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Warum wir so leicht auf Angst reagieren
Angst gehört zu den ältesten und stärksten Mechanismen des Menschen. Sie kann uns schützen, wenn eine reale Gefahr unmittelbar bevorsteht. Doch in einer Gesellschaft, in der wir permanent mit Nachrichten, Krisen, Warnungen und Bedrohungsszenarien konfrontiert werden, stellt sich eine andere Frage: Was geschieht, wenn Angst nicht mehr nur auf eine konkrete Gefahr reagiert, sondern zu einem dauerhaften Zustand wird? Unser Gehirn ist nicht dafür geschaffen, jede Minute des Tages

Thomas Tratnik
vor 11 Stunden3 Min. Lesezeit


Vom „Dark Age“ zum „Golden Age“: Trumps Kampf gegen die „Lords of Money“
Hinter den täglichen Schlagzeilen zeichnet sich nach der Analyse von Susan Kokinda ein größerer politischer und wirtschaftlicher Konflikt ab. Im Zentrum stehen die neue Ausrichtung der US-Notenbank, die Offensive des Finanzministeriums gegen iranische Finanznetzwerke und Trumps Vision einer neuen amerikanischen Wachstums- und Raumfahrtpolitik. Kokindas zentrale These: Die USA versuchen, sich aus einem Finanzsystem zu lösen, das ihrer Auffassung nach zu stark von spekulativem

Thomas Tratnik
vor 16 Stunden4 Min. Lesezeit


Wenn Geld zur Machtfrage wird: Der Kampf um das Finanzsystem
Während die öffentliche Debatte über Kryptowährungen meist um Kurse, Spekulation und einzelne Token kreist, geht eine grundlegendere Frage häufig unter: Wie soll ein modernes Geld- und Finanzsystem künftig funktionieren – und wer soll darüber bestimmen? In einem Gespräch mit Holly Seliano entwickelt Rob Cunningham eine weitreichende These: Der Übergang von einem alten, intransparenten Finanzsystem zu einer digital überprüfbaren Infrastruktur könnte weit mehr verändern als nur

Thomas Tratnik
vor 2 Tagen6 Min. Lesezeit


Meinungsfreiheit – Wenn die Angst vor den Folgen größer wird als die Lust am Widerspruch
Die Meinungsfreiheit steht nicht erst dann unter Druck, wenn der Staat das Wort verbietet. Sie gerät bereits dort ins Wanken, wo Menschen anfangen, ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen lieber für sich zu behalten. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für eine demokratische Gesellschaft. DER SPIEGEL macht die Meinungsfreiheit zum Titelthema seiner Ausgabe 35/2026 und stellt eine Frage, die weit über die juristische Definition des Grundrechts hinausgeht: Warum h

Thomas Tratnik
vor 3 Tagen3 Min. Lesezeit


Die Zeit des Loslassens: Wenn wir aufhören, die Welt kontrollieren zu wollen
Wir leben in einer Zeit, in der vieles im Außen nach Kontrolle verlangt. Politik, Medien, Krisen, gesellschaftliche Konflikte und die permanente Informationsflut erzeugen den Eindruck, wir müssten auf alles reagieren. Doch vielleicht liegt die eigentliche Veränderung nicht darin, die Welt um uns herum zu kontrollieren, sondern darin, unsere eigene Haltung zu ihr zu verändern. Die bevorstehende Mondfinsternis in den Fischen ist ein Prozess des Loslassens. Es geht es um die Au

Thomas Tratnik
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit


Warum diese Rubrik entstanden ist
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich persönlich mit Meditation, innerer Entwicklung und der Frage, was den Menschen jenseits seiner äußeren Rolle eigentlich ausmacht. Dabei habe ich zunehmend festgestellt, dass viele Fragen, die uns als Gesellschaft beschäftigen, nicht allein auf der politischen oder wirtschaftlichen Ebene beantwortet werden können. Wir sprechen über Freiheit, Manipulation, Angst, gesellschaftliche Spaltung, Selbstbestimmung und den Einfluss von Medien und

Thomas Tratnik
vor 4 Tagen2 Min. Lesezeit


Bewusstsein & innere Freiheit
Was geschieht in der Welt – und was geschieht dabei in uns? In dieser neuen Rubrik geht es um die andere Seite gesellschaftlicher Veränderung: um Bewusstsein, innere Entwicklung, Meditation, Selbstreflexion und die Suche nach persönlicher Freiheit. Denn äußere Freiheit beginnt möglicherweise dort, wo wir lernen, unsere eigenen Gedanken, Ängste, Prägungen und Reaktionen bewusst wahrzunehmen. Während wir in unseren politischen und gesellschaftlichen Beiträgen versuchen, die Wel

Thomas Tratnik
vor 6 Tagen1 Min. Lesezeit


Reiner Füllmich: Corona-Aufklärer, Angeklagter – und weiterhin unbequem?
Kaum ein deutscher Jurist hat die Corona-Debatte so stark polarisiert wie Reiner Füllmich. Für seine Unterstützer wurde er zum unbequemen Aufklärer, der staatliche Maßnahmen und die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien infrage stellte. Für seine Kritiker steht er dagegen für Verschwörungserzählungen und Desinformation. Hinzu kommt ein Strafverfahren, in dem er 2025 wegen Untreue zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde. Sein Fall wirft damit eine größere Fr

Thomas Tratnik
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


Corona-Aufarbeitung hinter verschlossenen Türen: Warum waren die Krankenhäuser leer?
Die Aufarbeitung der Corona-Pandemie sollte Antworten liefern, wo politische Entscheidungen, wissenschaftliche Empfehlungen und staatliche Maßnahmen versagt haben. Doch ausgerechnet dort, wo kritische Fragen besonders wichtig wären, findet die Debatte offenbar hinter verschlossenen Türen statt. Interne Einblicke in die Arbeit der Corona-Enquetekommission werfen dabei eine grundsätzliche Frage auf: Wird die Pandemie tatsächlich ergebnisoffen aufgearbeitet – oder werden unbeque

Thomas Tratnik
vor 6 Tagen3 Min. Lesezeit


Warum kluge Köpfe sich so leicht manipulieren lassen
Intelligenz schützt nicht automatisch vor Manipulation. Im Gegenteil: Wer gelernt hat, komplexe Argumente zu verstehen, Autoritäten zu vertrauen und sich innerhalb eines etablierten Denksystems zu bewegen, kann besonders geschickt darin werden, die eigene Überzeugung zu verteidigen – selbst dann, wenn die Realität längst nicht mehr dazu passt. Gleichzeitig haben Menschen ohne akademischen Hintergrund oft einen unmittelbaren Vorteil: Sie beurteilen Dinge danach, ob sie im wirk

Thomas Tratnik
23. Aug.3 Min. Lesezeit
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