Trumps Regierung zieht Bilanz: Erfolge in allen Teilen der USA
- Thomas Tratnik

- vor 12 Stunden
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Von Energie und Industrie über Infrastruktur und Landwirtschaft bis hin zu Gesundheitsversorgung, Grenzschutz und Veteranenbetreuung: Mitglieder der Trump-Regierung reisen derzeit durch die USA, besuchen Unternehmen, Behörden, Universitäten und Gemeinden und präsentieren die politischen Ergebnisse der „America First“-Agenda. Die Botschaft ist eindeutig: Was in Washington beschlossen wird, soll nicht nur auf dem Papier stehen, sondern bei den Amerikanern ankommen.

Vom Permian Basin in Texas bis nach Alaska, von Iowa über Kalifornien bis Florida: Mitglieder des Kabinetts von Präsident Donald Trump sind derzeit landesweit unterwegs. Dabei geht es weniger um klassische Regierungstermine als um eine politische Demonstration der eigenen Bilanz. Energieminister Chris Wright wirbt in Texas für eine Ausweitung der amerikanischen Öl- und Gasproduktion, Handelsminister Howard Lutnick besucht Unternehmen und Landwirtschaftsbetriebe und Finanzminister Scott Bessent stellt die Steuerpolitik der Regierung als Impuls für neue Investitionen und industrielle Produktion heraus.
Besonders stark steht dabei die Rückkehr der Produktion in den Mittelpunkt. In verschiedenen Bundesstaaten besucht die Regierung Unternehmen aus Industrie, Technologie, Landwirtschaft und Maschinenbau. In Houston wurde die Expansion von Apple im Bereich fortschrittlicher Fertigung hervorgehoben, in Iowa standen Hersteller und kleine Unternehmen im Mittelpunkt. Die Regierung stellt dabei die 2025 beschlossenen Steuersenkungen als wichtigen Faktor für Investitionen und die Stärkung amerikanischer Unternehmen dar. Auch die Small Business Administration wirbt für eine Ausweitung der Finanzierungsmöglichkeiten für kleinere Betriebe.
Parallel dazu wird der Ausbau der amerikanischen Infrastruktur vorangetrieben. Verkehrsminister Sean Duffy kündigte unter anderem Investitionen in Flughäfen, Flugsicherung, Häfen und das Schienennetz an. Allein für die Modernisierung des Eisenbahnnetzes wurden in Cincinnati Investitionen von fünf Milliarden Dollar angekündigt. In Tampa wiederum sollen unter anderem ein neues Fährsystem, Hafeninfrastruktur und die Flugsicherung modernisiert werden.
Auch Gesundheit, Landwirtschaft und soziale Fragen gehören zur politischen Vor-Ort-Strategie. Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr. wirbt für Investitionen in kommunale und ländliche Gesundheitszentren sowie für neue Ansätze bei der Behandlung von Sucht und Obdachlosigkeit. Landwirtschaftsministerin Brooke Rollins beschäftigt sich unter anderem mit Arbeitskräftemangel und dem Schutz der amerikanischen Landwirtschaft. Im Kampf gegen den New World Screwworm sollen sogar Drohnen eingesetzt werden, um infizierte Tiere an der Grenze zu Mexiko zu erkennen.
Auffällig ist dabei die politische Breite der Kampagne. Die Regierung versucht nicht, „America First“ auf ein einziges Thema zu reduzieren. Energie, Produktion, Infrastruktur, Landwirtschaft, Grenzsicherheit, Gesundheit, Veteranenversorgung und Bildung werden zu Teilen einer gemeinsamen politischen Erzählung verbunden: Der Staat soll nicht nur verwalten, sondern konkrete wirtschaftliche und gesellschaftliche Veränderungen herbeiführen.
Gerade darin liegt die strategische Bedeutung dieser Kabinettsreisen. Die Regierung verlässt die politische Bühne Washingtons und geht dorthin, wo die Folgen ihrer Entscheidungen sichtbar werden sollen: in Fabriken, auf Farmen, an Flughäfen, in Krankenhäuser, Universitäten und militärische Einrichtungen. Gleichzeitig entstehen Bilder und lokale Berichte, die die nationale politische Botschaft in die einzelnen Bundesstaaten tragen.
Ob sämtliche Maßnahmen langfristig tatsächlich die versprochenen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Ergebnisse bringen werden, wird sich erst anhand ihrer Wirkung beurteilen lassen. Doch die politische Strategie ist bereits deutlich erkennbar: Die Trump-Regierung will „America First“ nicht als abstrakten politischen Slogan verstanden wissen, sondern als sichtbares Regierungsprogramm, das Investitionen, Produktion, Infrastruktur und nationale Sicherheit unmittelbar miteinander verbindet.
Damit wird aus der Regierungsarbeit zugleich eine landesweite politische Kampagne. Trump und sein Kabinett wollen den Amerikanern zeigen, dass die politischen Veränderungen nicht nur in Washington stattfinden, sondern direkt vor Ort – dort, wo Unternehmen investieren, Arbeitsplätze entstehen, Infrastruktur modernisiert und staatliche Leistungen erbracht werden. Quelle: https://www.whitehouse.gov



