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Deutschland erlebt einen politischen Umbruch
43,8 Prozent für die AfD in Sachsen-Anhalt – und Berlin reagiert mit Brandmauer, Verbotsdebatten und Forderungen nach politischer Ausgrenzung. Doch die eigentliche Frage lautet: Wie viel Wählerwillen hält eine Demokratie aus, wenn das Ergebnis nicht den Vorstellungen der etablierten Parteien entspricht? Die Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat nicht nur das Kräfteverhältnis in einem Bundesland verändert. Sie hat einen politischen Konflikt sichtbar gemacht, der längst über Sachs
vor 6 Tagen


Wenn Wahlergebnisse zum Problem werden: Die neue Krise der Demokratie
Im Gespräch analysiert der Verfassungsrechtler Prof. Volker Boehme-Neßler die politischen Folgen des AfD-Erfolgs bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt. Seine zentrale These: Das Wahlergebnis sei keine Katastrophe für die Demokratie, sondern zunächst ein Ausdruck demokratischer Beteiligung. Die hohe Wahlbeteiligung zeige, dass viele Bürger die Wahl als echte Richtungsentscheidung verstanden hätten. Besonders kritisch sieht Boehme-Neßler den Umgang der etablierten Parteien mit
13. Sept.


Björn Höcke über den Höhenflug der AfD und Deutschland nach den Wahlen
Im Gespräch mit der Weltwoche analysiert Björn Höcke das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt und die politische Entwicklung Deutschlands aus seiner Sicht. Er bezeichnet die 43,8 Prozent für die AfD als „Erdrutschsieg“ und interpretiert das Ergebnis als deutliche Ablehnung der etablierten Politik. Besonders hebt er den starken Rückgang der CDU von 37 Prozent im Jahr 2021 auf 17 Prozent hervor. Höcke sieht in dem Wahlergebnis mehr als eine regionale Entscheidung. Sachse
12. Sept.


Das politische Beben aus Sachsen-Anhalt
Ein Wahlergebnis wird zum Signal über die Landesgrenzen hinaus Sachsen-Anhalt hat ein politisches Signal ausgesendet, das sich nicht einfach mit dem Etikett „Protestwahl“ abtun lässt. Das starke Abschneiden der AfD zeigt vor allem eines: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung ist mit dem politischen Kurs Deutschlands nicht mehr einverstanden. Dabei geht es längst um mehr als Migration oder Parteipolitik. Es geht um die wirtschaftliche Zukunft des Landes, um Energiepreise, indus
10. Sept.


44 Prozent für die AfD: Ein demokratischer Weckruf aus Sachsen-Anhalt
Der Wahlsieg der AfD in Sachsen-Anhalt markiert eine politische Zäsur. Mit einem Ergebnis von rund 45 Prozent haben die Wähler nicht nur eine Partei zur stärksten politischen Kraft gemacht. Sie haben ein unübersehbares Signal gesendet: Ein erheblicher Teil der Bevölkerung will einen politischen Kurswechsel – und er will, dass dieser Wille endlich ernst genommen wird. Über Jahre wurde der Aufstieg der AfD vor allem als Problem beschrieben. Nun zwingt das Wahlergebnis zu einer
7. Sept.


Warum verlieren die Menschen das Vertrauen in den Staat?
Ein Staat lebt nicht allein von Gesetzen, Behörden und Institutionen. Er lebt vor allem davon, dass seine Bürger darauf vertrauen, dass diese Strukturen funktionieren. Genau dieses Vertrauen gerät in Deutschland zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Bürgerbefragung des dbb kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Nur noch 17 Prozent der Befragten trauen dem Staat zu, seine Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können. Damit ist das Vertrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit auf
5. Sept.


Meinungsfreiheit – Wenn die Angst vor den Folgen größer wird als die Lust am Widerspruch
Die Meinungsfreiheit steht nicht erst dann unter Druck, wenn der Staat das Wort verbietet. Sie gerät bereits dort ins Wanken, wo Menschen anfangen, ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen lieber für sich zu behalten. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für eine demokratische Gesellschaft. DER SPIEGEL macht die Meinungsfreiheit zum Titelthema seiner Ausgabe 35/2026 und stellt eine Frage, die weit über die juristische Definition des Grundrechts hinausgeht: Warum h
27. Aug.


Reiner Füllmich: Corona-Aufklärer, Angeklagter – und weiterhin unbequem?
Kaum ein deutscher Jurist hat die Corona-Debatte so stark polarisiert wie Reiner Füllmich. Für seine Unterstützer wurde er zum unbequemen Aufklärer, der staatliche Maßnahmen und die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien infrage stellte. Für seine Kritiker steht er dagegen für Verschwörungserzählungen und Desinformation. Hinzu kommt ein Strafverfahren, in dem er 2025 wegen Untreue zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde. Sein Fall wirft damit eine größere Fr
24. Aug.


Warum kluge Köpfe sich so leicht manipulieren lassen
Intelligenz schützt nicht automatisch vor Manipulation. Im Gegenteil: Wer gelernt hat, komplexe Argumente zu verstehen, Autoritäten zu vertrauen und sich innerhalb eines etablierten Denksystems zu bewegen, kann besonders geschickt darin werden, die eigene Überzeugung zu verteidigen – selbst dann, wenn die Realität längst nicht mehr dazu passt. Gleichzeitig haben Menschen ohne akademischen Hintergrund oft einen unmittelbaren Vorteil: Sie beurteilen Dinge danach, ob sie im wirk
23. Aug.


Zwischen Friedensruf und Systemkritik – Warum die Berliner Demonstration mehr Fragen aufwirft als ihre Teilnehmerzahl vermuten lässt
Rund 3.000 Menschen versammelten sich am 1. August am Brandenburger Tor unter dem Motto „Wir wollen Frieden“. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen politischen Lagern und verbanden Forderungen nach einem Ende von Kriegen mit der Kritik an der Corona-Politik der vergangenen Jahre. Unabhängig von der Größe der Demonstration wirft die Veranstaltung eine grundsätzliche Frage auf: Warum entstehen solche Bündnisse – und weshalb finden sie im politischen Diskurs oft kaum Beacht
3. Aug.
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