top of page


Vom Tabu zur Massenbewegung: Der Aufstieg der Remigration
Warum der Begriff „Remigration“ heute Hunderttausende Unterstützer mobilisiert Noch vor wenigen Jahren galt der Begriff „Remigration“ als politisch toxisch. Wer ihn öffentlich verwendete, wurde regelmäßig in die Nähe des Extremismus gerückt. Medien, Parteien und zahlreiche Institutionen behandelten das Thema als Grenzüberschreitung des akzeptablen Diskurses. Heute hat sich die Lage verändert. In mehreren europäischen Ländern wird über Remigration nicht mehr nur in alternative
16. Juni


Europas gefährliche Illusion der Macht
Auf der Münchner Sicherheitskonferenz hat Emmanuel Macron Europa aufgefordert, geopolitisch zur Macht zu werden. Man müsse die Ukraine schützen, Russland weiter entgegentreten und sich strategisch eigenständiger aufstellen. Es war eine Rede voller Entschlossenheit – und voller Ambition. Doch Ambition ersetzt keine Realität. Europa ist keine Militärunion, sondern ein fragiles politisches Gebilde, das wirtschaftlich unter Druck steht und gesellschaftlich zunehmend polarisiert i
14. Feb.


Der langsame Rückzug der alten Ordnung
Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von
22. Jan.


Davos 2026: Trumps Rede als Spiegel europäischer Schwäche
Bei seiner Ansprache auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos projizierte Donald Trump nicht nur das Bild einer machtvollen USA, sondern einen klaren Richtungswiderspruch zur dominanten europäischen Politiklinie. Seine Rede war keine reine Wirtschaftsdarstellung, sondern eine geopolitische Kampfansage an Europa und multilaterale Ordnungselemente. 1. Europa als Sündenbock Trump eröffnete seine Rede mit einer martialschen Wendung: Europa sei „nicht mehr erkennbar“, beschädigt durc
21. Jan.


Grönland, Zölle, Machtpolitik: Warum Trumps Kurs rational ist – und Europas Reaktion nicht
Die Debatte um Grönland legt weniger die angebliche Unberechenbarkeit der USA offen als vielmehr die strategische Orientierungslosigkeit Europas. Die Reaktion Berlins und Brüssels auf die Politik von Donald Trump folgt einem bekannten Muster: moralische Empörung ersetzt nüchterne Interessenanalyse. Dabei ist Trumps Vorgehen im Kern weder irrational noch neu – es ist klassische Machtpolitik. 1. Grönland ist kein Symbol, sondern ein Schlüsselraum Trumps Interesse an Grönland en
20. Jan.


Putin und Europa: Diplomatischer Stillstand zwischen Schuldzuweisung und Realitätsverweigerung
Die diplomatischen Beziehungen zwischen Russland und Europa befinden sich auf einem historischen Tiefpunkt. Diese Diagnose stellte Russlands Präsident Wladimir Putin bei der Entgegennahme der Beglaubigungsschreiben von 34 neuen Botschaftern europäischer Staaten im Kreml. Sein Befund: Die Beziehungen ließen derzeit „sehr zu wünschen übrig“. Zugleich signalisierte Putin Gesprächsbereitschaft und verwies darauf, dass Russland grundsätzlich offen für eine Wiederherstellung des Di
16. Jan.


EU-Sanktionen gegen eigene Bürger: Rückfall ins Mittelalter
Die Europäische Union hat im Jahr 2024 ein Sanktionsregime etabliert, das nun auch gegen eigene Bürger angewendet wird – und damit die Grenzen demokratischer Rechtsstaatlichkeit massiv verschiebt. Der Beschluss 2024/2643, offiziell „restriktive Maßnahmen angesichts der destabilisierenden Aktivitäten Russlands“, erlaubt das Einfrieren von Vermögen und Einreiseverbote für Personen, deren öffentliche Äußerungen als „prorussische Propaganda“ gewertet werden. Bisher traf es vor al
14. Jan.


Überlebenskampf am Stromzähler: Warum deutsche Haushalte viermal so viel zahlen wie Ungarn
Deutschlands Haushalte gehören zu den teuersten Stromkunden Europas. Laut neuen Eurostat-Daten lag der durchschnittliche Strompreis Ende 2025 bei 38,3 Cent pro Kilowattstunde – viermal so hoch wie in Ungarn, wo nur 10,4 Cent gezahlt werden. Selbst im Vergleich zu Frankreich (26,6 Cent) oder Spanien (26 Cent) ist Deutschland ein klarer Spitzenreiter. Für viele Familien und Mittelständler ist das längst kein abstraktes Problem mehr, sondern eine Existenzfrage. Warum die Preise
14. Jan.
bottom of page