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Trumps Klimawende und Deutschlands strategische Entscheidung
Als Donald Trump die juristische Grundlage der amerikanischen Klimaregulierung – die sogenannte „Endangerment Finding“ – zur Disposition stellte, war das kein symbolischer Akt. Es war ein strategischer Richtungswechsel. Die Vereinigten Staaten signalisieren: weniger regulatorische Steuerung, mehr ökonomische Freiheit. Für Europa – und besonders für Deutschland – ist das kein Randereignis. Es ist ein ökonomischer Weckruf. Denn während Washington dereguliert, hält Brüssel am um
16. Feb.


Europas gefährliche Illusion der Macht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Emmanuel Macron Europa aufgefordert, geopolitisch zur Macht zu werden. Man müsse die Ukraine schützen, Russland weiter entgegentreten und sich strategisch eigenständiger aufstellen. Es war eine Rede voller Entschlossenheit – und voller Ambition. Doch Ambition ersetzt keine Realität. Europa ist keine Militärunion, sondern ein fragiles politisches Gebilde, das wirtschaftlich unter Druck steht und gesellschaftlich zunehmend polarisiert i
14. Feb.


Europa vom Atlantik bis zum Ural?
Die alte Vision einer Einigung mit Russland – und ihre heutige Realität Die Vorstellung eines Europas „vom Atlantik bis zum Ural“ ist kein neues Gedankenspiel. Sie geht zurück auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle, der sich ein strategisch eigenständiges Europa vorstellte – nicht als Juniorpartner der Vereinigten Staaten, sondern als eigenständiger Machtpol zwischen Washington und Moskau. Auch Winston Churchill sprach nach dem Zweiten Weltkrieg von einer europäi
12. Feb.


Amerikas Unterstützung für Europas Freiheitsbewegung – und die Nervosität in Brüssel
Zwei Freiheitsbegriffe prallen aufeinander Kaum signalisiert die neue US-Administration unter Donald Trump, Initiativen für Redefreiheit in Europa unterstützen zu wollen, schlägt in Brüssel das Alarmmuster an. Der Vorwurf lautet: „Ausländische Einmischung“. Das ist bemerkenswert. Denn transatlantische Vernetzung galt über Jahrzehnte als selbstverständlicher Bestandteil politischer Zusammenarbeit – solange sie progressive Projekte unterstützte. Nun, da sich der ideologische Sc
12. Feb.


Kuba als Machtknoten
Ideologie, Exportstrategie und geopolitische Gegenreaktion Die kubanische Revolution unter Fidel Castro war nie nur ein nationales Projekt. Von Beginn an verstand sich das Regime als ideologischer Exporteur. Militärische Interventionen in Angola, Geheimdienstkooperationen in Lateinamerika, Schulungsprogramme für linke Kader – Kuba war über Jahrzehnte ein politischer Multiplikator marxistischer Bewegungen. Diese Rolle wurde durch die Allianz mit der Sowjetunion abgesichert und
11. Feb.


Warum der Epstein-Fall in deutschen Medien systematisch kleingehalten wird
Der Fall Jeffrey Epstein zählt zu den größten Missbrauchs- und Machtkomplexen der jüngeren Zeit. In den USA wird er parlamentarisch aufgearbeitet, Gerichte veröffentlichen Akten, Medien werten tausende Seiten Dokumente aus. In Deutschland hingegen bleibt die Berichterstattung fragmentarisch, randständig und oft entpolitisiert. Die Frage ist nicht, ob berichtet wird – sondern wie wenig, wie vorsichtig und wie folgenlos. Dieses Ungleichgewicht ist erklärungsbedürftig. 1. Person
5. Feb.


Was passiert in Amerika? – Warum Trump das System nicht „rettet“, sondern entzaubert
Donald Trump wird in Deutschland bis heute falsch gelesen. Nicht, weil Informationen fehlen, sondern weil der analytische Rahmen nicht stimmt. Die Berichterstattung der großen Medien reduziert Trump auf Stilfragen, Persönlichkeitsmerkmale und moralische Empörung. Was dabei systematisch ausgeblendet wird, ist der strukturelle Kern seiner Politik. Trump ist kein Betriebsunfall der Demokratie. Er ist Ausdruck eines Bruchs – und zugleich dessen Beschleuniger. Dieser Bruch richtet
5. Feb.


Jeffrey Epstein: Missbrauch, Macht und die organisierte Straflosigkeit der Eliten
Der Name Jeffrey Epstein steht heute für einen der größten Missbrauchsskandale der jüngeren Geschichte. Doch wer den Fall auf die Verbrechen eines einzelnen Sexualstraftäters reduziert, verfehlt den Kern. Epstein war nicht nur Täter. Er war Knotenpunkt, Dienstleister und Systemindikator in einem Machtgefüge, das sexuellen Missbrauch, politische Nähe und finanzielle Interessen über Jahre hinweg tolerierte, schützte und letztlich deckelte. Ein organisiertes Missbrauchssystem –
5. Feb.


Amerikas politische Säuberung: Wie sich Bundesstaaten auf den Ersatz korrupter Bundesbeamter vorbereiten müssen
Ein System am Rande des Zusammenbruchs Seit Jahrzehnten hat das amerikanische politische System eine Kultur der Korruption begünstigt, in der Bundesgesetzgeber und Bürokraten ihre Positionen zum persönlichen Vorteil auf Kosten der Steuerzahler nutzen. Doch eine Abrechnung zeichnet sich ab. Angesichts zunehmender Ermittlungen, möglicher strafrechtlicher Anklagen und eines wachsenden öffentlichen Drucks nach Rechenschaft müssen sich die Bundesstaaten strategisch auf die Folgen
3. Feb.


Trump-Nervenzusammenbruch, die Affäre Voigt & Antisemitismus von links
In dieser Folge des neuen wöchentlichen Formats „Bolz & Mannhart“ diskutieren sie die prägnanten politischen Themen der Woche: die öffentliche Empörung über Donald Trump und was tatsächlich dahinter steht, die Affäre Voigt und ihre Bedeutung für politische Kultur in Deutschland sowie die Ausprägungen von Antisemitismus in Teilen der linken Szene. Dabei geht es um mehr als Schlagzeilen: Sie beleuchten die tieferen gesellschaftlichen und medienpolitischen Mechanismen – und waru
1. Feb.
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