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Analyse statt Schlagzeile

Trump und der historische Rückgang der Gewaltkriminalität in den USA

Die USA erleben nach Angaben der Trump-Regierung den stärksten Rückgang der Gewaltkriminalität seit Beginn der statistischen Erfassung. Besonders deutlich gingen Morde, Raubüberfälle und schwere Körperverletzungen zurück. Für Präsident Donald Trump ist die Entwicklung ein Beleg dafür, dass eine konsequente Strafverfolgung Wirkung zeigt.



Nach dem jüngst veröffentlichten FBI-„Uniform Crime Report“ für das Jahr 2025 sank die Gewaltkriminalität in den USA um 9,3 Prozent – der stärkste jemals registrierte Rückgang innerhalb eines Jahres. Besonders auffällig ist die Entwicklung bei den Tötungsdelikten: Die Zahl der Morde ging um 18,1 Prozent zurück und erreichte damit den niedrigsten Stand seit Beginn der Aufzeichnungen. Auch Raubüberfälle gingen mit 18,5 Prozent deutlich zurück. Bei Vergewaltigungen wurde ein Rückgang von 7,6 Prozent registriert, bei schweren Körperverletzungen von 7,2 Prozent.


Auch die Eigentumskriminalität entwickelte sich deutlich rückläufig. Sie ging 2025 um 12,4 Prozent zurück – nach Angaben der Trump-Regierung der zweitstärkste Rückgang in der Geschichte der USA. Insgesamt wurden damit fast 750.000 weniger Eigentumsdelikte registriert.


Die Entwicklung soll sich nach vorläufigen Angaben auch 2026 fortsetzen. Im ersten Halbjahr gingen Gewaltverbrechen demnach gegenüber dem Vorjahreszeitraum um weitere 10,6 Prozent zurück. Bei Morden wurde ein Rückgang von 23 Prozent gemeldet, bei Vergewaltigungen von 18,6 Prozent und bei Raubüberfällen von 19,6 Prozent.


Die Regierung führt diese Entwicklung auch auf eine deutlich offensivere Strafverfolgung zurück. Unter Präsident Trump und FBI-Direktor Kash Patel wurden nach Regierungsangaben fast 54.000 Personen wegen Gewaltverbrechen festgenommen – ein Anstieg von rund 90 Prozent. Darunter befanden sich mehr als 31.000 Gewalttäter und Bandenmitglieder. Gleichzeitig wurden Tausende Fälle im Bereich Kindesmissbrauch und Menschenhandel verfolgt und zahlreiche gesuchte Straftäter festgenommen.


Damit verbindet die Trump-Regierung eine klare politische Botschaft: Der Staat müsse seine Strafverfolgungsbehörden konsequent unterstützen und ihnen den Auftrag geben, Kriminalität zu bekämpfen, anstatt politische Auseinandersetzungen in den Mittelpunkt zu stellen. Die sinkenden Kriminalitätszahlen werden als Ergebnis dieser Politik präsentiert.


Ob man diese politische Interpretation teilt, ist eine andere Frage. Die Entwicklung selbst ist jedoch bemerkenswert: Weniger Morde, weniger Raubüberfälle, weniger Gewaltopfer und weniger Eigentumsdelikte bedeuten für Millionen Menschen konkret mehr Sicherheit im Alltag.



 
 

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