Donald Trump: „Sie werden niemals Atomwaffen besitzen“ – Eine Rede im Zeichen der Eskalation
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In einer eindringlichen und kämpferischen Ansprache wandte sich Donald Trump an die amerikanische Öffentlichkeit und die Welt. Seine Worte zeichneten das Bild eines entschlossenen Amerikas, das – so seine Darstellung – gezwungen sei, militärisch gegen den Iran vorzugehen, um eine akute Bedrohung abzuwenden.
Er eröffnete seine Rede mit der Mitteilung, dass das US-Militär umfangreiche Kampfhandlungen gegen iranische Ziele aufgenommen habe. Ziel dieser Operation sei es, das amerikanische Volk zu schützen und die unmittelbare Gefahr durch das iranische Regime zu beseitigen. Trump beschrieb die Führung in Teheran als radikale und bösartige Kraft, die seit Jahrzehnten Gewalt, Terror und Instabilität in der Welt verbreite.
In einem historischen Rückblick erinnerte er an die Geiselnahme in der US-Botschaft in Teheran 1979, an den Bombenanschlag auf die Marinekaserne in Beirut 1983 sowie an weitere Angriffe, bei denen amerikanische Soldaten ums Leben kamen. Der Iran, so Trump, habe über Jahre hinweg Stellvertreter-Milizen im Libanon, im Irak, in Syrien und im Jemen bewaffnet und finanziert. Auch die Angriffe der Hamas auf Israel am 7. Oktober schrieb er indirekt dem Einfluss Teherans zu.
Ein zentraler Punkt seiner Rede war das iranische Atomprogramm. Mit Nachdruck erklärte Trump, dass es seit jeher Politik der Vereinigten Staaten gewesen sei, dem Iran den Besitz von Atomwaffen zu verwehren. Er betonte mehrfach: „Sie werden niemals Atomwaffen besitzen.“ Bereits im Juni des Vorjahres habe eine Operation mit dem Namen „Midnight Hammer“ entscheidende Anlagen in Fordo, Natanz und Isfahan zerstört. Doch nach amerikanischer Darstellung habe der Iran versucht, sein Programm erneut aufzubauen und Langstreckenraketen zu entwickeln.
Trump kündigte an, dass die laufende militärische Operation darauf abziele, Irans Raketenarsenal zu zerstören, seine Marine zu schwächen und die Fähigkeit des Regimes zu unterbinden, über Stellvertretergruppen Angriffe in der Region durchzuführen. Gleichzeitig räumte er ein, dass militärische Einsätze Opfer fordern könnten. Dennoch sei dies, so seine Worte, eine „edle Mission“, die dem Schutz zukünftiger Generationen diene.
Besonders eindringlich richtete sich Trump an die Mitglieder der iranischen Sicherheitskräfte. Er forderte sie auf, ihre Waffen niederzulegen, und versprach vollständige Straffreiheit. Andernfalls, so warnte er, drohe ihnen der sichere Tod. Diese Botschaft verband er mit einem direkten Appell an das iranische Volk. Die Stunde der Freiheit sei gekommen, erklärte er. Wenn die militärischen Operationen abgeschlossen seien, solle das Volk die Macht übernehmen und eine neue Zukunft gestalten.
Abschließend bat Trump um göttlichen Schutz für die amerikanischen Soldaten und sprach den Vereinigten Staaten seinen Segen zu. Seine Rede war getragen von dem Anspruch, Stärke zu demonstrieren, Sicherheit zu garantieren und eine historische Zäsur einzuleiten. Sie zeichnete das Bild einer Nation, die – nach seiner Darstellung – entschlossen sei, ihre Interessen kompromisslos zu verteidigen.




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