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Wir haben keine Krise – sondern einen schleichenden Kollaps
Deutschland leidet nicht unter einer Krise. Krisen kommen und gehen. Sie erzwingen Entscheidungen, bündeln Kräfte, erzeugen Reibung – und am Ende Korrektur. Was wir derzeit erleben, ist etwas anderes: ein langsames, strukturelles Versagen, das nicht mehr als Ausnahme wahrgenommen wird, sondern als Zustand. Kein Schock, kein Bruch, kein Aufschrei – sondern ein kontrolliertes Absinken. Der entscheidende Unterschied zu früheren Umbrüchen liegt nicht im Ausmaß, sondern in der Urs
1. Feb.


Joschka Fischer und die Atombombe: Der endgültige Abschied von jeder Friedensrhetorik
Mit seiner Forderung nach einer europäischen Atombombe hat Joschka Fischer einen politischen Punkt markiert, der weit über eine provokante Meinungsäußerung hinausgeht. Sie steht exemplarisch für den vollständigen Bruch mit jener Friedensrhetorik, mit der die Grünen einst angetreten sind – und für die offene Hinwendung zu einer machtpolitischen, militarisierten Weltsicht. Was Fischer im Tagesspiegel formuliert, ist keine spontane Zuspitzung. Es ist die logische Konsequenz eine
31. Jan.


2026: Das Jahr der Zumutung – wenn Realität nicht mehr verhandelt wird
Es gibt Momente, in denen sich Gesellschaften nicht mehr über Prognosen definieren, sondern über Verdrängung. 2026 beginnt als ein solches Jahr. Nicht leise, nicht schleichend, sondern mit einer Wucht, die zeigt, wie lange Risiken ignoriert, umgedeutet oder moralisch entkernt wurden. Die Frage ist nicht mehr, ob es knirscht – sondern wo es zuerst bricht. Die gefährlichste Entwicklung ist dabei nicht die Gewalt selbst, sondern die Verlernphase der Wahrnehmung. Wenn Brandzeiche
27. Jan.


Tom Lausen: "Sie denken immer noch, sie hätten das gut und richtig gemacht"
Dieses Gespräch geht unter die Haut. Fast 3 Stunden lang liefert Tom Lausen neue Beweise für das Versagen von Politik und Medizin in der Corona Krise. Außerdem spricht er in diesem aufrüttelnden Deep Talk über die Folgen der künstlichen Intelligenz für die Menscheit. Trotz Drama und Dystopie verliert er dabei nie seinen Humor. Denn am Ende rettet uns nur die Erkenntnis, das Leben jetzt zu leben.
24. Jan.


Die größten Sorgen der Deutschen: Ein Befund jenseits politischer Routinen
Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa liefert ein aufschlussreiches Stimmungsbild – und stellt zugleich zentrale politische Prioritätensetzungen infrage. Denn während öffentliche Debatten häufig von Klimapolitik, Extremismus oder geopolitischen Bedrohungsszenarien dominiert werden, verorten die Bürger ihre größten Sorgen an ganz anderer Stelle. 1. Bildung als systemisches Risiko Mit 90 Prozent steht das Bildungssystem an der Spitze der Sorgenliste. Das ist
23. Jan.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von
22. Jan.


„Sie haben uns belogen“ – Martin Schwab und der juristische Kern der Corona-Aufarbeitung
Die Aussagen von Martin Schwab markieren einen selten klar formulierten Bruch mit dem dominanten Narrativ der Corona-Jahre. Schwab argumentiert nicht politisch, nicht moralisch-emotional, sondern rechtsstaatlich. Genau darin liegt die Sprengkraft seiner Analyse. 1. Der entscheidende Maßstab: Recht, nicht Absicht Schwab erinnert an einen Grundsatz, der im politischen Ausnahmezustand systematisch verdrängt wurde:Der Staat darf Grundrechte einschränken – aber nur unter eng defin
21. Jan.


Schützenhilfe für Günther: Dunja Hayali und der Offenbarungseid des Öffentlich-Rechtlichen
Die Intervention von Dunja Hayali in der Debatte um die Äußerungen von Daniel Günther ist mehr als eine persönliche Wortmeldung. Sie wirkt wie ein Symptom – für den Zustand des öffentlich-rechtlichen Journalismus und für eine politische Agenda, die unter dem Schlagwort „Schutz“ tief in Grundrechte eingreift. 1. Vom Journalismus zur Parteinahme Hayalis Einlassung überschreitet eine klassische journalistische Grenze. Statt Distanz zu wahren, übernimmt sie argumentative Linien d
20. Jan.


Daniel Günther und der neue Ordnungsanspruch der Union
Medienkontrolle als Demokratiepolitik – oder Demokratieabwehr? Der Vorstoß von Daniel Günther, Vorsitzender der CDU Schleswig-Holstein, markiert eine strategische Verschiebung: Weg von der Verteidigung offener Öffentlichkeit, hin zu einem staatlich kuratierten Debattenraum. Der von Jurist Joachim Steinhöfel kritisierte Leitantrag seines Landesvorstands liest sich weniger als Schutzkonzept, sondern als Ordnungspolitik für Meinungen. 1. Der Kern des Projekts: Kontrolle unter de
20. Jan.


Warum sich Journalismus zunehmend wie Gegenaufklärung verhält
Es gehört zu den stillen, aber folgenreichen Verschiebungen unserer Zeit, dass Journalismus seine klassische Funktion immer häufiger verlässt. Statt Informationen zu ordnen, Macht zu kontrollieren und Widersprüche offenzulegen, agieren große Teile der etablierten Medien zunehmend als Akteure der Meinungslenkung. Nicht durch offene Zensur, sondern durch Auswahl, Gewichtung und moralische Rahmung. Der Effekt ist kein Informationsgewinn, sondern eine gezielte Verengung des Disku
19. Jan.
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