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Ein Ergebnis mit europäischer Dimension
Die internationale Presse wertet das Ergebnis nicht als regionalen Ausrutscher, sondern als möglichen Wendepunkt der deutschen Politik. Auffällig ist dabei vor allem eines: Im Mittelpunkt steht weniger die AfD allein als der dramatische Vertrauensverlust der etablierten Parteien. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD nach den ersten Ergebnissen 44,5 Prozent erreicht und damit die CDU mit 18,5 Prozent weit hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Pro
6. Sept.


Demophobie – Wenn das Volk wählen darf, aber möglichst nicht entscheiden soll
Die Demokratie lebt von einem einfachen Grundsatz: Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus.
28. Juli


Krieg ist ein Geschäft
Warum ein 90 Jahre altes Buch moderner wirkt als viele Analysen Es gibt Bücher, die mit der Zeit an Bedeutung verlieren. Und es gibt Bücher, die mit jeder neuen Krise erschreckend aktuell wirken. Ein solches Werk erschien bereits 1935: War Is a Racket. Der Autor war kein radikaler Pazifist, sondern ein hochdekorierter amerikanischer General: Smedley Butler, zweifacher Träger der Medal of Honor und Veteran zahlreicher militärischer Einsätze. Nach einer langen Karriere kam Butl
6. März


Götterdämmerung der alten Ordnung – Der Kampf um die neue Weltordnung
Die internationale Ordnung befindet sich im Umbruch. Was über Jahrzehnte als stabile geopolitische Architektur galt, gerät zunehmend unter Druck. Wirtschaftliche Machtverschiebungen, ideologische Konflikte und strategische Rivalitäten formen eine neue Realität, in der alte Gewissheiten verschwinden und neue Machtzentren entstehen. Vor diesem Hintergrund spricht der Ökonom Dr. Markus Krall in seinem Vortrag „Götterdämmerung – Der Kampf um die neue Weltordnung“ über die tektoni
5. März


Der IEEPA-Bumerang: Juristische Niederlage als strategischer Wendepunkt
Die jüngste Entscheidung des Supreme Court of the United States zur Nutzung des International Emergency Economic Powers Act (IEEPA) markiert einen relevanten Einschnitt in der US-Wirtschaftspolitik und entfaltet zugleich strategische Folgewirkungen über den unmittelbaren Rechtsrahmen hinaus. Im Zentrum steht die Frage, inwieweit präsidiale Notstandsbefugnisse zur Umsetzung handelspolitischer Maßnahmen eingesetzt werden dürfen – ein Konfliktfeld, das institutionelle Kompetenzv
21. Feb.


Was passiert in Amerika? – Warum Trump das System nicht „rettet“, sondern entzaubert
Donald Trump wird in Deutschland bis heute falsch gelesen. Nicht, weil Informationen fehlen, sondern weil der analytische Rahmen nicht stimmt. Die Berichterstattung der großen Medien reduziert Trump auf Stilfragen, Persönlichkeitsmerkmale und moralische Empörung. Was dabei systematisch ausgeblendet wird, ist der strukturelle Kern seiner Politik. Trump ist kein Betriebsunfall der Demokratie. Er ist Ausdruck eines Bruchs – und zugleich dessen Beschleuniger. Dieser Bruch richtet
5. Feb.


Neue Bewegung im Ukraine-Krieg: Sicherheitsgarantien, Gespräche – und viele offene Fragen
Die jüngsten Ankündigungen aus Davos markieren ohne Zweifel eine Zäsur im bisherigen Stillstand des Ukraine-Krieges. Doch der plötzliche Optimismus verlangt nach Einordnung. Denn zwischen diplomatischer Bewegung und politischer Substanz klafft weiterhin eine erhebliche Lücke. 1. Sicherheitsgarantien: Politisches Signal oder belastbare Zusage? Die Aussage von Wolodymyr Selenskyj, die US-Sicherheitsgarantien seien „endgültig geklärt“, ist zunächst ein politisches Signal, kein r
23. Jan.


Davos als Lehrstück über Macht, Wahrnehmung und europäische Selbsttäuschung
Der beschriebene Befund trifft einen zentralen Punkt – und verfehlt ihn zugleich an einigen Stellen. In der Summe zeigt sich weniger eine „Lehrstunde Trumps“ als eine Lehrstunde über Europa: über seine Reizbarkeit, seine rhetorische Überhitzung und seine anhaltende Schwierigkeit, Machtpolitik von Moralrhetorik zu trennen. 1. Trumps Methode: Eskalation als Verhandlungsvorbereitung Dass Donald Trump mit maximaler Rhetorik operiert und anschließend mit begrenzten, pragmatischen
23. Jan.


Die größten Sorgen der Deutschen: Ein Befund jenseits politischer Routinen
Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa liefert ein aufschlussreiches Stimmungsbild – und stellt zugleich zentrale politische Prioritätensetzungen infrage. Denn während öffentliche Debatten häufig von Klimapolitik, Extremismus oder geopolitischen Bedrohungsszenarien dominiert werden, verorten die Bürger ihre größten Sorgen an ganz anderer Stelle. 1. Bildung als systemisches Risiko Mit 90 Prozent steht das Bildungssystem an der Spitze der Sorgenliste. Das ist
23. Jan.


Die Kosten der Ignoranz: Deutschland unter Belastung
Deutschland steht erneut unter dem Druck einer Politik, die soziale Verantwortung, Wirtschaftskraft und Bürgerinteressen nur unzureichend in Einklang bringt. Neue Zahlen und Analysen zeigen, dass steigende Zuwanderung, explodierende Langzeitarbeitslosigkeit, wachsende Lebenshaltungskosten und eine zunehmende Pleitewelle nicht nur einzelne Gruppen treffen, sondern die gesamte Volkswirtschaft belasten. Migration und ihre finanziellen Folgen Auch wenn die offiziellen Asylzahlen
9. Jan.


Wenn Narrative wichtiger sind als Fakten
Der Sturz eines Diktators ist eigentlich eine klare Sache. Ein autoritäres Regime endet, politische Gefangene hoffen auf Freiheit, Millionen Exilierte auf Rückkehr. Doch während weltweit Venezolaner feiern, herrscht in den deutschen öffentlich-rechtlichen Medien auffällige Zurückhaltung – teils sogar offener Unmut. Nicht über den Diktator, sondern über dessen Ende. Das ist kein Zufall, sondern Symptom eines tieferliegenden Problems. Ein Mediensystem im eigenen Deutungsraum Di
5. Jan.
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