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Trump-Nervenzusammenbruch, die Affäre Voigt & Antisemitismus von links
In dieser Folge des neuen wöchentlichen Formats „Bolz & Mannhart“ diskutieren sie die prägnanten politischen Themen der Woche: die öffentliche Empörung über Donald Trump und was tatsächlich dahinter steht, die Affäre Voigt und ihre Bedeutung für politische Kultur in Deutschland sowie die Ausprägungen von Antisemitismus in Teilen der linken Szene . Dabei geht es um mehr als Schlagzeilen: Sie beleuchten die tieferen gesellschaftlichen und medienpolitischen Mechanismen – und

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1. Feb.


Joschka Fischer und die Atombombe: Der endgültige Abschied von jeder Friedensrhetorik
Mit seiner Forderung nach einer europäischen Atombombe hat Joschka Fischer einen politischen Punkt markiert, der weit über eine provokante Meinungsäußerung hinausgeht. Sie steht exemplarisch für den vollständigen Bruch mit jener Friedensrhetorik, mit der die Grünen einst angetreten sind – und für die offene Hinwendung zu einer machtpolitischen, militarisierten Weltsicht. Was Fischer im Tagesspiegel formuliert, ist keine spontane Zuspitzung. Es ist die logische Konsequenz ei

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31. Jan.


Was passiert in Amerika
Trumps Rückzug aus 66 internationalen Organisationen markiert einen strategischen Bruch – nicht den Rückzug aus der Welt Als die US-Regierung unter Donald Trump am 7. Januar den Austritt und die Entfinanzierung von 66 internationalen Organisationen und Vertragsgremien bekannt gab, dominierten in Europa schnell vertraute Deutungen: Isolationismus, Kurzsichtigkeit, Haushaltskürzungen. Diese Lesart greift zu kurz. Was sich hier vollzieht, ist kein Sparmanöver – es ist eine bewu

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31. Jan.


Europas gefährlichste Illusion: Sicherheit ohne Steuerung
Die Berichte über die jüngsten Unruhen im Iran haben in Europa vor allem eines ausgelöst: Abwehr. Man verweist reflexhaft auf autoritäre Strukturen, auf Propaganda, auf einen repressiven Staat – und zieht daraus den beruhigenden Schluss, dass solche Eskalationen mit europäischen Verhältnissen nichts zu tun hätten. Genau diese Schlussfolgerung ist gefährlich. Denn die eigentliche Frage lautet nicht, was im Iran „wirklich“ geschehen ist . Diese Frage lässt sich derzeit nicht un

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23. Jan.


Putin und Europa: Diplomatischer Stillstand zwischen Schuldzuweisung und Realitätsverweigerung
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Europa befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt. Diese Diagnose stellte Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben von 34 neuen Botschaftern europäischer Staaten im Kreml. Sein Befund: Die Beziehungen ließen derzeit „sehr zu wünschen übrig“. Zugleich signalisierte Putin Gesprächsbereitschaft und verwies darauf, dass Russland grundsätzlich offen für eine Wiederherstellung des Di

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16. Jan.


Friedrich Merz: Warnen vor dem Kollaps – regieren wie ein Zentralplaner
Wenn Bundeskanzler Friedrich Merz vor einem wirtschaftlichen Zusammenbruch warnt, klingt das zunächst nach Ernsthaftigkeit, Einsicht und Führung. Doch ein Blick hinter die Rhetorik offenbart ein bekanntes Muster: alarmistische Diagnose, gefolgt von exakt jener Politik, die den Niedergang erst befeuert hat. Mehr Staat, mehr Planung, mehr Subventionen – verpackt als Reform. Der Kanzler ruft erneut ein „Jahr der Reformen“ aus. Zuvor war es der „Herbst der Reformen“. Beide sind f

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7. Jan.


Trumps Nationale Sicherheitsstrategie 2026
Trumps Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) für 2026 ist weniger ein konsistenter Masterplan als ein machtpolitisches Betriebssystem , das die Welt nicht ordnen, sondern priorisieren, reduzieren und neu verhandeln will. 1. Ausgangspunkt: Abrechnung mit 25 Jahren US-Fehlsteuerung Die NSS beginnt mit einer fundamentalen Diagnose: Die USA haben seit 2001 strategische Substanz verspielt – militärisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Endlose Interventionen ohne s

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4. Jan.


Venezuela: Warum es nicht um Öl geht – sondern um Macht, Liquidität und Gold
Venezuela ist nicht primär ein Öl-, sondern ein Rohstoffstaat. Wer die geopolitische Dynamik verstehen will, muss den Fokus von Förderquoten und Pipelines lösen – und auf Gold, Zugriff und finanzielle Hebel richten. Öl: Symbolpolitik statt strategischer Hebel Öl dominiert Schlagzeilen, ist aber aktuell kein kurzfristig nutzbares Asset : Veraltete Infrastruktur Massive Investitionsstaus Politische und rechtliche Risiken Mehrjährige Vorlaufzeiten Öl ist kapitalintensiv, langsa

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4. Jan.


Angriff auf die Normalität – wenn der Staat zuschaut und die Gesellschaft zahlt
Was in Berlin geschehen ist, lässt sich nicht mehr als technischer Zwischenfall oder bloße Sabotage relativieren. Der Angriff auf die Strominfrastruktur ist ein Angriff auf das gesellschaftliche Grundversprechen von Sicherheit, Versorgung und staatlicher Handlungsfähigkeit. Wer zehntausende Menschen im Winter von Strom, Wärme und Kommunikation abschneidet, greift nicht Leitungen an – sondern den Alltag, die Gesundheit und im Zweifel das Leben. Der eigentliche Skandal liegt d

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4. Jan.


Maduro ist kein Missverständnis – er ist das Ergebnis jahrelanger Wegschaupolitik
Man muss Nicolás Maduro nicht mögen. Man muss ihn auch nicht verteidigen. Vor allem aber sollte man eines nicht tun: ihn als normalen Staatschef behandeln, dem Unrecht widerfährt . Genau diese semantische Verharmlosung ist Teil des Problems. Maduro steht nicht für ein politisches Lager, sondern für ein System organisierter Verantwortungslosigkeit , in dem Staat, Sicherheitsapparat und kriminelle Ökonomie ineinander übergehen. Wer demonstriert hat, wurde verhaftet. Wer widersp

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4. Jan.
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