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10 Billionen Euro: Jetzt will die EU an das Geld der Bürger
Die Europäische Union braucht gewaltige Summen für ihre Zukunftsprojekte – für Digitalisierung, Energie, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und zunehmend auch für Verteidigung. Gleichzeitig liegen rund 10 Billionen Euro der privaten Haushalte als Bankeinlagen in der EU. Brüssel will dieses Geld stärker in den Kapitalmarkt lenken. Offiziell geht es um bessere Renditechancen für die Bürger und um Investitionen in Europas Wirtschaft. Doch wenn gleichzeitig die Verteidigungsausg
3. Sept.


Deutschland zwischen Schulden, Aufrüstung und Krieg: Wie weit soll die Eskalation gehen?
Europa rüstet auf, die Verteidigungsausgaben steigen, die Unterstützung der Ukraine wird verstetigt und gleichzeitig wachsen die finanziellen Belastungen der Staaten. Offiziell geht es um Abschreckung und Sicherheit. Doch hinter dieser Entwicklung steht eine unangenehme Frage: Was geschieht, wenn Politik, Wirtschaft und militärische Strukturen so eng mit der Konfrontation verbunden sind, dass ein Kurswechsel immer schwieriger wird? Rüstung wird zur strategischen Industrie Die
2. Sept.


Die Illusion vom gerechten Krieg
Warum moderne Kriege selten im Interesse der Bevölkerung geführt werden
27. Juli


Europas gefährliche Illusion der Macht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Emmanuel Macron Europa aufgefordert, geopolitisch zur Macht zu werden. Man müsse die Ukraine schützen, Russland weiter entgegentreten und sich strategisch eigenständiger aufstellen. Es war eine Rede voller Entschlossenheit – und voller Ambition. Doch Ambition ersetzt keine Realität. Europa ist keine Militärunion, sondern ein fragiles politisches Gebilde, das wirtschaftlich unter Druck steht und gesellschaftlich zunehmend polarisiert i
14. Feb.


Kuba als Machtknoten
Ideologie, Exportstrategie und geopolitische Gegenreaktion Die kubanische Revolution unter Fidel Castro war nie nur ein nationales Projekt. Von Beginn an verstand sich das Regime als ideologischer Exporteur. Militärische Interventionen in Angola, Geheimdienstkooperationen in Lateinamerika, Schulungsprogramme für linke Kader – Kuba war über Jahrzehnte ein politischer Multiplikator marxistischer Bewegungen. Diese Rolle wurde durch die Allianz mit der Sowjetunion abgesichert und
11. Feb.


Joschka Fischer und die Atombombe: Der endgültige Abschied von jeder Friedensrhetorik
Mit seiner Forderung nach einer europäischen Atombombe hat Joschka Fischer einen politischen Punkt markiert, der weit über eine provokante Meinungsäußerung hinausgeht. Sie steht exemplarisch für den vollständigen Bruch mit jener Friedensrhetorik, mit der die Grünen einst angetreten sind – und für die offene Hinwendung zu einer machtpolitischen, militarisierten Weltsicht. Was Fischer im Tagesspiegel formuliert, ist keine spontane Zuspitzung. Es ist die logische Konsequenz eine
31. Jan.


Was passiert in Amerika
Trumps Rückzug aus 66 internationalen Organisationen markiert einen strategischen Bruch – nicht den Rückzug aus der Welt Als die US-Regierung unter Donald Trump am 7. Januar den Austritt und die Entfinanzierung von 66 internationalen Organisationen und Vertragsgremien bekannt gab, dominierten in Europa schnell vertraute Deutungen: Isolationismus, Kurzsichtigkeit, Haushaltskürzungen. Diese Lesart greift zu kurz. Was sich hier vollzieht, ist kein Sparmanöver – es ist eine bewus
31. Jan.


Neue Bewegung im Ukraine-Krieg: Sicherheitsgarantien, Gespräche – und viele offene Fragen
Die jüngsten Ankündigungen aus Davos markieren ohne Zweifel eine Zäsur im bisherigen Stillstand des Ukraine-Krieges. Doch der plötzliche Optimismus verlangt nach Einordnung. Denn zwischen diplomatischer Bewegung und politischer Substanz klafft weiterhin eine erhebliche Lücke. 1. Sicherheitsgarantien: Politisches Signal oder belastbare Zusage? Die Aussage von Wolodymyr Selenskyj, die US-Sicherheitsgarantien seien „endgültig geklärt“, ist zunächst ein politisches Signal, kein r
23. Jan.


Davos als Lehrstück über Macht, Wahrnehmung und europäische Selbsttäuschung
Der beschriebene Befund trifft einen zentralen Punkt – und verfehlt ihn zugleich an einigen Stellen. In der Summe zeigt sich weniger eine „Lehrstunde Trumps“ als eine Lehrstunde über Europa: über seine Reizbarkeit, seine rhetorische Überhitzung und seine anhaltende Schwierigkeit, Machtpolitik von Moralrhetorik zu trennen. 1. Trumps Methode: Eskalation als Verhandlungsvorbereitung Dass Donald Trump mit maximaler Rhetorik operiert und anschließend mit begrenzten, pragmatischen
23. Jan.


Davos 2026: Trumps Rede als Spiegel europäischer Schwäche
Bei seiner Ansprache auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos projizierte Donald Trump nicht nur das Bild einer machtvollen USA, sondern einen klaren Richtungswiderspruch zur dominanten europäischen Politiklinie. Seine Rede war keine reine Wirtschaftsdarstellung, sondern eine geopolitische Kampfansage an Europa und multilaterale Ordnungselemente. 1. Europa als Sündenbock Trump eröffnete seine Rede mit einer martialschen Wendung: Europa sei „nicht mehr erkennbar“, beschädigt durc
21. Jan.
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