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Deutschlands gefährlicher Rollenwechsel
Einordnung der Aussagen von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Der Satz, der alles verändert Es war nur ein Halbsatz. Kein Donnerschlag, kein historisches Pathos. Und doch markiert er eine tektonische Verschiebung: Deutschland solle nicht länger nur eingebundener Partner sein, sondern „strategischer Akteur mit dauerhafter militärischer Verantwortung“. Was technisch klingt, ist in Wahrheit ein Bruch mit der politischen DNA der Bundesrepublik. Über Jahrze

Nachrichten
14. Feb.


Europas gefährliche Illusion der Macht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Emmanuel Macron Europa aufgefordert, geopolitisch zur Macht zu werden. Man müsse die Ukraine schützen, Russland weiter entgegentreten und sich strategisch eigenständiger aufstellen. Es war eine Rede voller Entschlossenheit – und voller Ambition. Doch Ambition ersetzt keine Realität. Europa ist keine Militärunion, sondern ein fragiles politisches Gebilde, das wirtschaftlich unter Druck steht und gesellschaftlich zunehmend polarisiert i

Nachrichten
14. Feb.


Davos als Lehrstück über Macht, Wahrnehmung und europäische Selbsttäuschung
Der beschriebene Befund trifft einen zentralen Punkt – und verfehlt ihn zugleich an einigen Stellen. In der Summe zeigt sich weniger eine „Lehrstunde Trumps“ als eine Lehrstunde über Europa : über seine Reizbarkeit, seine rhetorische Überhitzung und seine anhaltende Schwierigkeit, Machtpolitik von Moralrhetorik zu trennen. 1. Trumps Methode: Eskalation als Verhandlungsvorbereitung Dass Donald Trump mit maximaler Rhetorik operiert und anschließend mit begrenzten, pragmatische

Nachrichten
23. Jan.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von

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22. Jan.


Davos 2026: Trumps Rede als Spiegel europäischer Schwäche
Bei seiner Ansprache auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos projizierte Donald Trump nicht nur das Bild einer machtvollen USA, sondern einen klaren Richtungswiderspruch zur dominanten europäischen Politiklinie. Seine Rede war keine reine Wirtschaftsdarstellung, sondern eine geopolitische Kampfansage an Europa und multilaterale Ordnungselemente. 1. Europa als Sündenbock Trump eröffnete seine Rede mit einer martialschen Wendung: Europa sei „nicht mehr erkennbar“, beschädigt d

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21. Jan.


WEF 2026 in Davos: Elitenforum im Anpassungsschock
Der diesjährige Gipfel des Weltwirtschaftsforum in Davos steht weniger im Zeichen globaler Steuerung als eines offenen Machtverlusts. Zwar ist das alpine Schaulaufen der politischen und wirtschaftlichen Spitzen erneut gut besucht – doch die Fassade eines handlungsfähigen, normsetzenden Westens bröckelt sichtbar. Der Grund dafür trägt einen Namen: Donald Trump . 1. Davos unter neuer Leitung – und ohne Deutungshoheit Erstmals wird das WEF nicht mehr von seinem Gründer geprägt

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20. Jan.
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