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  • Die Energiewende ist gescheitert

    In diesem Vortrag und Interview in Groß-Umstadt am 06.03.2025 spricht Prof. Dr. Fritz Vahrenholt über die Herausforderungen und Folgen der aktuellen Energiewende. Er analysiert, warum der Umbau der Energieversorgung die Natur belastet, industrielle Strukturen gefährdet und welche Konsequenzen dies für Gesellschaft und Umwelt hat. Zusätzlich geht es um konkrete Ansätze, Zerstörung von Natur und Industrie zu stoppen und praktikable Lösungen für eine nachhaltige Zukunft zu finden. Veranstaltet von der Arbeitsgemeinschaft „Heubach Liebe“ – weitere Infos: heubach-liebe.de #Energiewende #FritzVahrenholt #Nachhaltigkeit #Industrie #Umweltschutz

  • ZAAVV-Kongress 2025 – Menschenrechte, Aufklärung und demokratische Resilienz im Fokus

    Der ZAAVV-Kongress versammelt führende Experten aus Recht, Wissenschaft, Journalismus und Zivilgesellschaft, um die aktuellen Herausforderungen für Grundrechte und demokratische Prozesse zu beleuchten. In einer Zeit tiefgreifender gesellschaftlicher Polarisierung setzt die Veranstaltung ein starkes Signal für Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und den offenen Diskurs. Die Rednerinnen und Redner analysieren Fehlentwicklungen der vergangenen Jahre, zeigen strukturelle Defizite auf und skizzieren Lösungsansätze, wie Freiheit, Rechtsstaatlichkeit und Bürgerrechte nachhaltig gestärkt werden können. Ob juristische Einordnung, datenbasierte Analyse oder journalistische Aufklärung – der Kongress liefert pointierte Impulse, die weit über das Event hinauswirken. Die kommende Videoreihe dokumentiert die wichtigsten Vorträge, Statements und Perspektiven des Tages – authentisch, ungeschönt und klar fokussiert auf die Frage, wie unsere demokratische Kultur zukunftsfähig bleiben kann.

  • Deutschland zwischen Moral und Absturz – Eine bittere Analyse

    Deutschland, das Land der Dichter und Denker – war einmal. Heute scheint das Land seine geistige Größe gegen moralische Überheblichkeit eingetauscht zu haben. Markus Langemann analysiert in diesem Essay, warum Deutschland zunehmend mit erhobenem Zeigefinger auf andere zeigt, während es selbst im inneren Gleichgewicht wankt. Was bedeutet es, wenn Moral zur Ersatzreligion wird? Wenn Werte exportiert, aber kaum noch gelebt werden? Diesen Kommentar auf EpochTimes lesen: https://www.epochtimes.de/meinung/kolumne Ein pointierter Beitrag über Hochmut, Selbsttäuschung und die Suche nach echter Augenhöhe. Home: http://www.clubderklarenworte.de

  • Ralf Ludwig – „Freiheit beginnt mit Nein“: Ein Plädoyer für Selbstbestimmung

    In seinem Vortrag „Freiheit beginnt mit Nein“ auf dem ZAAVV Kongress präsentiert Rechtsanwalt Ralf Ludwig einen leidenschaftlichen Appell für individuelle Souveränität, Bürgerrechte und ein selbstbestimmtes Verhältnis zwischen Staat und Individuum. Er beleuchtet die Bedeutung von Ablehnung, Widerstand und kritischer Reflexion in einer Zeit, in der politische Entscheidungen tief in unser tägliches Leben eingreifen. Ralf Ludwig ist Mitgründer von ZAAVV, einer Plattform zur Aufklärung, juristischen Aufarbeitung und Verteidigung der Menschenrechte. In dieser Rede verknüpft er seine juristische Expertise mit persönlicher Überzeugung und zeigt Wege auf, wie Bürgerinnen und Bürger ihre Grundrechte schützen und aktiv mitgestalten können. Ein eindrucksvoller Beitrag für alle, die Freiheit nicht als Selbstverständlichkeit sehen, sondern als Ausdruck von Verantwortung und Zivilcourage. 🌐 ZAAVV: https://www.zaavv.com/de-de

  • Tom Lausen – Aufarbeitung der Pandemie: Analyse, Daten & politische Verantwortung

    In seinem eindrucksvollen Vortrag auf dem ZAAVV Kongress Nov. 2025 liefert Tom Lausen – Programmierer, Datenanalyst und renommierter Experte für behördliche Gesundheitsdaten – einen tiefen Einblick in die strukturellen Versäumnisse der Corona-Zeit. 🔍 Mit präziser Datenauswertung, klaren Fakten und analytischer Schärfe beleuchtet Lausen: 🏛️ Wie Behörden während der Pandemie mit RKI- und DIVI-Daten umgegangen sind. ⚠️ Welche politischen Entscheidungen auf fehlerhaften oder unvollständigen Informationen basiert haben. 🔍 Wo Transparenz gefehlt hat – und welche Konsequenzen das für Bürgerrechte und öffentliche Gesundheit hatte. 📊 Warum eine ehrliche, faktenbasierte Aufarbeitung unverzichtbar ist, um Vertrauen in Staat und Institutionen zurückzugewinnen. Tom Lausen begleitet heute als Sachverständiger die parlamentarische Enquete-Kommission zur Aufarbeitung der Pandemie. Sein Vortrag ist ein eindringlicher Appell an Politik und Gesellschaft, strukturelle Fehler sichtbar zu machen – als Grundlage für bessere Entscheidungen in zukünftigen Krisen. Ein wichtiges, sachorientiertes und aufrüttelndes Statement für Transparenz, Verantwortungsbewusstsein und demokratische Kontrolle. 🌐 ZAAVV https://www.zaavv.com/de-de/

  • Zombie-Gesellschaft: Warum Menschen nach der "Impfung" anders denken | Dr. Nehls bei Tucker Carlson

    Das Tucker Carlson-Interview - erstmals in voller Länge und mit deutschen Untertiteln! In diesem Gespräch mit Tucker Carlson aus April 2024 zeigt Dr. Nehls die neurobiologischen Mechanismen hinter den gesellschaftlichen Veränderungen seit 2020: Sowohl SARS-CoV-2 als auch mRNA-Injektionen greifen gezielt den Hippocampus an – unser "mentales Immunsystem". Bereits 2007/2008 wurde publiziert: Spike-Proteine hemmen die Neurogenese im Hippocampus. Die Folgen: Verlust psychologischer Resilienz Blockierte Denkfähigkeit (System 2 → "Zombie-Modus") Überschreiben persönlicher Erinnerungen durch Angst-Narrative Dramatischer Anstieg von Depression und Alzheimer Die beunruhigenden Fakten: 2019: Depression wird zur häufigsten Krankheit weltweit Die Furinspaltstelle ermöglicht dem Spike-Protein, ins Gehirn einzudringen 4% der mRNA überwindet die Blut-Hirn-Schranke (bekannt, ignoriert) Sicherere Alternativen wurden verworfen Vitamin D-Supplementierung aktiv unterdrückt (obwohl 9/10 COVID-Todesfälle vermeidbar) Was Sie JETZT tun können: ✅ Vitamin D: 125 nmol/L (bei diesem Spiegel: null COVID-Todesfälle lt. Studien) ✅ Lithium niedrigdosiert (1-5mg): Stoppt Zytokinsturm, reaktiviert Neurogenese ✅ Omega-3, körperliche Aktivität: Stimulieren Hippocampus-Funktion ✅ Mein Buch lesen: "Das indoktrinierte Gehirn" – konkrete Anleitung zur Wiederherstellung Die Agenda: Regierungsdokumente sprechen offen von "Post-Voting-Gesellschaft" bis 2030. Permanente Angst-Erzählungen (Permakrisis) überschreiben systematisch unsere Erinnerungen und Individualität. Meine Hoffnung: 20-30% haben es erkannt. Wenn jeder EINEN weiteren überzeugt, sind wir die Mehrheit. Der Rest folgt der Masse – in welche Richtung auch immer. 𝐖𝐢𝐜𝐡𝐭𝐢𝐠𝐞 𝐋𝐢𝐧𝐤𝐬 Dieses Video wurde bereitgestellt mit freundlicher Genehmigung von Tucker Carlson und konnte von uns deutsch untertitelt werden. Weitere interessante Interviews: https://tuckercarlson.com/ 𝐀𝐤𝐭𝐮𝐞𝐥𝐥𝐞 𝐁𝐮̈𝐜𝐡𝐞𝐫 von PD Dr. Michael Nehls 𝑫𝒂𝒔 𝑳𝒊𝒕𝒉𝒊𝒖𝒎-𝑲𝒐𝒎𝒑𝒍𝒐𝒕𝒕 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧: https://bit.ly/LithiumKomplott 𝑨𝒍𝒛𝒉𝒆𝒊𝒎𝒆𝒓 𝒊𝒔𝒕 𝒉𝒆𝒊𝒍𝒃𝒂𝒓 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧: https://bit.ly/AlzheimerHeilbar 𝑫𝒂𝒔 𝒊𝒏𝒅𝒐𝒌𝒕𝒓𝒊𝒏𝒊𝒆𝒓𝒕𝒆 𝑮𝒆𝒉𝒊𝒓𝒏 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧: https://bit.ly/IndoktrinierteGehirn Herdengesundheit 𝐛𝐞𝐬𝐭𝐞𝐥𝐥𝐞𝐧: https://bit.ly/Herdengesundheit

  • Diese linksgrüne Spießer-Elite zerstört uns | Vince Ebert

    In dieser Episode bei Was Bitcoin bringt spreche ich mit dem Kabarettisten, Physiker und Autor über seinen kritischen Blick auf Deutschland, Österreich und die politischen Zustände in Westeuropa. Wir diskutieren, warum Kollektivismus in Form von Political Correctness und Sozialismus die westlichen Gesellschaften lähmt, wie die deutsche Gründlichkeit zur Gefahr wird und welche Rolle liberale Werte, Hayek und das Eigenrisiko in dieser Zeit spielen. Ebert, Träger der Hayek-Medaille und Bitcoin-Investor, erklärt, warum die Bitcoin-Szene ein Hafen für Freigeister ist und wie die Fähigkeit zum Auswandern (Exit-Strategie) seine persönliche Freiheit sichert. 00:00  Begrüßung: Ebert, Physiker und Autor von "What the [ __ ] Deutschland" 02:15  Freiheit, Physik und Hayek: Der Weg zum Libertären 06:40  Vom Anarchisten in der Wissenschaft zur Bitcoin-Community 13:58  Kapitalismus ist geil: Humor über ökonomische Freiheit 17:01  Political Correctness: Die "Hautkrankheit" und das Biedermeier 28:18  Links vs. Rechts vs. Liberal: Kollektivismus-Kritik 33:10  Unterwanderung und Duckmäusertum: Das Bürgertum versagt 43:22  Deutschland zerstört sich selbst: Bürokratie, Klima, Migration 48:14  Bitcoin als Alternative: Vorsichtiger Investor und Exit-Strategie 50:35  Die Philosophie des Risikos: Nur gewinnen können 56:55  Deutschland braucht die Kettensäge: Radikale Reformen 01:02:40  Fazit: Die Lage ist hoffnungslos, aber nicht ernst #VinceEbert #WasBitcoinBringt #Bitcoin #Freiheit #LiberaleWerte #Hayek #Eigenverantwortung #Kollektivismus #PoliticalCorrectness #Sozialismus #Westeuropa #Deutschland #Österreich #Freigeister #Meinungsfreiheit #Gesellschaftskritik #ExitStrategie #Auswandern #BitcoinCommunity #HayekMedaille

  • „Wir retten die Demokratie“ – Robert F. Kennedy Jr. in Berlin 2020

    Dieses Archivmaterial gewinnt im Jahr 2026 eine neue Aktualität. Am 29. August 2020 sprach Robert F. Kennedy Jr. in Berlin vor tausenden Menschen über die weltweiten Corona-Maßnahmen, den Umgang von Regierungen mit Grundrechten und die Rolle von Angst, Macht und Kontrolle in Krisenzeiten. Damals wurde seine Rede medial marginalisiert, diffamiert oder bewusst ignoriert. Heute, Jahre später – und vor dem Hintergrund seiner aktuellen politischen Rolle und der erneuten öffentlichen Debatte über staatliche Eingriffe, Meinungsfreiheit und medizinische Selbstbestimmung – lohnt sich ein nüchterner Blick zurück. Dieses Video ist ein Zeitdokument. Ungekürzt. Unkommentiert. Zur eigenen Einordnung. Dieses Video stammt aus unserem Archiv von TTV Nachrichten und wurde am Veranstaltungstag in Berlin dokumentiert. Es handelt sich um Originalmaterial, ohne nachträgliche Bearbeitung oder inhaltliche Bewertung. 🎥 Warum dieses Video jetzt wichtig ist: – weil Geschichte nicht nur aus offiziellen Rückblicken besteht – weil Meinungsfreiheit sich erst im Rückblick bewährt – weil offene Debatten nicht zensiert, sondern dokumentiert werden müssen #RobertFKennedyJr #Berlin2020 #CoronaMaßnahmen #Zeitdokument #Meinungsfreiheit #Grundrechte #TTVNachrichten #Archivmaterial #PolitischeRede #Medienkritik

  • „Sie haben uns belogen“ – Martin Schwab und der juristische Kern der Corona-Aufarbeitung

    Die Aussagen von Martin Schwab markieren einen selten klar formulierten Bruch mit dem dominanten Narrativ der Corona-Jahre. Schwab argumentiert nicht politisch, nicht moralisch-emotional, sondern rechtsstaatlich . Genau darin liegt die Sprengkraft seiner Analyse. 1. Der entscheidende Maßstab: Recht, nicht Absicht Schwab erinnert an einen Grundsatz, der im politischen Ausnahmezustand systematisch verdrängt wurde:Der Staat darf Grundrechte einschränken – aber nur unter eng definierten Voraussetzungen . Diese Voraussetzungen sind nicht politisch, sondern juristisch: eine konkrete, akute Gefahr , eine fortlaufende Orientierung am Stand der Wissenschaft , eine ständige Verhältnismäßigkeitsprüfung . Schwab macht deutlich: Selbst gute Absichten rechtfertigen kein dauerhaftes Außerkraftsetzen von Grundrechten. Der Rechtsstaat kennt keinen Blankoscheck für Regierungen – auch nicht in Krisen. 2. Die Enquete-Kommission als Belastungsbeleg Besonders schwer wiegt Schwabs Bezug auf die Ergebnisse der Corona-Enquete-Kommission. Denn hier wird ein strukturelles Problem sichtbar:Nicht Wissenschaft hat Politik beraten – Politik hat Wissenschaft bestellt . Wenn Experten politische Zielvorgaben in scheinbar objektive Evidenz übersetzen, ist die rechtliche Grundlage staatlichen Handelns entzogen. Maßnahmen, die sich darauf stützen, verlieren ihre Legitimität – rückwirkend. Schwabs Schlussfolgerung ist eindeutig: Wenn die Entscheidungsgrundlage manipuliert war, war auch das staatliche Handeln rechtswidrig. 3. Juristischer Widerstand statt moralischer Empörung Bemerkenswert ist, dass Schwab nicht mit Empörung argumentiert, sondern mit Strukturkritik. Er spricht nicht von „Fehlern“, sondern von Unrecht . Nicht von Überforderung, sondern von systemischem Versagen . Damit positioniert er sich klar als Akteur im juristischen Widerstand: gegen die Politisierung von Wissenschaft, gegen die Normalisierung von Ausnahmezuständen, gegen eine Exekutive, die sich ihrer eigenen Grenzen entledigt. 4. Die Rolle der Justiz: ein institutionelles Problem Besonders brisant ist Schwabs Kritik an der juristischen Ausbildung und Rechtsprechung. Seine These:Richter werden zunehmend so sozialisiert, dass sie staatliches Handeln nicht mehr grundsätzlich infrage stellen . Das ist keine Unterstellung individueller Böswilligkeit, sondern eine Diagnose institutioneller Schieflage. Wenn Gerichte den Staat reflexhaft als „wohlmeinend“ behandeln, verliert die Gewaltenteilung ihre korrigierende Funktion. Der Rechtsstaat wird dann nicht offen abgeschafft – er erodiert von innen . 5. Politische Moral als Rechtsproblem Wenn Schwab von „verkommener politischer Moral“ spricht, meint er nicht persönliche Integrität. Er meint den Verlust normativer Bindung an Recht und Verantwortung . Politische Moral zeigt sich nicht in Appellen, sondern im Umgang mit Macht. Wer Grundrechte suspendiert, ohne die Voraussetzungen sauber zu prüfen, handelt nicht pragmatisch – sondern rechtsstaatswidrig. 6. Fazit: Aufarbeitung ist keine Option, sondern Pflicht Schwabs Analyse zielt nicht auf Vergeltung, sondern auf Klärung. Doch sie lässt keinen Zweifel:Ohne juristische Aufarbeitung bleibt der Ausnahmezustand latent verfügbar. Seine Position macht deutlich: Die Corona-Politik ist kein abgeschlossenes Kapitel, sondern ein Präzedenzfall . Wer ihn nicht aufarbeitet, akzeptiert, dass Grundrechte künftig wieder politisch disponibel werden. Gerade deshalb ist Schwabs Stimme unbequem – und notwendig. Nicht als moralische Instanz, sondern als juristischer Prüfstein für einen Rechtsstaat, der sich selbst ernst nehmen muss. #MartinSchwab #JuristischerWiderstand #CoronaAufarbeitung #Rechtsstaat #Grundrechte #Verhältnismäßigkeit #WissenschaftUndPolitik #Machtmissbrauch #Institutionenversagen #Justizkritik #PolitischeMoral #Rechtsbruch #DemokratischeKontrolle #TTVNachrichten

  • Der langsame Rückzug der alten Ordnung

    Abseits der öffentlichen Debatten vollzieht sich eine geopolitische Verschiebung, deren Tragweite bislang unterschätzt wird. Nicht abrupt, nicht chaotisch, sondern schrittweise verlieren die zentralen Institutionen der Nachkriegsordnung an Bindungskraft. Europäische Union, NATO und die transatlantische Finanzarchitektur zeigen dabei Symptome, die historisch vertraut sind: institutionelle Überdehnung, wachsende Verschuldung, Legitimationsverlust und zunehmende Entkopplung von den Gesellschaften, in deren Namen sie handeln. Was nach außen wie Krisenmanagement wirkt, ist in Wirklichkeit ein kontrollierter Rückbau überkommener Machtstrukturen. Vom imperiumsähnlichen System zur fragmentierten Welt Die politische Architektur der letzten Jahrzehnte beruhte auf wenigen Grundannahmen: zentralisierte Entscheidungsgewalt, globale Interventionsfähigkeit, finanzielle Steuerung über Fiat-Währungen und eine wachsende Rolle nicht gewählter Institutionen. Dieses Modell stößt nun an seine Grenzen. An seine Stelle tritt keine einheitliche neue Weltordnung, sondern eine multipolare Konstellation . Regionale Machtblöcke, nationale Souveränitätsinteressen und der Zugriff auf strategische Ressourcen gewinnen an Bedeutung. Die Idee einer dauerhaft steuerbaren Weltpolitik weicht einer Realität konkurrierender Ordnungsmodelle. Nicht der Zusammenbruch der Zivilisation – sondern der Verlust imperialer Steuerung Die gegenwärtigen Umbrüche markieren weniger das Ende politischer Ordnung als das Ende eines spezifischen Ordnungsanspruchs. Der Versuch, globale Prozesse zentral zu kontrollieren, verliert an Akzeptanz und Durchsetzungskraft. Was zerfällt, ist nicht Gesellschaft, sondern ein System imperialer Koordination. Grönland als strategischer Prüfstein Vor diesem Hintergrund wird der amerikanische Vorstoß, Grönland sicherheitspolitisch enger an die USA zu binden, von seinen Befürwortern nicht als isolierte Territorialfrage verstanden. Er gilt als Testfall für eine Neujustierung transatlantischer Abhängigkeiten und als Infragestellung jener supranationalen Strukturen, die Europas Sicherheits- und Wirtschaftspolitik seit Jahrzehnten prägen. In dieser Lesart steht Grönland für mehr als Geografie: für die Verschiebung von Entscheidungszentren, weg von multilateralen Apparaten, hin zu machtpolitisch klar verorteten Akteuren. Finanzarchitektur im Übergang Parallel dazu wächst die Skepsis gegenüber hochgradig zentralisierten Finanzsystemen. Schuldenbasierte Währungsmodelle und global koordinierte Geldpolitik verlieren an Vertrauen. An ihre Stelle treten Experimente mit regionalen, digitalen oder multipolaren Finanzstrukturen, die weniger auf zentrale Steuerung und mehr auf Resilienz und Verteilung setzen. Ob daraus ein stabiles alternatives System entsteht, ist offen. Klar ist jedoch: Die Ära einer weitgehend unhinterfragten globalen Finanzarchitektur nähert sich ihrem Ende. Fazit Aus dieser Perspektive erscheint Grönland nicht als Auslöser, sondern als Katalysator eines bereits laufenden Prozesses. Die Ordnung des 20. Jahrhunderts löst sich nicht durch Revolution, sondern durch Erosion ab. Was entsteht, ist keine neue Einheit, sondern eine fragmentierte Welt, in der Macht, Verantwortung und Kontrolle neu verteilt werden. Die entscheidende Frage ist nicht, ob diese Neuordnung stattfindet – sondern wer sie gestaltet und wer lediglich auf sie reagiert. #NeueWeltordnung #GeopolitischerWandel #Machtverschiebung #MultipolareWelt #ImperialeOrdnung #Transatlantik #EU #NATO #GlobalGovernance #Souveränität #Finanzarchitektur #Geostrategie #Grönland #Machtanalyse #TTVNachrichten

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