top of page


Deutschlands gefährlicher Rollenwechsel
Einordnung der Aussagen von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Der Satz, der alles verändert Es war nur ein Halbsatz. Kein Donnerschlag, kein historisches Pathos. Und doch markiert er eine tektonische Verschiebung: Deutschland solle nicht länger nur eingebundener Partner sein, sondern „strategischer Akteur mit dauerhafter militärischer Verantwortung“. Was technisch klingt, ist in Wahrheit ein Bruch mit der politischen DNA der Bundesrepublik. Über Jahrze

Nachrichten
14. Feb.


Klare Worte in München
Marco Rubio setzt auf Realismus und transatlantische Erneuerung Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Außenminister Marco Rubio eine Rede gehalten, die in ihrer Klarheit auffiel – nicht durch Pathos, sondern durch strategische Schärfe. Während viele Beiträge in München traditionell von diplomatischer Vorsicht geprägt sind, setzte Rubio auf eine andere Tonlage: nüchtern, sicherheitspolitisch fokussiert und mit deutlichem Appell an europäische Eigenverantwortung. Sicherh

Nachrichten
14. Feb.


Europa vom Atlantik bis zum Ural?
Die alte Vision einer Einigung mit Russland – und ihre heutige Realität Die Vorstellung eines Europas „vom Atlantik bis zum Ural“ ist kein neues Gedankenspiel. Sie geht zurück auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle, der sich ein strategisch eigenständiges Europa vorstellte – nicht als Juniorpartner der Vereinigten Staaten, sondern als eigenständiger Machtpol zwischen Washington und Moskau. Auch Winston Churchill sprach nach dem Zweiten Weltkrieg von einer europäi

Nachrichten
12. Feb.


Europa, die NATO und Trump
Wenn Donald Trump sich über die NATO beklagt, geht es weniger um persönliche Befindlichkeiten als um eine Macht- und Kostenfrage, die seit Jahren ungelöst ist. Trumps Vorwurf, Europa lebe sicherheitspolitisch auf Kosten der USA, ist zugespitzt – aber nicht substanzlos. Er wirkt wie ein externer Auditbericht, der ein System offenlegt, das politisch gewollt ineffizient geblieben ist. Die strukturelle Abhängigkeit Europas Europa ist militärisch kein autonomer Akteur. Die Abhän

Nachrichten
24. Jan.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von

Nachrichten
22. Jan.
bottom of page
