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Ein Ergebnis mit europäischer Dimension
Die internationale Presse wertet das Ergebnis nicht als regionalen Ausrutscher, sondern als möglichen Wendepunkt der deutschen Politik. Auffällig ist dabei vor allem eines: Im Mittelpunkt steht weniger die AfD allein als der dramatische Vertrauensverlust der etablierten Parteien. Bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt hat die AfD nach den ersten Ergebnissen 44,5 Prozent erreicht und damit die CDU mit 18,5 Prozent weit hinter sich gelassen. Die Wahlbeteiligung lag bei 76,5 Pro
6. Sept.


Julian Assange ist zurück – aber ist die Öffentlichkeit bereit für die Wahrheit?
Nach Jahren des Schweigens meldet sich Julian Assange zurück. Doch seine Rückkehr fällt in eine Medienwelt, die sich seit dem Aufstieg von WikiLeaks fundamental verändert hat. Die eigentliche Frage lautet deshalb nicht nur, was Assange heute zu sagen hat – sondern ob unsere Öffentlichkeit überhaupt noch zwischen Enthüllung, Information, Meinung, Manipulation und Desinformation unterscheiden kann. Als Julian Assange am 17. September 2026 auf X lediglich zwei Worte veröffentlic
vor 17 Stunden


Warum verlieren die Menschen das Vertrauen in den Staat?
Ein Staat lebt nicht allein von Gesetzen, Behörden und Institutionen. Er lebt vor allem davon, dass seine Bürger darauf vertrauen, dass diese Strukturen funktionieren. Genau dieses Vertrauen gerät in Deutschland zunehmend unter Druck. Eine aktuelle Bürgerbefragung des dbb kommt zu einem bemerkenswerten Ergebnis: Nur noch 17 Prozent der Befragten trauen dem Staat zu, seine Aufgaben zuverlässig erfüllen zu können. Damit ist das Vertrauen in die staatliche Handlungsfähigkeit auf
5. Sept.


Meinungsfreiheit – Wenn die Angst vor den Folgen größer wird als die Lust am Widerspruch
Die Meinungsfreiheit steht nicht erst dann unter Druck, wenn der Staat das Wort verbietet. Sie gerät bereits dort ins Wanken, wo Menschen anfangen, ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen lieber für sich zu behalten. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für eine demokratische Gesellschaft. DER SPIEGEL macht die Meinungsfreiheit zum Titelthema seiner Ausgabe 35/2026 und stellt eine Frage, die weit über die juristische Definition des Grundrechts hinausgeht: Warum h
27. Aug.


Reiner Füllmich: Corona-Aufklärer, Angeklagter – und weiterhin unbequem?
Kaum ein deutscher Jurist hat die Corona-Debatte so stark polarisiert wie Reiner Füllmich. Für seine Unterstützer wurde er zum unbequemen Aufklärer, der staatliche Maßnahmen und die Rolle von Politik, Wissenschaft und Medien infrage stellte. Für seine Kritiker steht er dagegen für Verschwörungserzählungen und Desinformation. Hinzu kommt ein Strafverfahren, in dem er 2025 wegen Untreue zu drei Jahren und neun Monaten Haft verurteilt wurde. Sein Fall wirft damit eine größere Fr
24. Aug.


Warum kluge Köpfe sich so leicht manipulieren lassen
Intelligenz schützt nicht automatisch vor Manipulation. Im Gegenteil: Wer gelernt hat, komplexe Argumente zu verstehen, Autoritäten zu vertrauen und sich innerhalb eines etablierten Denksystems zu bewegen, kann besonders geschickt darin werden, die eigene Überzeugung zu verteidigen – selbst dann, wenn die Realität längst nicht mehr dazu passt. Gleichzeitig haben Menschen ohne akademischen Hintergrund oft einen unmittelbaren Vorteil: Sie beurteilen Dinge danach, ob sie im wirk
23. Aug.


Zwischen Friedensruf und Systemkritik – Warum die Berliner Demonstration mehr Fragen aufwirft als ihre Teilnehmerzahl vermuten lässt
Rund 3.000 Menschen versammelten sich am 1. August am Brandenburger Tor unter dem Motto „Wir wollen Frieden“. Die Teilnehmer kamen aus unterschiedlichen politischen Lagern und verbanden Forderungen nach einem Ende von Kriegen mit der Kritik an der Corona-Politik der vergangenen Jahre. Unabhängig von der Größe der Demonstration wirft die Veranstaltung eine grundsätzliche Frage auf: Warum entstehen solche Bündnisse – und weshalb finden sie im politischen Diskurs oft kaum Beacht
3. Aug.


Zwischen Gehorsam und Gewissen – Warum Kermanis Bundeswehr-Rede weit über das Militär hinausweist
Als Navid Kermani beim Feierlichen Gelöbnis der Bundeswehr erklärte, das Grundgesetz stehe über jedem Befehl, war das weit mehr als eine historische Erinnerung an den 20. Juli 1944. Seine Worte berühren eine Grundfrage jeder Demokratie: Wo endet staatliche Autorität – und wo beginnt die persönliche Verantwortung? Der 20. Juli ist mehr als ein Gedenktag Der 20. Juli erinnert an den Widerstand gegen das nationalsozialistische Regime. Seit vielen Jahren nutzt die Bundeswehr dies
3. Aug.


Reiner Füllmich: Pharmaindustrie, Macht und die Frage nach Deutschlands politischer Zukunft
Reiner Füllmich gehört seit der Corona-Pandemie zu den bekanntesten und zugleich umstrittensten Kritikern staatlicher Pandemiepolitik. In einem aktuellen Video spricht der Jurist über die Pharmaindustrie, politische Machtstrukturen und die Entwicklung Deutschlands. Seine Aussagen sind weitreichend – und müssen deshalb dort, wo sie Tatsachenbehauptungen enthalten, von der politischen Analyse getrennt betrachtet werden. Interessant ist weniger, ob man Füllmich in jeder Schlussf
1. Aug.


Thilo Sarrazin: „Deutschland schafft sich ab“ – War seine Warnung berechtigt?
Eine Debatte, die Deutschland bis heute begleitet Als Thilo Sarrazin im Jahr 2010 sein Buch Deutschland schafft sich ab veröffentlichte, löste es eine der kontroversesten politischen Debatten der Nachkriegsgeschichte aus. Während Kritiker ihm Pauschalisierungen und eine problematische Sicht auf Migration vorwarfen, sahen seine Anhänger in dem Werk eine unbequeme Analyse gesellschaftlicher Entwicklungen. In einem aktuellen Sommerinterview mit Tichys Einblick zieht der ehemalig
31. Juli


Hat die Migrationspolitik seit 2015 Europas Grenzen nachhaltig geschwächt?
Die Folgen einer politischen Richtungsentscheidung Die Bilder aus Ceuta werfen erneut eine Frage auf, die Europa seit Jahren begleitet: Ist die europäische Außengrenze noch in der Lage, ihre eigentliche Aufgabe zu erfüllen? Seit der Migrationskrise des Jahres 2015 hat sich die europäische Migrationspolitik grundlegend verändert. Kritiker sehen den Wendepunkt in der Entscheidung der damaligen Bundeskanzlerin Angela Merkel, die deutschen Grenzen für hunderttausende Migranten of
31. Juli
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