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Machtachsen im Umbruch: Der Iran und das Ende der alten Ordnung
In den Konferenzräumen von Washington, Peking und Brüssel flackern die Bildschirme länger als sonst. Karten werden verschoben, Lieferketten neu berechnet, Risikoaufschläge aktualisiert. Doch die eigentliche Bewegung beginnt nicht in diesen Räumen. Sie beginnt dort, wo Macht ihre Form verändert. Teheran liegt im Morgengrauen stiller als gewöhnlich. Die Stadt, die Jahrzehnte lang religiöse Autorität und staatliche Macht verschmolz, steht an einer Schwelle. Sollte dieser Moment

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3. März


Was passiert in Amerika? – Warum Trump das System nicht „rettet“, sondern entzaubert
Donald Trump wird in Deutschland bis heute falsch gelesen. Nicht, weil Informationen fehlen, sondern weil der analytische Rahmen nicht stimmt. Die Berichterstattung der großen Medien reduziert Trump auf Stilfragen, Persönlichkeitsmerkmale und moralische Empörung. Was dabei systematisch ausgeblendet wird, ist der strukturelle Kern seiner Politik. Trump ist kein Betriebsunfall der Demokratie. Er ist Ausdruck eines Bruchs – und zugleich dessen Beschleuniger. Dieser Bruch richtet

Nachrichten
5. Feb.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von

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22. Jan.


WEF 2026 in Davos: Elitenforum im Anpassungsschock
Der diesjährige Gipfel des Weltwirtschaftsforum in Davos steht weniger im Zeichen globaler Steuerung als eines offenen Machtverlusts. Zwar ist das alpine Schaulaufen der politischen und wirtschaftlichen Spitzen erneut gut besucht – doch die Fassade eines handlungsfähigen, normsetzenden Westens bröckelt sichtbar. Der Grund dafür trägt einen Namen: Donald Trump . 1. Davos unter neuer Leitung – und ohne Deutungshoheit Erstmals wird das WEF nicht mehr von seinem Gründer geprägt

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20. Jan.


Grönland, Zölle, Machtpolitik: Warum Trumps Kurs rational ist – und Europas Reaktion nicht
Die Debatte um Grönland legt weniger die angebliche Unberechenbarkeit der USA offen als vielmehr die strategische Orientierungslosigkeit Europas. Die Reaktion Berlins und Brüssels auf die Politik von Donald Trump folgt einem bekannten Muster: moralische Empörung ersetzt nüchterne Interessenanalyse. Dabei ist Trumps Vorgehen im Kern weder irrational noch neu – es ist klassische Machtpolitik. 1. Grönland ist kein Symbol, sondern ein Schlüsselraum Trumps Interesse an Grönland e

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20. Jan.
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