top of page


Ein Ergebnis mit europäischer Dimension
Die internationale Presse wertet das Ergebnis nicht als regionalen Ausrutscher, sondern als möglichen Wendepunkt der deutschen Politik. Auffällig ist dabei vor allem eines: Im Mittelpunkt steht weniger die AfD allein als der dramatische Vertrauensverlust der etablierten Parteien. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD nach den ersten Ergebnissen 44,5 Prozent erreicht und damit die CDU mit 18,5 Prozent weit hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Pro
6. Sept.


Warum verlieren die Menschen das Vertrauen in den Staat?
Ein Staat lebt nicht allein von Gesetzen, Behörden und Institutionen. Er lebt vor allem davon, dass seine Bürger darauf vertrauen, dass diese Strukturen funktionieren. Genau dieses Vertrauen gerät in Deutschland zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Bürgerbefragung des dbb kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Nur noch 17 Prozent der Befragten trauen dem Staat zu, seine Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können. Damit ist das Vertrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit auf
5. Sept.


Deutschland im Verschleißmodus: Wie tief kann ein Land fallen?
Wie tief kann ein hochentwickeltes Land fallen, bevor aus einzelnen Problemen ein struktureller Niedergang wird? Die Deutsche Bahn liefert darauf beinahe täglich Anschauungsmaterial. Verspätungen, Zugausfälle, defekte Klimaanlagen, technische Störungen und überlastete Strecken gehören inzwischen zum Alltag. Doch die Bahn ist nicht das eigentliche Thema. Sie ist vielmehr ein sichtbarer Seismograf für eine Entwicklung, die längst andere Bereiche Deutschlands erreicht hat: Infra
2. Aug.


Amerikas politische Säuberung: Wie sich Bundesstaaten auf den Ersatz korrupter Bundesbeamter vorbereiten müssen
Ein System am Rande des Zusammenbruchs Seit Jahrzehnten hat das amerikanische politische System eine Kultur der Korruption begünstigt, in der Bundesgesetzgeber und Bürokraten ihre Positionen zum persönlichen Vorteil auf Kosten der Steuerzahler nutzen. Doch eine Abrechnung zeichnet sich ab. Angesichts zunehmender Ermittlungen, möglicher strafrechtlicher Anklagen und eines wachsenden öffentlichen Drucks nach Rechenschaft müssen sich die Bundesstaaten strategisch auf die Folgen
3. Feb.


Wir haben keine Krise – sondern einen schleichenden Kollaps
Deutschland leidet nicht unter einer Krise. Krisen kommen und gehen. Sie erzwingen Entscheidungen, bündeln Kräfte, erzeugen Reibung – und am Ende Korrektur. Was wir derzeit erleben, ist etwas anderes: ein langsames, strukturelles Versagen, das nicht mehr als Ausnahme wahrgenommen wird, sondern als Zustand. Kein Schock, kein Bruch, kein Aufschrei – sondern ein kontrolliertes Absinken. Der entscheidende Unterschied zu früheren Umbrüchen liegt nicht im Ausmaß, sondern in der Urs
1. Feb.


Wenn der Staat wegschaut, wächst der Extremismus
Linker Extremismus ist kein Randphänomen mehr – er ist ein Stresstest für den Rechtsstaat. Deutschland steht vor einer unbequemen Wahrheit: Politisch motivierte Gewalt von links wird seit Jahren relativiert, verharmlost oder kommunikativ umetikettiert. Sabotage wird zu „Protest“, Brandstiftung zu „Aktivismus“, Einschüchterung zu „zivilem Ungehorsam“. Diese semantische Kosmetik ist kein Zufall – sie ist Teil eines strukturellen Versagens. Der jüngste Anschlag auf kritische Inf
7. Jan.


Angriff auf die Normalität – wenn der Staat zuschaut und die Gesellschaft zahlt
Was in Berlin geschehen ist, lässt sich nicht mehr als technischer Zwischenfall oder bloße Sabotage relativieren. Der Angriff auf die Strominfrastruktur ist ein Angriff auf das gesellschaftliche Grundversprechen von Sicherheit, Versorgung und staatlicher Handlungsfähigkeit. Wer zehntausende Menschen im Winter von Strom, Wärme und Kommunikation abschneidet, greift nicht Leitungen an – sondern den Alltag, die Gesundheit und im Zweifel das Leben. Der eigentliche Skandal liegt da
4. Jan.
bottom of page