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Deutschlands gefährlicher Rollenwechsel
Einordnung der Aussagen von Friedrich Merz auf der Münchner Sicherheitskonferenz 2026 Der Satz, der alles verändert Es war nur ein Halbsatz. Kein Donnerschlag, kein historisches Pathos. Und doch markiert er eine tektonische Verschiebung: Deutschland solle nicht länger nur eingebundener Partner sein, sondern „strategischer Akteur mit dauerhafter militärischer Verantwortung“. Was technisch klingt, ist in Wahrheit ein Bruch mit der politischen DNA der Bundesrepublik. Über Jahrze
14. Feb.


Europas gefährliche Illusion der Macht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Emmanuel Macron Europa aufgefordert, geopolitisch zur Macht zu werden. Man müsse die Ukraine schützen, Russland weiter entgegentreten und sich strategisch eigenständiger aufstellen. Es war eine Rede voller Entschlossenheit – und voller Ambition. Doch Ambition ersetzt keine Realität. Europa ist keine Militärunion, sondern ein fragiles politisches Gebilde, das wirtschaftlich unter Druck steht und gesellschaftlich zunehmend polarisiert i
14. Feb.


Joschka Fischer und die Atombombe: Der endgültige Abschied von jeder Friedensrhetorik
Mit seiner Forderung nach einer europäischen Atombombe hat Joschka Fischer einen politischen Punkt markiert, der weit über eine provokante Meinungsäußerung hinausgeht. Sie steht exemplarisch für den vollständigen Bruch mit jener Friedensrhetorik, mit der die Grünen einst angetreten sind – und für die offene Hinwendung zu einer machtpolitischen, militarisierten Weltsicht. Was Fischer im Tagesspiegel formuliert, ist keine spontane Zuspitzung. Es ist die logische Konsequenz eine
31. Jan.
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