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ARD und ZDF unter Druck: Wem gehört die mediale Zukunft?
Die klassischen Medien verlieren Reichweite und Vertrauen – während Podcasts, unabhängige Plattformen und neue Medienangebote immer stärker um die öffentliche Aufmerksamkeit konkurrieren. Doch ist das tatsächlich das „Endspiel“ für ARD und ZDF? In dem Gespräch zwischen Alexander Teske und Ulf Poschardt geht es um den tiefgreifenden Wandel der deutschen Medienlandschaft. Poschardt, ehemaliger Chefredakteur der Welt, beschreibt Podcasts als ein neues „Supermedium“, das inzwisch
vor 2 Tagen


Julian Assange ist zurück – aber ist die Öffentlichkeit bereit für die Wahrheit?
Nach Jahren des Schweigens meldet sich Julian Assange zurück. Doch seine Rückkehr fällt in eine Medienwelt, die sich seit dem Aufstieg von WikiLeaks fundamental verändert hat. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur, was Assange heute zu sagen hat – sondern ob unsere Öffentlichkeit überhaupt noch zwischen Enthüllung, Information, Meinung, Manipulation und Desinformation unterscheiden kann. Als Julian Assange am 17. September 2026 auf X lediglich zwei Worte veröffentlic
vor 3 Tagen


Meinungsfreiheit – Wenn die Angst vor den Folgen größer wird als die Lust am Widerspruch
Die Meinungsfreiheit steht nicht erst dann unter Druck, wenn der Staat das Wort verbietet. Sie gerät bereits dort ins Wanken, wo Menschen anfangen, ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen lieber für sich zu behalten. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für eine demokratische Gesellschaft. DER SPIEGEL macht die Meinungsfreiheit zum Titelthema seiner Ausgabe 35/2026 und stellt eine Frage, die weit über die juristische Definition des Grundrechts hinausgeht: Warum h
27. Aug.


Demokratie unter Druck? Warum politische Eskalation niemandem nützt
Die politische Auseinandersetzung in Deutschland wird zunehmend schärfer geführt. Demonstrationen, Gegendemonstrationen, Blockaden und verbale Eskalationen prägen immer häufiger das öffentliche Bild.
29. Juli


Warum der Epstein-Fall in deutschen Medien systematisch kleingehalten wird
Der Fall Jeffrey Epstein zählt zu den größten Missbrauchs- und Machtkomplexen der jüngeren Zeit. In den USA wird er parlamentarisch aufgearbeitet, Gerichte veröffentlichen Akten, Medien werten tausende Seiten Dokumente aus. In Deutschland hingegen bleibt die Berichterstattung fragmentarisch, randständig und oft entpolitisiert. Die Frage ist nicht, ob berichtet wird – sondern wie wenig, wie vorsichtig und wie folgenlos. Dieses Ungleichgewicht ist erklärungsbedürftig. 1. Person
5. Feb.


Schützenhilfe für Günther: Dunja Hayali und der Offenbarungseid des Öffentlich-Rechtlichen
Die Intervention von Dunja Hayali in der Debatte um die Äußerungen von Daniel Günther ist mehr als eine persönliche Wortmeldung. Sie wirkt wie ein Symptom – für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Journalismus und für eine politische Agenda, die unter dem Schlagwort „Schutz“ tief in Grundrechte eingreift. 1. Vom Journalismus zur Parteinahme Hayalis Einlassung überschreitet eine klassische journalistische Grenze. Statt Distanz zu wahren, übernimmt sie argumentative Linien d
20. Jan.


Staat als Medienrichter? Warum Günthers Aussagen die Pressefreiheit und das Fundament der Demokratie gefährden
In der Sendung von Markus Lanz erklärte Ministerpräsident Daniel Günther (CDU) in seiner Funktion, dass seiner Ansicht nach nur noch Medien am politischen Diskurs teilnehmen sollten, die bestimmte „Qualitätskriterien“ erfüllen, und dass der Staat diese Kriterien festlegen solle. NIUS schloss er ausdrücklich aus. Kernaussage in der Bewertung: Die von Ministerpräsident Günther skizzierte Idee einer staatlich definierten „Qualitätszulassung“ für Medien stellt keinen Randfehler d
15. Jan.


CDU 2026: Wenn Demokratie zur Gefahrenzone für kritische Stimmen wird
Daniel Günther hat es bei Lanz ausgesprochen: Kritische Medien, Social Media, unbequeme Meinungen – alles potenziell „gefährlich“. Regulieren, zensieren, im Extremfall verbieten – das ist der neue CDU-Ansatz, vorgeführt vom Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein. Wer dachte, Zensur sei ein grünes Projekt, sieht nun die ganze Union als Architektin eines Systems, das Freiheit verwaltet statt schützt. Es geht längst nicht mehr um Plattformen, sondern um Bürger, die kritisch
9. Jan.


Meinungsfreiheit unter Vorbehalt – Wie sich der demokratische Raum schleichend verengt
Meinungsfreiheit ist kein dekoratives Grundrecht für Sonntagsreden. Sie ist die operative Grundlage jeder funktionierenden Demokratie, der Marktplatz konkurrierender Ideen und das zentrale Korrektiv staatlicher Macht. Genau deshalb ist ihr Zustand ein verlässlicher Frühindikator dafür, in welche Richtung sich ein politisches System entwickelt. Und genau hier liegt das Problem: In Deutschland verschiebt sich die Meinungsfreiheit zunehmend von einem garantierten Recht hin zu ei
8. Jan.


Gefährliche Logik: Wenn demokratische Grundrechte durch Bürokratie und Kontrolle erodieren
Der aktuelle Entwurf zur Regulierung politischer Werbung in Deutschland, gepaart mit den vorgeschlagenen strafrechtlichen Nebenfolgen für politische Akteure, zeigt eine besorgniserregende Dynamik: Der Staat rückt in die Position, über Reichweite, Teilhabe und politische Existenz einzelner zu entscheiden. Das Problem ist nicht nur die Regulierung an sich, sondern die mechanische Kombination aus Reichweitenkontrolle, Exekutivmacht und strafrechtlicher Sanktionierung – eine Kons
7. Jan.
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