfansage an Europa und multilaterale Ordnungselemente. 1. Europa als Sündenbock Trump eröffnete seine Rede mit einer martialschen Wendung: Europa sei „nicht mehr erkennbar“, beschädigt durc
21. Jan.


Trumps „Friedensrat“: Angriff auf die UNO – oder Offenlegung ihres Bankrotts?
Die diplomatische Aufregung um den von Donald Trump geplanten „Friedensrat“ folgt einem vertrauten Muster: Empörung ersetzt Analyse, institutionelle Selbstverteidigung tritt an die Stelle nüchterner Machtbetrachtung. Die eigentliche Frage lautet nicht, ob Trump eine Alternative zur Vereinte Nationen plant – sondern warum eine solche Alternative überhaupt denkbar erscheint. 1. Die UNO als sakrosankte Fiktion Europäische Reaktionen, allen voran aus Paris, verteidigen die UNO wi
21. Jan.


Das Weltwirtschaftsforum: Macht ohne Mandat
Das Weltwirtschaftsforum (WEF) in Davos inszeniert sich seit Jahrzehnten als globales Diskussionsforum für die großen Fragen der Zeit. In Wahrheit ist es ein machtpolitischer Knotenpunkt ohne demokratische Legitimation, ein Ort, an dem politische Weichen vorab gestellt werden – fernab parlamentarischer Kontrolle, öffentlicher Rechenschaft und gesellschaftlicher Mitsprache. 1. Davos: Bühne der Selbstermächtigung Im schweizerischen Davos treffen sich jährlich Staats- und Regier
20. Jan.
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