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Trumps „Friedensrat“: Machtinstrument statt Weltgewissen
Die Ankündigung von Donald Trump, einen internationalen „Friedensrat“ ins Leben zu rufen, wird in Europa reflexhaft als Angriff auf die bestehende Weltordnung gelesen. Insbesondere Paris warnt vor einer Unterminierung der Vereinten Nationen. Doch diese Kritik greift zu kurz – und lenkt vom eigentlichen Kern des Projekts ab. 1. Keine UNO-Konkurrenz, sondern ein Realitätscheck Der Vorwurf, Trump wolle eine Konkurrenz zur Vereinte Nationen etablieren, setzt voraus, dass die UNO
20. Jan.


Grönland, Zölle, Machtpolitik: Warum Trumps Kurs rational ist – und Europas Reaktion nicht
Die Debatte um Grönland legt weniger die angebliche Unberechenbarkeit der USA offen als vielmehr die strategische Orientierungslosigkeit Europas. Die Reaktion Berlins und Brüssels auf die Politik von Donald Trump folgt einem bekannten Muster: moralische Empörung ersetzt nüchterne Interessenanalyse. Dabei ist Trumps Vorgehen im Kern weder irrational noch neu – es ist klassische Machtpolitik. 1. Grönland ist kein Symbol, sondern ein Schlüsselraum Trumps Interesse an Grönland en
20. Jan.


Donald Trump: Machtpolitik ohne Maske – warum der Westen ihn fürchtet und das Establishment ihn bekämpft
Donald Trump polarisiert wie kein zweiter westlicher Regierungschef der Gegenwart. Für seine Gegner ist er der Inbegriff politischer Rohheit, für seine Anhänger ein Machtpolitiker ohne Illusionen. Ein Jahr nach Beginn seiner zweiten Amtszeit zeigt sich jedoch vor allem eines: Trump handelt nicht erratisch, sondern konsequent entlang klar definierter Interessen – und genau das macht ihn für viele Eliten gefährlich. 1. Der Tabubruch als Methode Trump verweigert sich seit jeher
20. Jan.


Putin und Europa: Diplomatischer Stillstand zwischen Schuldzuweisung und Realitätsverweigerung
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Europa befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt. Diese Diagnose stellte Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben von 34 neuen Botschaftern europäischer Staaten im Kreml. Sein Befund: Die Beziehungen ließen derzeit „sehr zu wünschen übrig“. Zugleich signalisierte Putin Gesprächsbereitschaft und verwies darauf, dass Russland grundsätzlich offen für eine Wiederherstellung des Di
16. Jan.


Von der Leyen und der stille Bruch mit Europas Bauern
Während Europas politische Eliten von Stabilität, Nachhaltigkeit und „europäischen Werten“ sprechen, eskaliert auf den Feldern und Höfen ein Konflikt, der weit mehr ist als eine branchenspezifische Auseinandersetzung. Die aktuellen Bauernproteste in Frankreich, Griechenland und anderen EU-Staaten sind ein Alarmsignal – und sie richten sich zunehmend direkt gegen die Politik der EU-Kommission unter Ursula von der Leyen. In Frankreich campieren Landwirte seit Tagen in Paris. Ih
16. Jan.


UK kippt Zwang zur digitalen ID – Sieg für Bürgerrechte
Großer Erfolg für die britische Zivilgesellschaft: Die Regierung in London hat die Pläne für eine de facto Pflicht zur digitalen ID, der sogenannten „Brit Card“, fallen gelassen. Großer Erfolg für die britische Zivilgesellschaft: Die Regierung in London hat die Pläne für eine de facto Pflicht zur digitalen ID, der sogenannten „Brit Card“, fallen gelassen. Im September 2025 hatte Premierminister Keir Starmer angekündigt, dass ohne die digitale ID künftig niemand mehr arbeiten
15. Jan.


EU-Sanktionen gegen eigene Bürger: Rückfall ins Mittelalter
Die Europäische Union hat im Jahr 2024 ein Sanktionsregime etabliert, das nun auch gegen eigene Bürger angewendet wird – und damit die Grenzen demokratischer Rechtsstaatlichkeit massiv verschiebt. Der Beschluss 2024/2643, offiziell „restriktive Maßnahmen angesichts der destabilisierenden Aktivitäten Russlands“, erlaubt das Einfrieren von Vermögen und Einreiseverbote für Personen, deren öffentliche Äußerungen als „prorussische Propaganda“ gewertet werden. Bisher traf es vor al
14. Jan.


Der Kampf um Trump: Warum Kiew und Europa auf Eskalation setzen
Während sich in Washington vorsichtige Signale einer möglichen Deeskalation im Ukrainekrieg mehren, arbeiten Kiew und mehrere europäische Hauptstädte mit Hochdruck daran, genau diesen Kurs zu verhindern. Ihr Ziel ist klar: Donald Trump soll von seinem erklärten Willen zu einem schnellen Waffenstillstand abrücken und stattdessen in eine härtere Konfrontationslinie gegenüber Moskau gedrängt werden. Was offiziell als „Sicherheitsgarantie“ verkauft wird, entpuppt sich bei näherem
9. Jan.


Trumps Strategie für die nationale Sicherheit für 2026
Um die Jahrhundertwende hatte Amerika einen unanfechtbaren Vorherrschaft in der Welt, seine Wirtschaft war die stärkste und dynamischste, sein Militär das mächtigste, seine globalen Allianzen konkurrenzlos und seine globale Führung unbestritten. Das Jahr 2001 schien der Dreh- und Angelpunkt zu sein, an dem alles nach Süden ging, wobei der 11. September als das stärkste Symbol des umfassenden Niedergangs der US-Militärmacht, der finanziellen Kraft, des gesellschaftlichen Zusam
4. Jan.


Trumps Nationale Sicherheitsstrategie 2026
Trumps Nationale Sicherheitsstrategie (NSS) für 2026 ist weniger ein konsistenter Masterplan als ein machtpolitisches Betriebssystem, das die Welt nicht ordnen, sondern priorisieren, reduzieren und neu verhandeln will. 1. Ausgangspunkt: Abrechnung mit 25 Jahren US-Fehlsteuerung Die NSS beginnt mit einer fundamentalen Diagnose: Die USA haben seit 2001 strategische Substanz verspielt – militärisch, wirtschaftlich, gesellschaftlich und politisch. Endlose Interventionen ohne stra
4. Jan.
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