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Europa und das Projekt Ukraine – beginnt die politische Demontage?
Europa steht vor einem Problem, das sich nicht länger mit immer neuen Milliarden überdecken lässt: Die Ukraine ist vom geopolitischen Projekt zum finanziellen, militärischen und politischen Belastungsfaktor geworden. Doch bedeutet das bereits, dass Brüssel beginnt, sich von Kiew zu distanzieren – oder versucht Europa lediglich, die eigene Strategie unter veränderten Bedingungen neu auszurichten? Seit Beginn des russischen Großangriffs im Februar 2022 hat die Europäische Union
vor 5 Tagen


Putin plant keinen Angriff auf die NATO – warum setzt Trump jetzt auf Verhandlungen?
Die Aussagen aus Washington sorgen für einen bemerkenswerten Kontrast zur europäischen Debatte. Während die Bundesregierung Russland für den mutmaßlichen Anschlagsversuch mit einer Sprengstoffdrohne am Flughafen Leipzig/Halle verantwortlich macht, erklärt US-Präsident Donald Trump, er sehe keinen russischen Plan für einen Angriff auf NATO-Gebiet. Gleichzeitig schickt er seine Unterhändler Steve Witkoff und Jared Kushner nach Moskau und Kiew, um einen neuen Vorschlag zur Beend
5. Sept.


Deutschland zwischen Schulden, Aufrüstung und Krieg: Wie weit soll die Eskalation gehen?
Europa rüstet auf, die Verteidigungsausgaben steigen, die Unterstützung der Ukraine wird verstetigt und gleichzeitig wachsen die finanziellen Belastungen der Staaten. Offiziell geht es um Abschreckung und Sicherheit. Doch hinter dieser Entwicklung steht eine unangenehme Frage: Was geschieht, wenn Politik, Wirtschaft und militärische Strukturen so eng mit der Konfrontation verbunden sind, dass ein Kurswechsel immer schwieriger wird? Rüstung wird zur strategischen Industrie Die
2. Sept.


Hybrider Krieg: Zwischen sicherheitspolitischem Konzept und gesellschaftlicher Debatte
Der Begriff „hybrider Krieg“ gewinnt seit einigen Jahren zunehmend an Bedeutung. Während klassische Kriege vor allem mit militärischer Gewalt geführt wurden, beschreiben Sicherheitsexperten hybride Kriegsführung als die Kombination verschiedener Mittel – darunter Cyberangriffe, Desinformation, wirtschaftlicher Druck, Sabotage, politische Einflussnahme und Informationsoperationen. Für den Journalisten und Bestsellerautor Gerhard Wisnewski reicht dieses Verständnis jedoch deutl
19. Juli


Waffenlieferungen an die Ukraine: Wachsende Sorge vor einer weiteren Eskalation
Die Ankündigung der britischen Regierung, die Ukraine bis Ende des Jahres mit einem umfangreichen Militärpaket zu unterstützen, hat die Debatte über den weiteren Verlauf des Ukraine-Krieges neu entfacht. Nach Angaben des britischen Verteidigungsministeriums umfasst das Paket unter anderem Abfangraketen, Luftverteidigungssysteme sowie bis zu 170.000 Drohnen. Ziel sei es, die Verteidigungsfähigkeit der Ukraine zu stärken und den Schutz vor russischen Angriffen zu verbessern. Kr
19. Juli


Deutschlands gefährlicher Rollenwechsel
Einordnung der Aussagen von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Der Satz, der alles verändert Es war nur ein Halbsatz. Kein Donnerschlag, kein historisches Pathos. Und doch markiert er eine tektonische Verschiebung: Deutschland solle nicht länger nur eingebundener Partner sein, sondern „strategischer Akteur mit dauerhafter militärischer Verantwortung“. Was technisch klingt, ist in Wahrheit ein Bruch mit der politischen DNA der Bundesrepublik. Über Jahrze
14. Feb.


Klare Worte in München
Marco Rubio setzt auf Realismus und transatlantische Erneuerung Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat US-Außenminister Marco Rubio eine Rede gehalten, die in ihrer Klarheit auffiel – nicht durch Pathos, sondern durch strategische Schärfe. Während viele Beiträge in München traditionell von diplomatischer Vorsicht geprägt sind, setzte Rubio auf eine andere Tonlage: nüchtern, sicherheitspolitisch fokussiert und mit deutlichem Appell an europäische Eigenverantwortung. Sicherh
14. Feb.


Europa vom Atlantik bis zum Ural?
Die alte Vision einer Einigung mit Russland – und ihre heutige Realität Die Vorstellung eines Europas „vom Atlantik bis zum Ural“ ist kein neues Gedankenspiel. Sie geht zurück auf den französischen Präsidenten Charles de Gaulle, der sich ein strategisch eigenständiges Europa vorstellte – nicht als Juniorpartner der Vereinigten Staaten, sondern als eigenständiger Machtpol zwischen Washington und Moskau. Auch Winston Churchill sprach nach dem Zweiten Weltkrieg von einer europäi
12. Feb.


Europa, die NATO und Trump
Wenn Donald Trump sich über die NATO beklagt, geht es weniger um persönliche Befindlichkeiten als um eine Macht- und Kostenfrage, die seit Jahren ungelöst ist. Trumps Vorwurf, Europa lebe sicherheitspolitisch auf Kosten der USA, ist zugespitzt – aber nicht substanzlos. Er wirkt wie ein externer Auditbericht, der ein System offenlegt, das politisch gewollt ineffizient geblieben ist. Die strukturelle Abhängigkeit Europas Europa ist militärisch kein autonomer Akteur. Die Abhängi
24. Jan.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von
22. Jan.
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