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Wenn der Staat zum Krypto-Anleger wird
Das US-Repräsentantenhaus hat in dieser Woche zwei sehr unterschiedliche Signale an die Kryptoindustrie gesendet. Das eine ist überfällig: klare, nachvollziehbare Steuerregeln für digitale Vermögenswerte. Das andere ist weit riskanter: die Idee, Bitcoin vom Spekulationsobjekt zum strategischen Staatsbestand zu erheben. Beides wird oft unter dem Etikett „Krypto-Freundlichkeit“ zusammengefasst. Politisch aber sind es Gegensätze. Der Digital Asset Tax Certainty Act wurde im zust
18. Sept.


Brauchen wir Banken wirklich so sehr, wie wir glauben?
Was würde passieren, wenn morgen die Banken schließen, Überweisungen nicht mehr funktionieren und große Teile des gewohnten Finanzsystems plötzlich stillstehen? Die naheliegende Antwort lautet: Chaos. Doch die Geschichte zeigt ein überraschend anderes Bild. Das Finanzsystem ist nicht die Wirtschaft – und die Wirtschaft ist nicht das Finanzsystem. Wenn die Banken ausfallen, verschwindet die Wirtschaft nicht Ein Zusammenbruch des Bankensystems wäre zweifellos ein massiver Schoc
5. Sept.


10 Billionen Euro: Jetzt will die EU an das Geld der Bürger
Die Europäische Union braucht gewaltige Summen für ihre Zukunftsprojekte – für Digitalisierung, Energie, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und zunehmend auch für Verteidigung. Gleichzeitig liegen rund 10 Billionen Euro der privaten Haushalte als Bankeinlagen in der EU. Brüssel will dieses Geld stärker in den Kapitalmarkt lenken. Offiziell geht es um bessere Renditechancen für die Bürger und um Investitionen in Europas Wirtschaft. Doch wenn gleichzeitig die Verteidigungsausg
3. Sept.


G20 in Asheville: Beginnt eine neue geopolitische Ordnung?
Was auf dem G20-Finanztreffen in Asheville auf den ersten Blick wie ein weiterer Termin der internationalen Finanzdiplomatie wirkt, könnte bei genauerer Betrachtung für größere geopolitische Verschiebungen stehen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Sanktionen gegen Iran, der Umgang mit Russland oder die Finanzpolitik der USA. Es geht um die Frage, ob sich die internationalen Machtstrukturen verändern – und ob Washington unter Donald Trump versucht, wirtschaftliche und geopolitis
2. Sept.


G20: Der Kampf um die wirtschaftliche Zukunft des Westens
Beim G20-Treffen in Asheville vom 31. August bis 1. September 2026 prallen nach der Analyse von Barbara Boyd zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von wirtschaftlicher Entwicklung aufeinander. Auf der einen Seite steht die Idee, Wachstum durch Produktion, Energie, Technologie und industrielle Selbstständigkeit zu schaffen. Auf der anderen Seite steht ein europäisches Modell, das stärker auf Regulierung, Klimapolitik, Kapitalsteuerung und politische Umverteilung se
31. Aug.


Vom „Dark Age“ zum „Golden Age“: Trumps Kampf gegen die „Lords of Money“
Hinter den täglichen Schlagzeilen zeichnet sich nach der Analyse von Susan Kokinda ein größerer politischer und wirtschaftlicher Konflikt ab. Im Zentrum stehen die neue Ausrichtung der US-Notenbank, die Offensive des Finanzministeriums gegen iranische Finanznetzwerke und Trumps Vision einer neuen amerikanischen Wachstums- und Raumfahrtpolitik. Kokindas zentrale These: Die USA versuchen, sich aus einem Finanzsystem zu lösen, das ihrer Auffassung nach zu stark von spekulativem
30. Aug.


Wenn das Geldsystem an seine Grenzen kommt
Die Verschuldung westlicher Staaten erreicht Dimensionen, die eine unangenehme Frage aufwerfen: Was passiert, wenn Schulden nicht mehr durch Wachstum, Sparmaßnahmen und neue Kredite stabilisiert werden können? Eine Währungsreform ist keineswegs zwangsläufig. Doch Geschichte und Gegenwart zeigen, dass Staaten in solchen Situationen nur begrenzte Möglichkeiten haben – und dass die Kosten am Ende von der Bevölkerung getragen werden. Staatsschulden sind zunächst nichts Außergewöh
23. Aug.


Der Angriff auf unser Geld: Wie der Staat still enteignet – und warum das kein Zufall ist
Sparen galt über Jahrzehnte als Tugend. Wer vorsorgte, Rücklagen bildete, investierte oder Eigentum erwarb, handelte verantwortungsvoll – für sich selbst und letztlich auch für den Staat. Dieses Prinzip wird derzeit systematisch aufgekündigt. Nicht offen, nicht per Enteignungsgesetz, sondern schleichend, technisch, bürokratisch. Es ist eine kalte Enteignung, die viele erst bemerken, wenn vom Brutto kaum noch Netto bleibt und aus Vermögen eine Belastung wird. 1. Die neue Logik
30. Jan.


Bargeld, Freiheit und digitale Kontrolle: Ein Weckruf für Deutschland
In der Diskussion um den digitalen Euro wird häufig von Fortschritt, Effizienz und Klimaschutz gesprochen. Selten geht es dabei um das, was auf dem Spiel steht: unsere persönliche Freiheit und Selbstbestimmung. Denn Geld ist nicht nur Zahlungsmittel – es ist ein Machtinstrument. Wer die Kontrolle über Ihr Geld hat, kann zunehmend über Ihr Leben bestimmen. Stellen wir uns ein Szenario vor: Sie wollen morgens einen Kaffee oder ein Franzbrötchen kaufen, doch Ihre Karte funktioni
7. Jan.
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