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2026: Das Jahr der Zumutung – wenn Realität nicht mehr verhandelt wird
Es gibt Momente, in denen sich Gesellschaften nicht mehr über Prognosen definieren, sondern über Verdrängung. 2026 beginnt als ein solches Jahr. Nicht leise, nicht schleichend, sondern mit einer Wucht, die zeigt, wie lange Risiken ignoriert, umgedeutet oder moralisch entkernt wurden. Die Frage ist nicht mehr, ob es knirscht – sondern wo es zuerst bricht. Die gefährlichste Entwicklung ist dabei nicht die Gewalt selbst, sondern die Verlernphase der Wahrnehmung. Wenn Brandzeiche

Thomas Tratnik
27. Jan.3 Min. Lesezeit


Tom Lausen: "Sie denken immer noch, sie hätten das gut und richtig gemacht"
Dieses Gespräch geht unter die Haut. Fast 3 Stunden lang liefert Tom Lausen neue Beweise für das Versagen von Politik und Medizin in der Corona Krise. Außerdem spricht er in diesem aufrüttelnden Deep Talk über die Folgen der künstlichen Intelligenz für die Menscheit. Trotz Drama und Dystopie verliert er dabei nie seinen Humor. Denn am Ende rettet uns nur die Erkenntnis, das Leben jetzt zu leben.

Thomas Tratnik
24. Jan.1 Min. Lesezeit


Dr. Nina Pszolla: Das Gesundheitssystem WURDE VORSÄTZLICH ZERSTÖRT
"Das Gesundheitssystem WURDE VORSÄTZLICH ZERSTÖRT – Dr. Nina Pszolla über Profite, Korruption & die Konzerne" Dr. Nina Pszolla, Chirurgin und Sporttraumatologin, demaskiert die "gezielte Zerstörung" des deutschen Gesundheitssystems. Anhand eines schockierenden Vergleichs (Mensch vs. Katze) zeigt sie, wie unsere Beitragsgelder in die Hände von "Konzernen" und in die "Verwaltung" fließen, während die Patientenversorgung kollabiert. Die Kernbotschaft: Der Kollaps ist kein Zufall

Thomas Tratnik
24. Jan.2 Min. Lesezeit


Europa, die NATO und Trump
Wenn Donald Trump sich über die NATO beklagt, geht es weniger um persönliche Befindlichkeiten als um eine Macht- und Kostenfrage, die seit Jahren ungelöst ist. Trumps Vorwurf, Europa lebe sicherheitspolitisch auf Kosten der USA, ist zugespitzt – aber nicht substanzlos. Er wirkt wie ein externer Auditbericht, der ein System offenlegt, das politisch gewollt ineffizient geblieben ist. Die strukturelle Abhängigkeit Europas Europa ist militärisch kein autonomer Akteur. Die Abhängi

Thomas Tratnik
24. Jan.2 Min. Lesezeit


Europas gefährlichste Illusion: Sicherheit ohne Steuerung
Die Berichte über die jüngsten Unruhen im Iran haben in Europa vor allem eines ausgelöst: Abwehr. Man verweist reflexhaft auf autoritäre Strukturen, auf Propaganda, auf einen repressiven Staat – und zieht daraus den beruhigenden Schluss, dass solche Eskalationen mit europäischen Verhältnissen nichts zu tun hätten. Genau diese Schlussfolgerung ist gefährlich. Denn die eigentliche Frage lautet nicht, was im Iran „wirklich“ geschehen ist. Diese Frage lässt sich derzeit nicht una

Thomas Tratnik
23. Jan.3 Min. Lesezeit


Neue Bewegung im Ukraine-Krieg: Sicherheitsgarantien, Gespräche – und viele offene Fragen
Die jüngsten Ankündigungen aus Davos markieren ohne Zweifel eine Zäsur im bisherigen Stillstand des Ukraine-Krieges. Doch der plötzliche Optimismus verlangt nach Einordnung. Denn zwischen diplomatischer Bewegung und politischer Substanz klafft weiterhin eine erhebliche Lücke. 1. Sicherheitsgarantien: Politisches Signal oder belastbare Zusage? Die Aussage von Wolodymyr Selenskyj, die US-Sicherheitsgarantien seien „endgültig geklärt“, ist zunächst ein politisches Signal, kein r

Thomas Tratnik
23. Jan.2 Min. Lesezeit


Davos als Lehrstück über Macht, Wahrnehmung und europäische Selbsttäuschung
Der beschriebene Befund trifft einen zentralen Punkt – und verfehlt ihn zugleich an einigen Stellen. In der Summe zeigt sich weniger eine „Lehrstunde Trumps“ als eine Lehrstunde über Europa: über seine Reizbarkeit, seine rhetorische Überhitzung und seine anhaltende Schwierigkeit, Machtpolitik von Moralrhetorik zu trennen. 1. Trumps Methode: Eskalation als Verhandlungsvorbereitung Dass Donald Trump mit maximaler Rhetorik operiert und anschließend mit begrenzten, pragmatischen

Thomas Tratnik
23. Jan.3 Min. Lesezeit


Die größten Sorgen der Deutschen: Ein Befund jenseits politischer Routinen
Die jüngste Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa liefert ein aufschlussreiches Stimmungsbild – und stellt zugleich zentrale politische Prioritätensetzungen infrage. Denn während öffentliche Debatten häufig von Klimapolitik, Extremismus oder geopolitischen Bedrohungsszenarien dominiert werden, verorten die Bürger ihre größten Sorgen an ganz anderer Stelle. 1. Bildung als systemisches Risiko Mit 90 Prozent steht das Bildungssystem an der Spitze der Sorgenliste. Das ist

Thomas Tratnik
23. Jan.2 Min. Lesezeit


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von

Thomas Tratnik
22. Jan.2 Min. Lesezeit


Davos 2026: Trumps Rede als Spiegel europäischer Schwäche
Bei seiner Ansprache auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos projizierte Donald Trump nicht nur das Bild einer machtvollen USA, sondern einen klaren Richtungswiderspruch zur dominanten europäischen Politiklinie. Seine Rede war keine reine Wirtschaftsdarstellung, sondern eine geopolitische Kampfansage an Europa und multilaterale Ordnungselemente. 1. Europa als Sündenbock Trump eröffnete seine Rede mit einer martialschen Wendung: Europa sei „nicht mehr erkennbar“, beschädigt durc

Thomas Tratnik
21. Jan.2 Min. Lesezeit
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