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Europa und das Projekt Ukraine – beginnt die politische Demontage?
Europa steht vor einem Problem, das sich nicht länger mit immer neuen Milliarden überdecken lässt: Die Ukraine ist vom geopolitischen Projekt zum finanziellen, militärischen und politischen Belastungsfaktor geworden. Doch bedeutet das bereits, dass Brüssel beginnt, sich von Kiew zu distanzieren – oder versucht Europa lediglich, die eigene Strategie unter veränderten Bedingungen neu auszurichten? Seit Beginn des russischen Großangriffs im Februar 2022 hat die Europäische Union
5. Okt.


G20 in Asheville: Beginnt eine neue geopolitische Ordnung?
Was auf dem G20-Finanztreffen in Asheville auf den ersten Blick wie ein weiterer Termin der internationalen Finanzdiplomatie wirkt, könnte bei genauerer Betrachtung für größere geopolitische Verschiebungen stehen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Sanktionen gegen Iran, der Umgang mit Russland oder die Finanzpolitik der USA. Es geht um die Frage, ob sich die internationalen Machtstrukturen verändern – und ob Washington unter Donald Trump versucht, wirtschaftliche und geopolitis
2. Sept.


Das Elektroauto ist nicht automatisch klimafreundlich
Jahrelang wurde das Elektroauto in der politischen Debatte als nahezu zwangsläufige Antwort auf die Klimafrage präsentiert. Doch je genauer man die gesamte Wertschöpfungskette betrachtet, desto komplexer wird das Bild: Rohstoffgewinnung, Batterieproduktion, Stromerzeugung, Fahrzeuggewicht, Lebensdauer und Recycling gehören ebenso zur ökologischen Bilanz wie die fehlenden Abgase am Auspuff. Die entscheidende Frage ist deshalb nicht, ob Elektroautos lokal emissionsfrei fahren,
1. Sept.


G20: Der Kampf um die wirtschaftliche Zukunft des Westens
Beim G20-Treffen in Asheville vom 31. August bis 1. September 2026 prallen nach der Analyse von Barbara Boyd zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von wirtschaftlicher Entwicklung aufeinander. Auf der einen Seite steht die Idee, Wachstum durch Produktion, Energie, Technologie und industrielle Selbstständigkeit zu schaffen. Auf der anderen Seite steht ein europäisches Modell, das stärker auf Regulierung, Klimapolitik, Kapitalsteuerung und politische Umverteilung se
31. Aug.


Vom „Dark Age“ zum „Golden Age“: Trumps Kampf gegen die „Lords of Money“
Hinter den täglichen Schlagzeilen zeichnet sich nach der Analyse von Susan Kokinda ein größerer politischer und wirtschaftlicher Konflikt ab. Im Zentrum stehen die neue Ausrichtung der US-Notenbank, die Offensive des Finanzministeriums gegen iranische Finanznetzwerke und Trumps Vision einer neuen amerikanischen Wachstums- und Raumfahrtpolitik. Kokindas zentrale These: Die USA versuchen, sich aus einem Finanzsystem zu lösen, das ihrer Auffassung nach zu stark von spekulativem
30. Aug.


Tschechien gegen den Klima-Kurs: Wenn Prag den europäischen Green Deal zur Wirtschaftsfrage macht
Die neue Regierung unter Andrej Babiš stellt zentrale Instrumente der europäischen Klimapolitik offen infrage Tschechien hat die „Klimakrise“ nicht wissenschaftlich für beendet erklärt – Regierungen können wissenschaftliche Befunde ohnehin nicht per Beschluss aufheben. Was in Prag tatsächlich geschieht, ist politisch mindestens ebenso bemerkenswert: Die neue Regierung unter Andrej Babiš stellt zentrale Instrumente der europäischen Klimapolitik offen infrage und behandelt den
3. Aug.


Ceuta als Warnsignal: Wenn Migration zur Systemfrage des Westens wird
Die Grenzkrise von Ceuta lässt sich als außergewöhnliches Migrationsereignis betrachten Video: The Big Lie Behind Ceuta: Why the West Is Collapsing Innerhalb kürzester Zeit gelangten Ende Juli 2026 rund 50.000 bis 60.000 Menschen aus Marokko in die spanische Exklave, mindestens 72 Menschen starben. Doch das von Mike Steger aufgeworfene Thema reicht erheblich weiter. Seine These lautet sinngemäß: Ceuta sei nicht die Ursache einer europäischen Krise, sondern deren Symptom. Dah
3. Aug.


Europas Energiewende: Wenn Klimapolitik zum Standortproblem wird
Europa will beim Klimaschutz weltweit vorangehen. Doch während Brüssel über Dekarbonisierung, Green Deal und Klimaneutralität spricht, wächst eine andere Sorge: Kann eine Industriegesellschaft ihre Energieversorgung grundlegend umbauen, Energie gleichzeitig verteuern und dennoch im globalen Wettbewerb bestehen? Ein aktueller Beitrag bei TKP beantwortet diese Frage ausgesprochen kritisch und spricht von Europas „grüner Selbstzerstörung“. Die Wortwahl ist zugespitzt, doch das d
2. Aug.


Machtachsen im Umbruch: Der Iran und das Ende der alten Ordnung
In den Konferenzräumen von Washington, Peking und Brüssel flackern die Bildschirme länger als sonst. Karten werden verschoben, Lieferketten neu berechnet, Risikoaufschläge aktualisiert. Doch die eigentliche Bewegung beginnt nicht in diesen Räumen. Sie beginnt dort, wo Macht ihre Form verändert. Teheran liegt im Morgengrauen stiller als gewöhnlich. Die Stadt, die Jahrzehnte lang religiöse Autorität und staatliche Macht verschmolz, steht an einer Schwelle. Sollte dieser Moment
3. März


Eskalation USA–Iran: Auslöser, Machtachsen und strukturelle Treiber
1. Der unmittelbare Trigger: Nukleare Schwellenlogik Der akute Auslöser liegt in der Eskalation um das iranische Atomprogramm. Nach dem Scheitern der Verhandlungen in Genf verschärfte sich die Dynamik: US-Forderung: Stilllegung zentraler Anreicherungsstandorte (u. a. Fordow, Natanz) und substanzielle Rücknahme der Kapazitäten. Iranische Position: Verweis auf Souveränität und Recht auf zivile Nutzung der Kernenergie. Technische Realität: Steigende Bestände an 60 % angereichert
28. Feb.
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