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  • Selbstbesinnung in der institutionalisierten Wissenschaft

    Die vergangenen drei Jahre haben so drastisch wie noch nie gezeigt, dass viele Bereiche der Wissenschaft immer stärker unter den Einfluss der Industrie und deren Profitinteressen gekommen sind. Diese stellen dann die „Experten“, auf deren Empfehlungen die Politik handelt. Reflexion der Wissenschaftler ist nun dringend geboten. Es wäre mehr als begrüßenswert, ein „window of opportunity“, wenn die institutionalisierte Wissenschaft die ruhige Auslaufphase – oder nur trügerische Ruhe – der akuten Corona-Maßnahmen zum Anlass nehmen würde, zu reflektieren, was in den vergangenen mehr als zwei Jahren passiert ist, wie es passieren konnte, welche aktive oder passive Rolle die wissenschaftlichen Institutionen gespielt haben, welche Rolle die „Wissenschaft“ gespielt hat, wie es mit der Vorstellung von Wissenschaftlichkeit (und einfach Gedanken- und Meinungsfreiheit) auf sich hat, und vor allem wie es verhindert werden kann, dass ähnliches wieder passiert und wie es verhindert werden kann, dass die oder auch andere, noch dunklere Geschichten sich wiederholen. Die wissenschaftlichen Institutionen, und auch „die Wissenschaft“ selber, sind nicht gestärkt, sondern in unterschiedlichen Hinsichten, nach Innen und nach Außen, be- und geschädigt aus der Situation herausgegangen. Weil „die Wissenschaft“ als nicht unwichtiges Argumentarium eingesetzt worden ist und wird, „science-washing“, und sich hat einsetzen lassen, gar aus einem eigenen befremdlich anmutenden Drang heraus, scheint eine Selbstreflexion und Besinnung besonders wichtig. Das meiste von dem Folgenden sollte selbstverständlich sein. Es wäre wohl erstens festzuhalten, und auch darauf zu bestehen, dass die wissenschaftlichen Institutionen und auch die institutionalisierte Wissenschaft in einem bürgerlichen Rechtsstaat nicht Teil der Exekutive sind. Die Universitäten im Allgemeinen haben nicht die Aufgabe, als Exegeten, Apologeten oder Protagonisten für bestimmte politische Maßnahmen und Wunschvorstellungen zu dienen, oder bestimmte politische Ausrichtungen zu unterstützen, insbesondere nicht, wenn diese aus einem medialen Miasma ohne wirklich definierte Urheber aufsteigen: Industrie 4.0, Digitalisierung, diverse industrielle Revolutionen, künstliche Intelligenz, grüne Agenden, Kryptowährungen, flächendeckende medizinische Anwendungen als einziger Ausweg aus einer vermeintlichen Krise, unausweichliche Sanktionen gegen fremde Länder, Sprachreformen, monothematische Maßnahmen gegen bevorstehende klimatische Umwälzungen und weiteres. Wissenschaft und Forschung arbeiten vermeintlich oder behauptet unabhängig, in zeitlich viel größeren Rahmen und Tiefen und von den Institutionen wäre zum Schutz so etwas wie eine „aktive Neutralität“ zu erwarten, eine Ablehnung der Vereinnahmung, eine Stärkung eigener und vielleicht sogar gesellschaftlicher Abwehrkräfte durch souveräne Analysen von all solchen Phänomenen. Ganz konkret ist es nicht die Aufgabe von Universitäten, ohne vollständige Transparenz und Klarheit in der Auftragslage, Regierungen zu beraten und schon eingeschlagene, als alternativlos propagierte Wege durch bestellte Simulationen und Studien „wissenschaftlich“ zu bestätigen. Es wäre somit institutionell legitim, sich kritisch bis ablehnend bestimmten Maßnahmen gegenüber zu stellen und nicht aktiv mitzutragen, insbesondere wenn solche für das (auch finanzielle) Innenleben einer Institution schädlich sind. Die wissenschaftlichen Institutionen sind auch nicht Bindeglied und Schmiermittel zwischen Industrie und Gesellschaft oder Politik, oder gar Werbeabteilung dergleichen. Deswegen sind Universitäten und andere Einrichtungen stets ausreichend vom Staate finanziert und nicht auf Drittmittel von verschiedenen Seiten, Wirtschaften, Stiftungen und Organisationen, angewiesen, womit per Definition erfolgreiche Projekte und Forschung betrieben und Durchbrüche errungen werden; es findet keine Anbiederung an das Gewünschte und keine subtile Korruption statt. Die gewährleistete Unabhängigkeit garantiert Vielfalt in Auffassungen und Zugangsweisen, Spruch und Widerspruch, keine Diskreditierung fundierter Zugangsweisen, und eine Diffamierung oder gar Aussonderung von Kritikern, Skeptikern und Andersdenkenden kann gar nicht erst stattfinden. Soweit die Theorie und das Eigenbild: Möge es zutreffen… Wissenschaft ist zum Teil geschultes Misstrauen, die Fähigkeit einzuschätzen, welche Daten und Fakten eine Hypothese unterstützen, welche als Falsifikation gelten müssen, welche Argumente Gültigkeit haben und welche nicht, welche Modelle und Annahmen produktiv sein können, wo eine Simulation evtl. zutreffend sein könnte und wo nicht (welche Annahmen, Annäherungen, Vereinfachungen und Stellschrauben sind im Spiel?), wo wissenschaftliche Arbeit handwerklich gut gemacht ist. Statt Projekte zur Stärkung des Vertrauens in der Wissenschaft zu fördern (FWF) und teure PR Abteilungen zu unterhalten, wäre der gesellschaftliche Auftrag viel eher all dieses zu vermitteln. Studien zu lesen ist nicht einfach, erfordert Kenntnisse, Sach- und Hintergrundwissen und Gespür; nicht jede Studie, unabhängig von wo sie erschienen ist, „beweist“ auch das was behauptet wird, und ob eine Studie begutachtet ist oder nicht, ist nicht ohne weiteres dafür entscheidend ob sie auch „wahr“ ist. Zahlen, die sowohl falsch wie sinnlos sein können, sind nicht gleich Fakten. Große Datenmengen, „big data“, die künstlich intelligent verarbeitet werden, ändern hier natürlich nichts. Die Evidenz für die Wirksamkeit von den seit März 2020 getroffenen Maßnahmen zur Eindämmung einer Pandemie, die es nur gab, weil die seit 2009 geänderte Definition, diese Beschreibung des Zustandes erlaubt, ist schwach. Es gibt keine starke Evidenz dafür, dass Lockdowns, das allgemeine Tragen von Gesichtsmasken, G-Regeln, Kontaktverfolgung, Schulschließungen, „grüne Pässe“ oder flächendeckendes Testen, zur Verhinderung der Ausbreitung einer Atemwegsinfektion beigetragen haben, insofern dies das Ziel all dieser Maßnahmen war. Umgekehrt sollte es nicht allzu unmöglich sein, aufzurechnen und wissenschaftlich zu belegen, was diese unterschiedlichen Maßnahmen gekostet haben, direkt, akut, und indirekt und langfristig. Die erhobenen (und nicht erhobenen) Zahlen und willkürlichen Definitionen („mit oder wegen“?) waren und sind, wenn überhaupt von gesellschaftlich-öffentlich-medialem Interesse, nicht geeignet um wissenschaftlich fundierte Aussagen zu treffen. Es ist, selbst Anhand dieser offiziell preisgegebenen Zahlen, mittlerweile völlig unkontroversiell, dass die Gefährlichkeit von der Viruserkrankung, worum alles sich angeblich dreht, auf oder unter der Ebene von gewöhnlichen Grippe- und anderen Virusinfektionen einzuordnen ist. Dass die vorgeschlagene, alternativlose Behandlung im besten Fall nach kürzester Zeit wirkungslos ist, dafür aber erhebliche Nebenwirkungen mit sich ziehen kann, scheint empirisch belegbar (obwohl belastbare und sinnvolle Zahlen nicht vorzuliegen scheinen oder nicht vorgelegt werden sollen) und die Evidenz, dass sie bestimmte Verläufe verhindert, ebenso schwach wie schwammig. Weitaus besorgniserregender aus wissenschaftlicher Sicht ist der Abbau von Prüfverfahren und die gesenkte Schwelle, womit neuartige medizinische Präparate zugelassen und auf den Markt geworfen werden können, und sogar Pflicht zur Einnahme eingeführt werden kann, wie es tatsächlich in Österreich, aber auch anderswo passierte. Die rechtsstaatlichen Kriterien von Notwendigkeit, Wirksamkeit und Verhältnismäßigkeit sind somit alle im schwersten Umfang verletzt worden, aber dies ist eine politische und keine wissenschaftliche Angelegenheit, obwohl die entsprechende Wissenschaft eigentlich darauf hinweisen müsste. Die Logik, dass die Gesamtbevölkerung, Problemen, die von der Politik verursacht bzw. nicht angegangen worden sind (Überlastung und Zusammenbruch des Gesundheitswesens), lösen muss durch verordnete Verhaltensweisen (erst zuhause bleiben, dann frieren), wird weiterhin unbeirrt aufrechterhalten. Das Tragische ist, dass all diese Sachverhalte schon unlängst von marginalisierten Teilen der Wissenschaft dargelegt und mit soliden Fakten und Argumenten belegt wurden. Die vergangenen Jahre scheinen, zumindest in Teilen der Wissenschaftsinstitutionen, Grenzen der sogenannten „Digitalisierung“ aufgezeigt zu haben, und haben zB. eine zaghafte Rückkehr zur Präsenz in der Lehre eingeleitet. Die sich neu anbahnenden (schon permanenten) Krisen machen ebenfalls sichtbar, dass die digitale Infrastruktur nicht zum Nulltarif zu haben ist, und dass also die allumfassende, re-präsentierende „Digitalisierung“ einen sehr hohen Preis hat, auch in Form von Energiekosten, Anfälligkeit und gefährlichen Abhängigkeiten. Quelle:https://tkp.at/2022/11/12/selbstbesinnung-in-der-institutionalisierten-wissenschaft/

  • DIE BITCOIN-BENUTZERERFAHRUNG IST NOCH IN DEN KINDERSCHUHEN

    Bitcoin ist eine im Entstehen begriffene Technologie und wie die Tage der Flip-Phones hat es einen Weg zu gehen, bis es ein ähnliches Stadium erreicht, wie wir es heute mit Smartphones sind. Sehen Sie Sich Diese Episode Auf YouTube An In dieser Episode von "Bitcoin Bottom Line" Gastgeber C.J. Wilson und Josh Olszewicz diskutieren, wie die "Wurst" international hergestellt wird, warum es keinen Dreh- und Angelpunkt gibt, um uns zu retten, und wie Fast Food der nächste große Gewinner für Investoren sein könnte. Olszewics diskutierte, wie viele Menschen zur Erkenntnis kommen, wie viel Macht die Federal Reserve ausübt, was viel mehr ist, als sich die Menschen in unserer Generation jemals vorgestellt haben. "Wir sind optimistisch, dass sich die Dinge umkehren und Nettovermögen eingespart wird, was nicht der Fall ist". Im Moment konzentriert sich alles auf die Inflation, was bedeutet, dass Sie eine hohe Arbeitslosigkeit, eine Verdunstung von Wohnungshypotheken, den Zusammenbruch von Autokrediten und die Verbraucherschulden auf einem Allzeithoch sehen werden. Die Inflation wirkt sich auf alles aus. Wilson und Olszewicz diskutieren die Auswirkungen einer kreditbasierten Wirtschaft. Wilson erklärt: "Wir leben in einem Land mit über 90 Billionen Dollar Schulden und nur 9 Millionen Dollar Geldmenge. Dies hat dazu geführt, dass das Eis zu dünner werden beginnt, und schließlich wird jemand durch die Risse fallen.“ Olszewicz fährt fort: "Das ist das Argument für die Unfähigkeit, unsere eigenen staatlichen Schuldenzinszahlungen über 5% zu erhöhen. Es würde alles übertreffen, was wir überhaupt über die Zahlung denken könnten, und der größte Einzelposten außer dem Verteidigungsbudget sein. Politiker denken oft nicht an die Auswirkungen des Geldes, das sie jetzt ausgeben, und an sein Potenzial, unsere zukünftige Inflation zu erhöhen.“ Olszewicz sagt: "Es ist erst 14 Jahre her, dass [das Bitcoin]-Weißbuch, das Netzwerk 2009 gestartet wurde und 99,98 % Betriebszeit hatte. Im Laufe der Zeit altern die Menschen aus der CEO- oder CIO-Rolle, und die neue Generation kommt herein und sieht dies als mehr als nur ein alternatives Gut.“ Wilson fährt fort: "Social-Media-Plattformen sind erst etwa 20 Jahre alt, was nur etwas älter ist als Bitcoin. Jetzt werden Menschen geboren, die nicht wissen, wie diese Plattformen begonnen haben, nur dass sie betriebsbereit sind. Ähnlich ist es in Bezug auf Smartphones. Einige Leute vergessen, dass es zuerst Motorola, dann Sidekick und dann das iPhone gab. Wir sind noch nicht einmal auf dem iPhone [Bühne] von Bitcoin". Quelle: https://bitcoinmagazine.com/markets/bitcoin-user-experience-is-in-its-infancy

  • Trotz FTX-Untergang: Investoren kaufen verstärkt Bitcoin

    Der jüngste Absturz von FTX hat zu einer massiven Kapitulation bei den wichtigsten Kryptowährungen geführt, wodurch der Bitcoin Kurs (BTC) in den letzten sieben Tagen bis auf 15.682 $ gefallen ist. Der Rückgang des digitalen Flaggschiffs hat die Anleger jedoch nicht aus der Branche gedrängt, ganz im Gegenteil, da die On-Chain-Daten zeigen, dass alle Kategorien von Bitcoin-Investoren – “Wale, Haie, Krabben und Shrimps” – im Laufe der Woche aggressiv BTC gekauft haben. "Shrimps" setzen BTC-Akkumulation fort Shrimps sind Kleinanleger mit weniger als 1 BTC. Seit Beginn des Bärenmarktes hat diese Gruppe aktiv mehr BTC angehäuft, da sie “günstig Bitcoins kaufen“. Nachforschungen haben ergeben, dass Shrimps ihre Bestände im Juli um über 60.000 BTC erhöht haben. Shrimps reagieren sehr empfindlich auf Preisänderungen und haben begonnen, den digitalen Vermögenswert aggressiv zu akkumulieren, da BTC wieder in einer Preisspanne liegt, die sie für attraktiv halten. Die Nettoposition der Shrimps befindet sich seit Anfang des Jahres in einem Aufwärtstrend und ist regelmäßig gestiegen. Aus den Daten von Glassnode geht hervor, dass die Bestände nach dem Absturz von FTX einen starken Anstieg verzeichneten. "Krabben" BTC-Bestände steigen stark an Bei den Crabs (zu Deutsch: Krabben) handelt es sich um Kleinanleger mit größeren Kapitalansammlungen. In der Regel bewegt sich diese Gruppe zwischen 1 BTC und 10 BTC. Wie bei den Shrimps zeigen die On-Chain-Daten, dass auch die “Crabs “nach dem FTX-Absturz BTC erworben haben. Das von Crabs gehaltene BTC-Angebot erreichte 2,8 Millionen, und ihre Nettoangebotsposition stieg in der zweiten Novemberwoche deutlich an – seit September war die Position weitgehend stabil. Was machen die sogenannten Haie? Die nächste Kategorie von Anlegern, die sich nach dem FTX-Vorfall massiv in Bitcoin eingekauft haben, sind die Haie also Inhaber von 10 bis 1000 BTC. Laut On-Chain-Daten ist das BTC-Angebot dieser Gruppe zwischen Mai und Juni massiv zurückgegangen, da die Kryptoindustrie noch immer unter dem Terra-LUNA-Absturz litt. Seitdem die Folgen jedoch etwas eingedämmt wurde, haben sie BTC aggressiv akkumuliert und mit über 6,9 Millionen BTC ein neues Allzeithoch für das Jahr 2022 erreicht. Bitcoin-Wale Bestand Wie alle anderen BTC-Investoren scheinen sie jedoch gegen ihren langjährigen Trend zu handeln und haben seit Ende Oktober begonnen, Bitcoin zu kaufen. Die Anhäufung der Wale scheint jedoch nicht durch den FTX-Crash verstärkt worden zu sein, im Gegensatz zu anderen Kategorien, deren Kauf-Aktivität nach dem Ereignis in die Höhe schnellte. Quelle: https://coin-update.de/trotz-ftx-untergang-investoren-kaufen-verstaerkt-bitcoin/

  • Die Chinapolitik der Ampel ist schlecht für Deutschland, Europa und den Klimaschutz!

    Jürgen Kurz, der Autor des folgenden interessanten Beitrags, hat vor rund 42 Jahren die Partei DIE GRÜNEN mitgegründet und ist – so seine eigene, erstaunliche Aussage – „auch heute noch mit ganzem Herzen Mitglied dieser Partei. Allerdings als Vertreter der ‚alten‘ bzw. ersten Generation“. Mehr zur Person am Ende des Artikels. Albrecht Müller. Die Chinapolitik der Ampel ist schlecht für Deutschland, Europa und den Klimaschutz! Angesichts der Außenpolitik der Ampel und der völlig sachfremden Debatte, die dort um China geführt wird, mache ich mir ernsthaft Sorgen über den möglichen Schaden für Deutschland und habe dies in meinem beigefügten Beitrag dargestellt. Für mich ist unbegreiflich, wie gerade Regierungsvertreter meiner Partei die Rede von Xi Jinping komplett ignorieren und China lediglich an dem Thema Taiwan beurteilen und das auch noch auf falschen Informationen basierend. Chinas KP hat vor kurzem ihren 20. Parteitag beendet. Aufmerksame Zuhörer erfahren, in welche Richtung sich China entwickelt und worauf man sich in Zukunft bei China einstellen kann. Man kann festhalten: Die Führungsmannschaft der noch zweitgrößten (bald größten) Volkswirtschaft der Welt, die in den vergangenen 40 Jahren nach der Öffnungspolitik einen in der Menschheitsgeschichte beispiellosen Aufstieg zurückgelegt hat, vom Armenhaus in Asien zum Powerhaus der Weltwirtschaft, der zweitgrößte Handelspartner (nach Europa) des ehemaligen Exportweltmeisters Deutschland, trifft sich zu seinem alle 5 Jahre stattfindenden Parteitag, der für die Entwicklung Chinas von überragender Bedeutung ist. Xi Jinping, Hassobjekt der westlichen China-Basher und der aktivistischen Anti-China-Medien, aber nicht „Alleinherrscher in China“, hat einen rund 2-stündigen, ausführlichen Bericht abgegeben, der auch in englischer Übersetzung verfügbar ist. Was erfahren wir in unseren Medien davon? Nicht viel! Laut unserer Leitmedien hat sich der 6-tägige Parteitag mit Taiwan, Xi’s kolportiertem Allmachtsanspruch und dem alternden Hu Jintao befasst. Das Einzige, was die 1,4 Mrd. Menschen in China offenbar bewegt und womit sie sich in den kommenden Jahren befassen, ist nach unseren Medien – Taiwan. Kishore Mahbubani, Diplomat aus Singapur und geschätzter Kenner des China/USA-Verhältnisses, hat schon vor Jahren in seinem Buch „Has the West lost it?“ diese irrationale, alles ignorierende Weltsicht des Westens eloquent persifliert. Auch sein letztes Buch „Has China won?“ ist eine eindringliche Ermahnung an den Westen, die Entwicklung und Veränderungen, d.h den Aufbruch Asiens in die Zukunft, nicht zu verschlafen. Auf dem asiatischen Kontinent leben ca. 4,5 Mrd. Menschen, also mehr als 50% der Weltbevölkerung. 2,8 Mrd. davon alleine in China und Indien. Was in diesen beiden Ländern passiert, hat heute massiven Einfluss auf unseren zukünftigen Wohlstand. Gute Gründe, sich besonders mit der Entwicklung des aktuell stärksten asiatischen Landes, China, das historisch immer in Asien den größten Einfluss hatte, genauer zu befassen. China-Kompetenz gehört vermutlich heute mit zu den wichtigsten Kenntnissen in Politik und den sogenannten Qualitätsmedien. Chinakompetenz bedeutet nicht, bestehende Narrative zu multiplizieren, es bedeutet vielmehr, diese Narrative zu hinterfragen und eher zu verifizieren. Passiert das? Nein! Unsere Medien berichten unisono gleich über Taiwan und das ohne Berücksichtigung der Fakten. Deutsche Leitmedien erwecken den Eindruck, Xi Jinping (in Person) will kommendes Wochenende Taiwan militärisch überfallen und heim ins Reich holen. Unterfüttert wird das Ganze mit einem angeblichen Zitat aus Xi’s Rede, in der er den Gebrauch von Gewalt in der Taiwan-Frage nicht ausschließt. Die zentrale Aussage dieses Abschnittes, dass China auf keinen Fall eine gewaltsame Zusammenführung anstrebt, taucht in den gegenseitig voneinander abschreibenden deutschen Leitmedien nicht auf! Wer aber in den vergangenen 20 Jahren chinesische Verlautbarungen gelesen hat, kann in der Taiwan-Frage nichts Neues erkennen, außer dass China mit dem Thema jetzt selbstbewusster umgeht. Soweit zur China-Kompetenz und der objektiven, „umfassenden“ Berichterstattung über den 20. Parteitag der KPCh. Die zweistündige Rede von Xi wäre es wert, in unseren Medien und vor allem auch in meiner Partei zur Kenntnis genommen und kritisch, qualifiziert bewertet zu werden. Schafft man das nicht, kann man das nicht oder will man das nicht? Xi beschreibt, wohin die chinesische Reise geht: Mehr Öffnung, mehr Kooperation, mehr Innovation, noch stärkere Unterstützung der ländlichen Regionen, mehr Klimaschutz, mehr internationale Kooperation, um das Gefälle zwischen Nord und Süd weiter zu verringern. Mehr demokratische Teilhabe und Selbstverwaltung auf lokaler Ebene, Erhalt chinesischer Kulturdenkmäler, mehr Tourismus in entlegenen Regionen, um die Einkommensmöglichkeiten auch abgelegener Regionen zu stabilisieren und unter anderem auch mehr Kontrolle der IT-Giganten im Land und auch sonst Zurückdrängen des Einflusses privater Konzerne in den sozialen Medien. Westliche Medien berichten: Taiwan … und Xi, der böse Diktator, unterdrückt sein Volk mit 1,4 Mrd. Menschen … Fällt niemandem auf, wie absurd diese Vorwürfe sind? Warum sollen die Menschen sich wie Untertanen einem „bösen Diktator“ unterordnen, wenn sie in einem Land leben, dass weltweit die meisten Patente anmeldet, die meisten Super-Computer betreibt, das uns zeigt, wie E-Mobilität geht, das die für den Klimaschutz extrem wichtige Batterie-Technologie weltweit anführt, Armut erfolgreich bekämpft hat, vor der Pandemie jährlich ca. 100 Mio. Menschen ins Ausland geschickt hat (sie sind alle freiwillig zurück nach China gekommen!), das jährlich die meisten Windkraftwerke und Solarpaneele ans Netz bringt, das elektrische Netz, das mit zunehmender Sonnenenergie intelligent gesteuert werden muss, mit KI managt, Warum gibt es in China nicht den kollektiven zivilen Ungehorsam gegenüber diesem „teuflischen, machthungrigen“ Diktator? Fragen wir mal ganz direkt: Haben wir und besonders viele Akteure meiner Partei vielleicht doch eine etwas realitätsferne Wahrnehmung von dem, was in China passiert? Ich weiß, diese Frage ist eine Zumutung. Sofort kommt: Was ist mit Hongkong, was mit den armen Uiguren in Xinjiang? Du bist ein Holocaust-Leugner … so der breite Chor der Gutmenschen, unter anderem auf Twitter, die ganz sicher sind, dass jemandem, der sich nach 20 Jahren China-Erfahrung differenziert zu China äußert, Menschenrechte komplett egal sind. Nein, mir sind Menschenrechte nicht egal und ich bin als geschichtlich gebildeter Mensch, der vor 42 Jahren aus Überzeugung DIE GRÜNEN mitgegründet hat, kein Holocaust-Leugner. Ich habe unsere Geschichte gelernt. Genau das verleitet mich dazu, mich heute wieder zu Wort zu melden, da ich den zentralen Unterschied zu China sehe. Mir ist aber nicht gleichgültig, wie wir in Deutschland unsere Zukunft und unseren sozialen Frieden verspielen. Das in der Ampel projizierte Chinabild ist irrational und sollte Scholz in seiner Chinapolitik einknicken, dann verspielen wir die Zukunft des Standortes Deutschland mit allen daraus entstehenden sozialen Verwerfungen. Wer behauptet, Deutschland sei nicht auf eine gute Kooperation mit China angewiesen, lügt oder betreibt eine verdeckte Interessenpolitik. China ist keine westliche Demokratie. Will es auch nicht sein. China ist ein sozialistisches Land mit der KPCh als führender Gruppierung, die heute rund 90 Millionen Mitglieder zählt und in die jede/r Chinese oder Chinesin aufgenommen werden und sich einbringen kann. In der KPCh werden die Menschen systematisch zu Führungspersonen herangebildet. Was ist daran falsch? Nur weil es anders als bei uns ist und viele meiner GRÜNEN Parteikollegen das System nicht kennen, geschweige denn verstehen, ist es noch lange nicht zu verdammen. Die Chinesen haben das Recht, sich ein eigenes Gesellschaftsmodell zu geben, das am besten nach vielen unruhigen Jahren zu ihnen passt. Und dass es passt, zeigen die Zahlen: Welches Land kann schon von sich behaupten, innerhalb von 30 Jahren sein BSP fast ums 50-Fache vergrößert und mehr als 700 Mio. aus der Armut geführt zu haben? Das ist ein großer Beitrag zur UN-Menschenrechtskonvention, der bei uns noch nicht mal beiläufig erwähnt wird, obwohl unsere Bilanz mit der zunehmenden, noch immer nicht eingedämmten Armut, oder der europäischen Flüchtlingspolitik, bei weitem nicht besser ist! Ist so ein Ergebnis mit schlechter Governance oder Unterdrückung der Menschen zu erreichen? Nein, natürlich nicht, so etwas gelingt nur, wenn Regierung und Menschen kooperieren. Gerade wir GRÜNEN, die wir immer auf unsere multikulturelle, internationale Toleranz Wert gelegt haben, scheinen im Umgang mit China Multikulti komplett zu vergessen. Unsere „wertebasierte“ Außenpolitik definiert, unter dem Deckmantel universeller Menschenrechte, Multikulti aus Sicht des westlich geprägten Gut-Menschen komplett neu, aber ganz sicher ohne die chinesische Kultur. Anstatt unvoreingenommen zu analysieren, was Xi Jinping in seiner 2-stündigen Rede dem Parteitag und der Weltöffentlichkeit mitgeteilt hat, befassen wir uns hauptsächlich voller Entrüstung mit einem kurzen Abschnitt zu Taiwan, in dem Xi klar zum Ausdruck bringt, dass China sich weiter für eine friedliche Klärung der Taiwan-Frage einsetzen will, aber im Einklang mit dem Völkerrecht darauf besteht, dass es sich um eine chinesische Frage handelt. Warum übersehen wir all die positiven Vorhaben zur Stadtentwicklung, zum Ausbau der Infrastruktur, zum Naturhaushalt, zum Arten- und Klimaschutz usw., die ähnlich in unseren früheren Wahlprogrammen zu finden waren und jetzt in dem größten Land der Welt auf der Agenda stehen? Mit dieser herablassenden Konfliktstrategie verpasst die Ampel und hier ganz besonders meine Partei die historisch wichtige Chance, sich gemeinsam mit China der Klimakastrophe entgegenzustellen. Kooperation ist das Gebot der Zeit, nicht Konflikt-Eskalation! Es ist absurd zu glauben, dass man mit der aktuellen grünen Konflikt- und Belehrungspolitik mehr erreichen und in China verändern kann als mit einem zurückhaltenden, kooperativen Ansatz. Sowohl für den Klimaschutz als auch für die Menschenrechte, wenn sie einem wichtig sind. Die deutsche Wirtschaft ist nicht zufällig so stark in China vertreten. Diese Stärke kommt sicherlich nicht aus einer permanenten Konfliktposition. Warum lernt die neue Generation in meiner Partei das nicht? Ergänzung zur Person des Autors: Jürgen Kurz war rund 20 Jahre lang für Bündnis 90/DIE GRÜNEN in RLP im Kreisverband Mayen-Koblenz im Vorstand und in Kommunalparlamenten in führender Funktion tätig und in den 90er Jahren auch Mitglied im Landesvorstand in Rheinland–Pfalz. 2003 ging er für seine Firma als General Manager nach Shanghai und hat dort die Zweigstelle gegründet, die heute das weltweit größte Tochterunternehmen seiner Firma ist. Er gehört nach seiner Einschätzung zu den wenigen Ausländern in China, die alle Provinzen in China mindestens einmal bereist haben. Besondere Verbindungen hat er in die berüchtigte, entlegene Provinz Xinjiang, da er seit 2011 mit einer Han-Chinesin aus der XUAR (Xinjiang Uigur Autonomes Region) verheiratet ist und diese Provinz vielfach bereist hat. 2021 reiste Kurz das letzte Mal nach Xinjiang. Er hat von dieser Reise auf seiner Homepage juergenk.de einen umfangreichen Reisebericht hinterlegt. Quelle: https://www.nachdenkseiten.de/?p=90311

  • Mit diesen Krypto-Wallets geht ihr auf Nummer sicher

    FTX ist pleite und bei crypto.com mehren sich die Anzeichen, dass Abhebungen nur noch erschwert möglich sind. In diesen turbulenten Zeiten sollten Krypto-Investor:innen ihre Coins auf Hardware Wallets verwahren. Wir haben vier populäre Modelle getestet. Ledger Nano S Mit über zwei Millionen Nutzer:innen ist die Krypto-Hardware-Wallet Ledger Nano S die am weitesten verbreitete Wallet überhaupt. Das Modell ist bei Einsteigern beliebt, aber auch unter Profis gilt Ledger als extrem sicher. Software Mit Ledger Live hat das Unternehmen die wohl übersichtlichste Wallet-Software überhaupt auf den Markt gebracht. Das Interface ist ansprechend und benutzerfreundlich, sodass auch Newcoiner:innen problemlos zurechtkommen. Neben dem Anlegen verschiedener Unterkonten können Nutzer:innen ihre Coins sogar direkt für das Staking zurücklegen. Auch der Kauf von BTC und Co. geht unkompliziert direkt über Ledger Live. Sicherheit Der Private Key, also der Schlüssel zum digitalen Tresor, in dem die BTC liegen, ist auf einem Secure Element Chip abgelegt. Zum Einsatz kommt dieser nur beim Signieren von Transaktionen und wird von der Software automatisch ausgelesen. Das Gerät selbst ist mit einem PIN-Code geschützt, dessen Länge wählbar ist. Bei Verlust des Geräts droht also nicht der Diebstahl der darauf abgelegten Coins. Mittlerweile unterstützt der Ledger Nano S auch Passphrases. Dabei handelt es sich um eine zusätzliche Sicherheitsebene. Ist das Feature aktiviert, haben Dieb:innen nur Zugriff auf abgelegtes Kryptovermögen, wenn sie sowohl den Seed als auch die Passphrase in die Hände bekommen. Kurzum: Auf dem Ledger Nano S liegen deine BTC mehr als sicher. Benutzungsfreundlichkeit Die Einrichtung der Hardware Wallet mithilfe der Ledger-Live-App ist kinderleicht. Auch wenig versierte Krypto-Neulinge können eigentlich gar nichts falsch machen, wenn sie den Hinweisen folgen. Bei sicherheitskritischen Produkten wie Wallets kann man diesen Aspekt kaum überbetonen. Coins Der Ledger Nano unterstützt über 1.500 Coins und Token. Ferner können Nutzer über die DeFi-Plattform Compound mit USDT, USDC und DAI Yield Farming betreiben und Zinsen einstreichen. BitBox02 Das Schweizer Bankkonto unter den Hardware-Wallets? Die BitBox02 gilt als einer der sichersten “Bitcoin-Tresore” überhaupt. Neben der regulären Version bietet ShiftCrypto auch eine Bitcoin-Only-Edition an. Damit holt das junge Unternehmen Bitcoiner:innen ab, denen außer dem digitalen Gold ohnehin nichts ins Haus kommt. Software Wie alles an der BitBox02 ist auch die App stark reduziert und damit sehr übersichtlich. Auf der Startseite sind genau zwei Buttons: “Send” und “Receive”. Ferner gibt es Funktionen wie das Hinzufügen verschiedener Accounts und Adressen. Sehr praktisch: Über die BitBoxApp können Nutzer:innen Bitcoin und Co. auch gleich kaufen und verkaufen. Die BitBoxApp wirkt extrem durchdacht, bietet nur die Funktionen, die man unbedingt braucht, und spricht damit sowohl fortgeschrittene Nutzer:innen als auch Anfänger:innen an. Sicherheit Besonders gut gefällt uns die sichere Navigation durch das Set-up des Geräts. Bevor man etwa den Back-up-Seed aufsetzt, müssen Nutzer:innen Warnungen wie “Ich sollte meinen Back-up-Seed in einer sicheren Umgebung ablegen” bestätigen. Den Seed selbst kann man entweder auf einer SD-Karte ablegen oder als Mnemonic-Phrase aufschreiben. Richtig gut ist die TOR-Funktion. Damit verschleiert die App Browsing-Daten wie die IP-Adresse und schützt so die Privatsphäre der Nutzer:innen. Natürlich verfügt die Hardware auch über zwei Chips. Einer davon, der Secure Element Chip, interagiert nie mit der USB-Schnittstelle des gepaarten Rechners und ist so gegen Malware von außen geschützt. Auf dem Secure Element liegt auch eines der drei Entschlüsselungsgeheimnisse für den Private Key. In Kombination mit dem Gerätepasswort sowie dem anderen Gerätechip, der MCU, lassen sich Transaktionen signieren und gewähren so schlussendlich Zugriff auf die Coins. Benutzungsfreundlichkeit Der Anschluss an den gepaarten Rechner erfolgt per USB-C. Standardmäßig wird eine 8-GB-SD-Karte mitgeliefert. Nutzer:innen können darauf eine binäre Version des Back-ups erstellen und bei Verlust der BitBox02 alle darauf abgelegten BTC und Co. wiederherstellen. Die Touch-sensitiven Tasten an der Ober- und Unterseite sind etwas gewöhnungsbedürftig. Die Menüführung der App ist übersichtlich und logisch gestaltet. Coins Die BitBox02 unterstützt über 1.500 Coins und Token. Die Bitcoin-Only-Version unterstützt – man ahnt es – ausschließlich BTC. Ledger Nano X Mit dem Nano X bringen die Sicherheitsexpert:innen von Ledger ein neues Flaggschiff auf den Hardware-Wallet-Markt, das es in sich hat. Bis zu 100 Coins gleichzeitig können Nutzer:innen auf dem Gerät ablegen und mit der Bluetooth-Integration kann man den Nano X sogar unterwegs nutzen. Software Der Ledger Nano X nutzt dieselbe Software wie der Nano S. Neben dem Anlegen verschiedener Unterkonten können Nutzer:innen ihre Coins direkt für das Staking über Ledger Live zurücklegen. Auch der Kauf von BTC und Co. geht unkompliziert direkt über Ledger Live. Fortgeschrittene Nutzer:innen können Features wie Coin Control nutzen. Das heißt, sie können selbst auswählen, welche UTXO für die Transaktion verwendet werden soll, und so Transaktionskosten sparen und die Privatsphäre verbessern. Sicherheit Das Gerät enthält zwei verschiedene, unabhängig voneinander agierende Chips. Der Secure-Element-Chip interagiert mit den sicherheitsrelevanten Eigenschaften des Geräts wie den Keys und den auf dem Display gezeigten Informationen. Unterdessen ist der STM32-Chip für die Kommunikation mit den verbundenen Geräten zuständig. Selbst wenn Letzterer kompromittiert werden sollte, führt dies nicht zum Verlust der Schlüssel, da jede Handlung noch mal auf dem Ledger-Display verifiziert werden muss. Ledger garantiert, dass kritische Daten wie der Private Key immer auf dem Gerät verbleiben. Selbst wenn die Bluetooth-Verbindung gehackt würde, kämen Angreifer:innen nicht an die auf dem Secure Element abgelegten Daten. Wer noch Bedenken hat, kann die Bluetooth-Funktion aber auch einfach ausschalten und das Gerät via USB-C-Kabel nutzen. Benutzungsfreundlichkeit In Sachen Nutzer:innenfreundlichkeit hat der Ledger Nano X im Vergleich zu seinem Vorgängermodell Nano S einen mittelgroßen Quantensprung hingelegt. Der Nano X ist nicht nur über die Desktop-Version der Software bedienbar, sondern auch per Mobile App. Dafür baut das Gerät eine sichere Bluetooth-Verbindung zum Android- oder iOS-Partnergerät auf und kann so Transaktionen auch unterwegs signieren. Außerdem ist das Display des Nano X mit 128 x 64 Pixeln höher auflösend und etwas größer als das des Vorgängers. Coins Der Nano X unterstützt 27 Coins und 1.500 Token. Nutzer:innen können bis zu 100 Coins gleichzeitig auf dem Gerät ablegen. Trezor Model T Touchscreen, Farbdisplay, Extended Public Key, Node-Einbindung: Der Trezor Model T lässt keine Wünsche offen. Mit dem Model T hat der tschechische Hardware-Wallet-Hersteller Trezor im Jahr 2018 ein neues Flaggschiff auf den Markt gebracht. Software Trezor Bridge ist das Bindeglied zwischen Wallet und PC. Leider kann man viele Coins, darunter auch Ether, nicht mit Bridge verwalten. Um etwa den privaten ETH-Schlüssel auf dem Gerät abzulegen, muss das Model T mit Drittanbieter-Wallets wie MyEtherWallet verbunden werden. Das gilt übrigens auch für alle ERC-20-Token. Hier hätten wir uns für die bessere Bedienbarkeit ein etwas breiteres Produktspektrum auf der nativen Software gewünscht. Sicherheit Bei der Erstellung des Back-up-Seeds lässt Trezor nichts anbrennen. Warnungen wie „Mache niemals eine digitale Kopie deines Seeds“ schützen Nutzer:innen vor sich selbst und können so einem potenziellen Coin-Verlust vorbeugen. Was uns besonders gut gefällt, ist, dass sicherheitsrelevante Anleitungen wie das Erstellen des Seeds auf dem Display des Trezor Model T angezeigt werden. Selbst, wenn der verknüpfte Rechner mit Malware versehen worden ist, ist das Gerät noch nicht kompromittiert. Benutzungsfreundlichkeit Die Einrichtung ist kinderleicht. Auch Neulinge werden kaum Möglichkeiten haben, durch Anwendungsfehler wertvolle Coins zu riskieren. Wer nicht grob fahrlässig handelt (etwa die Seedphrase verliert), verwahrt Kryptowährungen mit dem Trezor Model T sicher. Der Model T verfügt über eine USB-C-Schnittstelle und ist so für moderne Partnergeräte gerüstet. Ausgehende Adressen können auch als QR-Code gescannt werden. Auch das touch-sensitive Display tut seinen Dienst; Bestätigung von BTC-Adressen, Eingabe des PIN-Codes und dergleichen funktioniert reibungslos. Coins Mit über 1.600 unterstützten Coins und Token gewinnt Trezor das Wettrüsten gegen Ledger. Im Gegensatz zu Ledger gibt es zudem kein Speicherlimit auf dem Gerät. Hier kommt also wirklich jeder Altcoin-Enthusiast auf seine Kosten. Quelle: https://www.btc-echo.de/news/krypto-wallets-im-test-wie-sicher-sind-ledger-bitbox-und-trezor-154379/

  • Was ist, wenn die Wahrheit nie herauskommt?

    Das ist die Frage, die heutzutage vielen in den Sinn zu kommen scheint. Der Versuch, "Null-COVID" zu erreichen, war ein kolossales Versagen. Ursprüngliche Behauptungen über die Wirksamkeit des mRNA-Impfstoffs basieren Berichten zufolge auf gefälschten Daten. Die Übersterblichkeit nimmt weltweit zu. Und die kanadische Regierung hat endlich zugegeben, dass sie einen Multi-Millionen-Dollar-Vertrag ( pdf ) mit dem Weltwirtschaftsforum für Traveler Digital ID hat. Was Fiktion und dann Verschwörungstheorie war, ist jetzt Realität. Viele glauben, dass wir uns einem Wendepunkt nähern, dass wir am Rande eines Offenbarungssturms stehen, dass die Wahrheit endlich herauskommt. Und doch glauben die meisten Menschen immer noch an die Erzählung und klammern sich immer noch an die Idee, dass Lockdowns und Maskierung notwendig und effektiv seien, dass ihre hinterfragenden Freunde instabile "Anti-Vaxxer" sind, dass die Regierung edel und Mainstream-Medien unanfänglich sind. Und aus den Akten des wirklich Unergründlichen fordert das College of Physicians and Surgeons of Ontario jetzt Ärzte auf, ihren nicht konformen Patienten Medikamente und sogar Psychotherapie zu verschreiben. Der Wendepunkt ist kaum sicher. Was ist, wenn wir es nie erreichen? Was ist, wenn die Schuldigen nie zur Rechenschaft gezogen werden? Was ist, wenn wir vergessen, immer wieder zu übertreten? Anekdoten über die Schäden der letzten zwei Jahre sind spürbar, werden aber ignoriert. Patienten beschweren sich über Symptome, die ihre Ärzte nicht anerkennen werden. Bürger erzählen Geschichten, die die Medien ignorieren. Familienmitglieder versuchen, den Dialog zu eröffnen, nur um geschlossen zu werden. Die Geschichten werden erzählt, aber zum größten Teil werden sie nicht gehört. Ich habe kürzlich Trish Wood interviewt, der die Anhörung der Bürger über die Schäden unserer Reaktion auf die öffentliche Gesundheit auf COVID-19 moderierte. Sie schrieb , dass sie sich eine Woche später immer noch erschüttert fühlte von dem Ausmaß dessen, was sie hörte: den Schaden, der Karrieren, Familien und Kindern durch den engstirnigen Ansatz von Experten für öffentliche Gesundheit zugefügt wurde. Sie hörte die Geschichten von Ärzten, die zum Schweigen gebracht wurden, als sie versuchten, sich für Patienten einzusetzen, Menschen, deren Leben durch Impfstoffverletzungen für immer verändert wurde, und am tragischsten Geschichten von denen wie Dan Hartman, dessen jugendlicher Sohn nach der mRNA-Impfung starb. Wood schrieb kraftvoll darüber, wie wichtig es ist, die Anerkennung dieser Schäden in unser kollektives moralisches Gewissen einzubetten. Ihre Worte erinnern, wage ich zu sagen, an die der Auschwitz-Überlebenden Elie Wiesel. Nach dem Holocaust, zu einer Zeit, als die Welt so moralisch verletzt war, so begierig auf einen Neuanfang, sah Wiesel es als seine Verantwortung an, für diejenigen zu sprechen, die zum Schweigen gebracht worden waren. In einer Zeit, in der die meisten es nicht ertragen konnten, sich daran zu erinnern, konnte Wiesel es nicht ertragen, es zu vergessen. Er schrieb: "Ich glaube fest und zutiefst, dass jeder, der einem Zeugen zuhört, Zeuge wird, also müssen diejenigen, die uns hören, diejenigen, die uns lesen, weiterhin für uns Zeugnis ablegen. Bis jetzt machen sie es mit uns. Zu einem bestimmten Zeitpunkt werden sie es für uns alle tun". Wiesels Worte sind für unsere Zeit eindringlich ergreifend. Diejenigen, die die Geschichten der Verletzten erzählen, weil sie wissen, dass sie ignoriert werden, die sich dafür einsetzen, dass Patienten nur zensiert werden, die die Kinder hervorheben, die durch Selbstmord gestorben sind, anstatt an COVID-19, nur um zum Schweigen gebracht zu werden, tun es, weil sie glauben, dass irgendwann ein Schrei im Dunkeln gehört wird. Und selbst wenn dies nicht der Fall ist, fühlen sie sich verpflichtet, im Namen derjenigen auszusagen, die nicht für sich selbst sprechen können. Ich entschuldige mich, wenn mein Hinweis auf Nazi-Gräueltaten Sie beleidigt. Mein Ziel beim Vergleich ist es, nicht respektlos, sondern zielgerichtet zu sein. Es stimmt, dass die Gräueltaten unserer Zeit nicht mit denen des Europas der 1930er und 40er Jahre identisch sind. Aber sie müssen nicht sein, um wichtige moralische Lehren von ihnen zu ziehen. Wiesels Versprechen, "nie wieder" zu sagen, war nicht nur an frühere Opfer von Gräueltaten, sondern auch an alle zukünftigen Opfer. So wird der Kampf jetzt geführt werden, unabhängig davon, ob die Wahrheit über die letzten zwei Jahre ins Freie gezogen oder in Vergessenheit gebracht wird. Wir sehen bereits Rückzieher unter unseren Beamten, deren falscher Umgang mit der Pandemie unbestreitbar ist. Aber das geht über meinen Punkt hinaus. Wir haben uns zu lange auf Institutionen verlassen, um uns daran zu erinnern, um moralische Verantwortung in unserem Namen zu erzeugen. In der Ära der Wahrheits- und Versöhnungskommission wurde von uns aus die persönliche Rechenschaftspflicht heraus geschult. Uns wurde beigebracht zu glauben, dass Institutionen als unser Ersatz-Moralbewusstsein fungieren würden, indem sie uns berücksichtigen und uns entschuldigen würden. Ich leugne nicht, wie wichtig kollektive Verantwortung ist. Aber manchmal ist moralische Verletzung persönlich, die von Einzelpersonen zueinander gemacht wird, und die Rechenschaftspflicht muss in gleicher Weise erfolgen. Es gibt nur wenige, die nicht persönlich an den Schäden der letzten zwei Jahre mitschuldig sind. Und die Versuchung, die Rüstung des Zuschauers anzuziehen, ist mächtig, zu sagen, dass wir nicht beteiligt waren, dass wir "keine Wahl hatten". Aber Komplizenschaft ist eine Form des moralischen Handelns, manchmal die mächtigste, die es gibt. Wäre es nicht schön, wenn unser moralischer Schiefer abgewischt werden könnte, wenn wir von all dem Schmerz, den wir verursacht haben, freigesprochen werden könnten? Aber das ehrt nicht die Wahrheit, und es ist nicht die Art und Weise, wie wir unsere Menschlichkeit ausüben. Was ist, wenn die Wahrheit nie herauskommt? Vielleicht nicht. Aber wenn nicht, sollte es nicht daran liegen, dass wir diejenigen ignoriert haben, die uns anschreien, weil wir hinter einem Schild der Einhaltung und Ehrerbietung standen. Der Weg zurück zu Freiheit, Einheit und Versöhnung beginnt mit Zeugnis und Rechenschaftspflicht, und wir müssen jetzt diese schmerzhaften ersten Schritte unternehmen. Quelle: https://thepulse.one/2022/10/12/what-if-the-truth-never-comes-out-the-power-of-testimony-in-our-culture-of-silence/

  • EUROPÄISCHE LÄNDER, DIE IHRE EINNAHMEN STEIGERN WOLLEN, BRAUCHEN BITCOINER

    Bitcoiner sind unglaubliche Mitglieder der Gemeinschaft, die einen großen Beitrag zu den Ländern leisten, in denen sie leben. Es war eine wahre Freude, Katie Ananina und Jessica Hodlr auf der Konferenz von Bitcoin Amsterdam auf der Bühne zu sehen (nicht zuletzt, weil eine Journalistin der Financial Times wenige Minuten zuvor gerade ihre Verachtung wegen des Mangels an Frauen, die auf der Konferenz anwesend waren, ausgesputtert hatte). Sie haben großartige Arbeit geleistet, um zu artikulieren, wie Staaten ihre Bürger sehen sollten, insbesondere uns Bitcoiner. Jurisdiktionale Arbitrage ist ein Konzept, das für Bitcoin-Gemeinschaften von großer Bedeutung ist. Da ich Gefahr laufe, als arrogant bezeichnet zu werden, möchte ich mir einen Moment Zeit nehmen, um detailliert darzulegen, warum jedes Land uns nicht nur wollen, sondern auch Anreize schaffen sollte, zu ihnen zu kommen. Sicher, Bitcoin ist f*ck dein Geld. Es grüßt den Staat mit einem Finger in seiner invasivsten, unangemessensten Form - den sich einmischenden Staat, den Nanny State, den Staat, der Ihre Freiheit nehmen und die Regeln diktieren will, nach denen Sie und Ihre Familie leben. Aber hier gibt es einen zentralen Widerspruch. Trotz dessen, was Legacy-Medien über Bitcoin (und damit Bitcoiner) behaupten, sind wir nicht alle waffenwütige Psychopathen, Terroristen oder Drogenbarone - in der Tat sind Bitcoiner nach dem, was ich gesehen habe, ziemlich solide Leute. Im Allgemeinen waren die Bitcoiner, die ich getroffen habe, sozial engagiert, familienorientiert und gemeinschaftsorientiert. Sie sind intelligent und treiben die Spitze der technischen, finanziellen und sozialen Innovation voran. Sie sind wohlhabend, neugierig und idealistisch im bestmöglichen Sinne - bereit, sich dem Aufbau einer besseren Welt zu verpflichten. Sie wollen in die Zukunft investieren und Unternehmen aufbauen; im Allgemeinen würde ich so weit gehen zu wetten, dass ein Bitcoiner mehr zu seiner Gemeinschaft beiträgt als Ihr durchschnittliches Mitglied der Öffentlichkeit, sei es durch Investitionen, Innovation oder allgemeines soziales Engagement. Dies ist natürlich kumulativ - Gemeinden bauen Nachbarschaften, Nachbarschaften bauen Landkreise und Landkreise bauen Länder. "Welche Gerichtsbarkeit könnte es versäumen, eine Gemeinschaft dieser Art willkommen zu heißen", fragen Sie sich vielleicht? Wie Katie und Jessica betonen , sollten die Gerichtsbarkeiten positiv konkurrieren, um neue Bürger dieses Kalibers anzuziehen. Wie wir leider alle wissen, sehen es nicht alle Gerichtsbarkeiten so. Die Vereinigten Staaten haben verschiedene Warnschüsse auf ihre Bitcoin-Bürger abgefeuert, darunter die Drohung, eine Steuer auf nicht erkannte Kapitalgewinne zu erheben. Es gibt mehrere Beispiele für Entwicklungsländer, die definitiv die potenziellen Bitcoin-Angebote sehen - einschließlich des Lieblinges der Bitcoin-Community, El Salvador - aber noch keines ist als Vorläufer hervorgegangen. Selbst El Salvadors beste Bemühungen scheinen zumindest vorübergehend etwas von Problemen der Adoption und Umsetzung verzettelt zu sein. Europa hat über Bitcoin gezötet. Vor kurzem haben wir gesehen, dass es droht, den Bergbau zu verbieten . Wie die meisten von uns bereits wissen, tötet das Verbot des Bergbaus in einer Gerichtsbarkeit Bitcoin nicht, wie die Gesetzgeber zu glauben scheinen - stattdessen schickt es Bergleute (und zusammen mit ihnen Energie, Reichtum und eine blühende Gemeinschaft) in einladendere Gerichtsbarkeiten. Wir haben dies 2017 zum ersten Mal in großem Maßstab gesehen, als China Bitcoin-Mining verbot - sehr zum Nutzen der USA, wo ein Großteil der Bergbaukraft dorthin wanderte. Bergbauverbote und Steuergesetze scheinen in einer unheiligen Loyalität verbunden zu sein, wenn es um die Haltung eines Staates zu Bitcoin geht - und die Folgen für den besagten Staat. Verbot des Bergbaus und besteuern Sie den Verkauf von Bitcoin und beobachten Sie, wie andere Gerichtsbarkeiten von der Flut von Bitcoin-Migranten profitieren. Tatsache ist, dass es in Europa eine große und wachsende Bitcoin-Bevölkerung gibt und wir nach einem Zuhause suchen. Mehrere europäische Länder haben in den letzten Jahren ihre Farben zweifelsfrei gezeigt. Die Niederlande zum Beispiel, einst das goldene Land der Möglichkeiten, das auf Handel und gesundem Handel basiert, beschlossen, dass Bitcoin ein Nettonegativ ist, und setzten strenge Vorschriften für Bitcoin-Unternehmen und eine Kapitalertragssteuer von 30 % auf Bitcoin-Vermögenswerte ein. Vorhersehbarerweise stimmten niederländische Bitcoiner und Bitcoin-Unternehmen mit den Füßen ab und verließen die Niederlande für Gerichtsbarkeiten mit besseren Rechtsvorschriften. Vielleicht gratulieren sich die Niederlande zu dieser Säuberung von Bitcoinern - jeder mit einem halb funktionierenden Gehirn kann jedoch sehen, dass es tatsächlich einen Brain Drain Deluxe darstellt, der junge Innovatoren und diejenigen, die das Geld der Zukunft halten, dazu veranlasst, auszuwandern. Es ist klar, dass die traditionellen Sitze der Finanzmacht in Europa weniger gut platziert sind, um auf dem Thron zu bleiben, wenn es um Bitcoin geht. Die Schweiz scheint mit ihrer langen Tradition der Achtung der Finanzen und ihrem Ermessensspielraum über Identität und Finanzierungsquellen zu sehr in den Spuren des Legacy-Finanzsystems stecken zu sein, um ein echter Anwärter auf die Rolle zu sein. Der Brexit mag das Vereinigte Königreich vom Sumpf der EU-Gesetzgebung befreit haben, und es mag den soliden Namen London als Finanzzentrum haben, aber da die Haltbarkeit jedes politischen Führers dort derzeit geringer ist als die eines Topfes Joghurt und einer abfallenden Landeswährung, wäre es in der Tat ein dummes Unternehmen, das dort jetzt seine Grundlagen aufbauen würde. Portugal war keineswegs als Finanzzentrum bekannt, aber ein früherer Artikel von mir hat seine Verdienste als fruchtbaren Boden für die Gründung von Bitcoin-Gemeinschaften detailliert beschrieben. Die vergleichsweise einfache Leichtigkeit seiner Visaverfahren und seine Politik, keine Kapitalertragssteuer auf Bitcoin zu zahlen, haben dazu geführt, dass Bitcoiner jeder Nationalität hierher strömten, und diejenigen von uns, die regelmäßige Treffen abhalten, haben gesehen, wie unsere Zahl sehr zufriedenstellend anstieg. Aber eine Gabelung auf der Straße liegt vor Portugal. Es ist einer der ärmsten Cousins der EU und war in den letzten Jahren für verschiedene Aspekte seines Kapazitätsaufbaus stark von EU-Subventionen abhängig. Der Euro hat noch mehr Tourismus eingeführt, ein Sektor, von dem Portugal sehr stark abhängig ist, um seine Kassen anzuschwellen. Wenn die EU im weitesten Sinne hart gegen Bitcoin vorgehen würde, wäre dies eine große Bitte an Portugal, sich für seine Bitcoin-Gemeinschaften einzusetzen. Und dann ist da noch die verlockend reife Frucht der Kapitalertragsteuer. Letzte Woche schlug Portugal ein neues Gesetz zur Einführung einer Kapitalertragssteuer auf Bitcoin vor, wenn auch in einer nuancierten Form: Bitcoin, das seit mehr als einem Jahr gehalten wird, ist immer noch steuerfrei. Dies könnte auf verschiedene Weise interpretiert werden. Natürlich könnte der Zyniker sagen, dass dies das dünne Ende des Keils ist - der erste Biss an der saftigen Pflaume der Bitcoin-Ersparnisse der Bitcoiner, die hier gezogen wurden, in einem sich durchaus als klassisches Köder-und-Schalter-Manöver erweisen könnte. Andere werden argumentieren, dass dieses Regime HODLer für ihr HODLing belohnt: Ein Steuersystem, um sicher zu sein, aber ein nachsichtiges. Wenn Portugal sich dafür entscheiden sollte, eine Kapitalertragssteuer auf Bitcoin zu erheben, die diejenigen bestraft, die hier für die derzeit angebotenen begrüßenssteuern ausgewandert sind, wäre der Effekt natürlich sehr einfach. Die nationalen Kassen würden bei solchen Steuerentscheidungen nicht anschwellen. Stattdessen würden die entstehenden Bitcoin-Gemeinschaften, die hier florieren und Wurzeln schlagen, einfach verschwinden, dahinschmelzen, während wir europäischen Bitcoiner wieder unsere Taschen packen und uns auf die Suche nach dem nächsten Bitcoin-Hafen machen. Es scheint, dass es zu diesem Zeitpunkt eine goldene Chance für europäische Länder gibt, die Portugal auf einzigartige Weise ergreifen will, da es in den letzten Jahren das Einwanderungsziel der Wahl sowohl für europäische als auch für amerikanische Bitcoiner war, die aus drakonischeren (und kälteren) Gerichtsbarkeiten fliehen wollen. Wenn Portugal sich dafür entscheidet, sich als sicherer Hafen für Bitcoiner zu positionieren, werden immer mehr von uns hierher kommen, die Wirtschaft mit Investitionen und Innovationen bereichern und unsere Fähigkeiten und unser Engagement für das weitere Wachstum des Landes einbringen. Auf der Bitcoin 2022 kündigte Madeira , eine portugiesische Insel, ihre Unterstützung für Bitcoin an und begrüßte Bitcoin-Gemeinschaften und -Unternehmen. Wird das portugiesische Festland diesem Beispiel folgen? Wenn gerichtliche Arbitrage aus der Perspektive der wohlhabenden und innovativen Gemeinschaft gesehen wird, die Bitcoiner bilden, sollten die Länder Schlange stehen, um ihre Verdienste bei uns zu bewerben. Also, was soll es sein, Portugal? In welche Richtung, westliches Land? Wir europäischen Bitcoiner warten und beobachten die verschiedenen politischen Gezeiten. Quelle: https://bitcoinmagazine.com/culture/european-countries-need-bitcoiners

  • DER WEG FÜR BITCOIN, ECHTES DIGITALES BARGELD ZU SEIN

    Die ursprüngliche Absicht für Bitcoin beinhaltete die regelmäßige Nutzung - und das muss gefördert werden, um eine vollständige Akzeptanz zu sehen. "Ich habe an einem neuen elektronischen Kassensystem gearbeitet, das vollständig Peer-to-Peer ist, ohne vertrauenswürdige Dritte." Satoshi Nakamoto Es ist einer dieser perfekten Herbsttage in Colorado, und ich sitze am späten Nachmittag vor einer Kneipe. Ich treffe mich mit einem anderen Bitcoiner, einem Mann, den ich Ende dieses Sommers in Austin getroffen habe. Als die Sonne hinter die Berge fiel, wurde der Himmel orange und bildete die perfekte Kulisse für lebhafte Bitcoin-Gespräche. Als wir die typische Liste von allem angekreuzt haben, was wir vereinbart haben - Zensur ist schlecht, rotes Fleisch ist gut usw. - habe ich einen spontanen Kommentar darüber abgegeben, dass ich wünschte, dass mehr Unternehmen Bitcoin als Zahlung akzeptieren würden. "Nun, das tue ich nicht, warum solltest du dich von deinen Sats trennen wollen?" war die Antwort, die er zurück warf. Die Implikation ist natürlich, dass ein echter Bitcoiner Satoshis mehr schätzt als alles andere auf der Welt. Warum sollten Sie sie gegen Lebensmittel, T-Shirts oder Bier eintauschen? "Habst du noch nichts von Laslo Hanyecz gehört? Dieser Narr tauschte 10.000 Bitcoin gegen ein paar Pizzen. Ich wiederhole diesen Fehler nicht. Sprechen Sie mit mir, wenn Bitcoin 200.000 Dollar erreicht, dann wäre es vielleicht sinnvoll.“ Mein neuer Freund ist nicht allein mit dieser Denkweise. Es ist ein Gefühl, das von Leuten wie Michael Saylor und anderen in der HODL-Community angeboten wird. Sie werden dafür eintreten: " Der knappste Vermögenswert der Welt ist Bitcoin. Es ist digitales Gold ", " Bitcoin zu kaufen ist wie der Kauf von Immobilien in Manhattan vor 100 Jahren " und "Verkaufen Sie Ihr Bitcoin nicht!" Gleichzeitig gibt es jedoch eine intuitive Erkenntnis, dass Bitcoin, wenn es niemals gegen eine Ware oder Dienstleistung gehandelt werden kann, tatsächlich keinen Wert hat, egal welcher Preis auf der BLOCKCLOCK im Büro blinkt. Ich nenne dies das Dilemma des HODLers. Aber ist das wirklich ein Dilemma? Sind diese Mantras, so produktiv sie auch sind, im Einklang mit dem Geist von Satoshis Innovation? Erfordert die Verbreitung des Lightning-Netzwerks und der mobilen Geldbörsen ohne Sorgerecht, die unsere Eltern (oder Kinder) intuitiv bedienen können, dass wir unser Verständnis des Wertversprechens von Bitcoin weiterentwickeln? Ich persönlich glaube, dass es jetzt an der Zeit ist, Bitcoin nicht mehr als einfachen Wertaufbewahrungsmittel zu betrachten und damit zu beginnen, es in erster Linie als Tauschmittel zu konzipieren ... das zufällig auch Wert besser speichert als jeder Vermögenswert auf der Erde. Falls Sie noch nicht aufgepasst haben, hier sind ein paar Gründe dafür. Die Zeit, das System zu verlassen, ist jetzt. Das Signal war noch nie stärker. Heute leben wir in einer Welt, in der das Fiat-System: Schließen Sie Ihr Bankkonto aus politisch falschen Standpunkten. Melden Sie Ihre Waffenkäufe den Strafverfolgungsbehörden. Implementieren Sie Geldstrafen für Reden, die sie nicht mögen. Vertrauen Sie Ihr Geld, wenn Sie für eine Sache spenden, die sie nicht mögen. All dies geschieht heute, und es ist wahrscheinlich nur die Spitze des Eisbergs . In einem Einzelhandelssystem, in dem Bargeldtransaktionen immer knapper und unbequemer werden, hat die Mehrheit der Großbanken, Kreditagenturen und Zahlungssysteme den Forderungen einer Regierung zusthmigt, die ein existenzielles Interesse an der Kontrolle unseres Verhaltens zu haben scheint . Natürlich ist Bitcoin kein Allheilmittel gegen Zensur - zumindest so, wie es heute am häufigsten gekauft und ausgetauscht wird. Der kanadische Trucker-Protest zeigte uns, dass eine Regierung, die sich verpflichtet hat, die Stimme ihrer Bürger zu unterdrücken, fast alles tun wird, um dies zu tun, und hat uns dabei gelehrt, dass lizenzierte Austausch- und Kettenanalysetechniken bei der schwarzen Liste von Adressen und sogar bei der Identifizierung von Spendern sehr effektiv sein können. Diese Schwachstellen müssen überwunden werden, um eine zensurfreiere Devisenwährung zu bieten. Aber indem wir so oft wie möglich mit Kollegen und Händlern für alltägliche Waren und Dienstleistungen in Bitcoin handeln, schaffen wir Anreize für andere, Bitcoin sowohl zu akzeptieren als auch Transaktionen durchzuführen. Allein durch Zahlen können wir die Bitcoin-Wirtschaft robuster, dezentraler und schwieriger zu zensieren machen. Eine Gemeinschaft, die Privatsphäre schätzt, wird sich natürlich dafür entscheiden, Brieftaschen ohne Sorgerecht einzuführen, sich an kollaborativen Transaktionen zu beteiligen und KYC-Austausch zu vermeiden. Das Wachstum und die Ausbildung dieser Gemeinschaft war noch nie so wichtig. KOMFORT UND AUTONOMIE " Mit einer E-Währung, die auf kryptografischen Beweisen basiert, ohne dass man einem Drittmittler vertrauen muss, kann Geld sicher und Transaktionen mühelos sein ." - Satoshi Nakamoto Ein häufiges Gegenargument zum Umsetzen in Bitcoin ist, dass es im Vergleich zum Wischen einer Kreditkarte entweder zu kompliziert oder zu langsam ist. Das ist einfach nicht mehr wahr. Heute kann jeder Anfänger-Bitcoiner Muun Wallet herunterladen und innerhalb von Minuten Lightning-Rechnungen zur Zahlung per QR-Code an Kunden senden. Coinkite verfügt über ein NFC-Gerät, mit dem Benutzer Transaktionen mit einem Tippen auf ihre Karte unterschreiben können. Es gibt weitere Beispiele und viele weitere. Das Schöne an diesen Lösungen ist, dass sie vollständig nicht verwahrt sind, d.h. es gibt keinen zentralen Dritten, der Ihre Münzen kontrolliert. Die Software ermöglicht lediglich die Übertragung von Transaktionen an das Netzwerk. Blitztransaktionen werden sofort abgeschlossen, wobei die Gebühren um eine Größenordnung niedriger sind als die traditionellen 2 bis 3 % von Visa oder Mastercard. (Zum Beispiel hat es mich kürzlich etwa 0,60 Dollar an Gebühren gekostet, letzte Woche den Gegenwert von 700 USD für Rindfleisch an Wrich Ranches zu schicken. Dieselbe Transaktion hätte den Händler etwa 20 Dollar gekostet, wenn ich Visa verwendet hätte.) Darüber hinaus fördern diese Transaktionen die Autonomie auf beiden Seiten. Blitztransaktionen finden, wie alles andere, was durch den Proof-of-Work von Bitcoin unterstützt wird, ohne Gegenparteirisiko statt. Aus der Gleichung wird das Risiko entfernt, dass ein Verbraucher seine Rechnung nicht bezahlt, eine Gebühr anfeitiert, nicht genug Geld auf seinem Konto hat oder später Konkurs anmeldet. All dieses Risiko manifestiert sich als Transaktionsineffizienz, und seine Kosten werden direkt oder indirekt von Händlern und Verbrauchern übernommen. Ein vertrauenswürdiges System wie Bitcoin ist somit effizienter, reduziert das Risiko für Händler und macht letztendlich Waren und Dienstleistungen für verantwortungsbewusste Verbraucher kostengünstiger. TRANSAKTIONEN IN BITCOIN FÖRDERN DAS SPAREN IN BITCOIN "Ich bin sicher, dass es in 20 Jahren entweder ein sehr großes Transaktionsvolumen oder kein Volumen geben wird." Satoshi Nakamoto Wir täten gut daran, an alle unsere Transaktionen in Bezug auf Bitcoin zu denken. Wenn Geld wirklich ein Wertaufbewahrungsmittel ist, verfolgen wir einen maßvollen Ansatz für die Ausgaben und berücksichtigen die potenzielle Wertsteigerung, die Geld in Zukunft haben könnte. Dies ist logisch und gilt unabhängig davon, ob Sie Sats oder Dollar ausgeben. Die Website bitcoinorshit.com treibt diesen Punkt ziemlich unverblümt nach Hause. Es gibt auch die Geschichte von Laszlo Hanyecz , der 2010 bekanntlich zwei Pizzen für 10.000 BTC gekauft hat. Tatsächlich zahlte Laszlo ein paar Milliarden US-Dollar für Pizza, wenn wir den Marktwert von BTC über ein Jahrzehnt später berücksichtigen. Es überrascht mich jedoch, wenn Bitcoiner auf Laszlo springen, weil sie wirtschaftlich naiv sind, und dieses Beispiel verwenden, um ihre Position zu unterstützen, dass Bitcoin niemals ausgegeben werden sollte. Die einfache Wahrheit ist, dass jeder, der 2010 Pizza gekauft hat, effektiv Tausende von Bitcoin dafür ausgegeben hat . Der einzige Weg, dies zu vermeiden, wäre, etwas Billigeres zu essen oder hungrig zu werden. Tatsache ist, dass jede Fiat-Transaktion, die wir tätigen, ein direkter Kompromiss ist, um unseren Stack möglicherweise zu erhöhen. Sobald wir das verstanden haben, ist die öffentliche Kontroverse über die Ausgabe von Bitcoin für Produkte oder Dienstleistungen grundsätzlich tot. Die überwältigende Mehrheit von uns muss Geldenergie gegen Waren und Dienstleistungen eintauschen, um in der heutigen Gesellschaft zu überleben. Die einzige Kontroverse, die bleibt, ist , welche Produkte oder Dienstleistungen Vorrang vor der Möglichkeit haben, mehr Sats zu erwerben. Es ist eine Entscheidung, die für jeden von uns persönlich und einzigartig ist. Die Antwort sollte unabhängig voneinander betrachtet werden und unabhängig davon, ob diese monetäre Energie in Sats, Dollar oder Yen ausgegeben wird - es ist nur die eingesparte monetäre Energie - die übrig bleibt -, die für das Dilemma des HODLers relevant ist. Wir werden wahrscheinlich alle mehr BTC sparen, wenn wir anfangen, mehr in BTC zu handeln. Zum einen, wenn wir mit einem gesunden Geld handeln, das ein bewährter Wertaufbewahrungsvorbewahrer ist, sind wir eher geneigt, bei unseren Einkäufen anspruchsvoll zu sein. Sicher, wir wollen wirklich das neue iPhone, aber ist es 5 Millionen Sats wert, wenn Sie erwarten, dass ein Sat eines Tages einen Cent wert ist? Wir könnten uns entscheiden, ein weiteres Jahr zu warten, bevor wir diese Sats für die Zukunft aktualisieren und behalten. Auf der anderen Seite brauchen wir alle Nahrung, Unterkunft und Kleidung. Wenn ich die Wahl habe, mein Fleisch bei Costco mit meiner Visa-Karte zu kaufen oder direkt von einem Rancher zu kaufen, der Bitcoin akzeptiert, warum sollte ich dann nicht Letzteres wählen? Heute ist die Zahl der Händler, die Bitcoin akzeptieren, relativ gering, obwohl sie stetig wächst. Da Bitcoiner anfangen zu verstehen, dass ihre "Dollar ausgeben, Sats sparen" die Theorie kontraproduktiv sein kann, wird eine größere Anzahl beginnen, Waren von Händlern zu suchen, die Bitcoin zur Zahlung akzeptieren. Dieser Anstieg der Nachfrage wird die Akzeptanz der Händler vorantreiben und möglicherweise den Zeitplan für eine Bitcoin-Wirtschaft deutlich nach links verschieben. MEHR AUSTAUSCH BEDEUTET MEHR WERT "Wenn die Anzahl der Benutzer wächst, steigt der Wert pro Münze. Es hat das Potenzial für eine positive Feedbackschleife; wenn die Nutzer steigen, steigt der Wert, was mehr Nutzer anziehen könnte, um den steigenden Wert zu nutzen.“ Satoshi Nakamoto Hier sitzen wir heute. Es gibt eine wachsende Zahl von Spekulanten und Bitcoin-Enthusiasten, die sich auf die Idee eingelassen haben, dass Bitcoin ein echter Wertaufbewahrungsmittel ist. Diese Gemeinschaft glaubt weiterhin, dass die Knappheit des Vermögenswerts unweigerlich zu einer Angebotsengpässe führen wird, die dazu führen wird, dass der Preis nach oben steigt. Sicher, es ist möglich, dass dies durch den bloßen Akt des HODLing geschehen könnte, aber wie Satoshi Nakamoto hervorhebt, steigt der Wert, wenn die Anzahl der Benutzer steigt. Gilt der Kauf und das Halten eines Vermögenswerts als Verwendung? Wenn die Brillanz hinter Bitcoin darin besteht, Peer-to-Peer-Transaktionen ohne einen dritten Mittelsmann zu ermöglichen, nutzen wir diese Fähigkeit dann wirklich, indem wir ausschließlich stapeln und nicht ausgeben? Ich glaube, dass Bitcoin zu einem echten Tauschmittel werden muss, damit es sein Potenzial als Wertaufbewahrungsmittel voll ausschöpfen kann. Da der Wert nicht allein von Knappheit abgeleitet wird, ist die Nachfrage für den Preis von Bitcoin von grundlegender Bedeutung. Wenn der Nutzen von Bitcoin zur treibenden Kraft für seine Nachfrage wird, wird in diesem Moment sein wahres Potenzial als Wertaufbewahrungsmittel ausgeschöpft. Der heutige wirtschaftliche und politische Hintergrund könnte genau die Motivation sein, die wir alle brauchen. Aber bis Bitcoin zu einem wesentlichen Bestandteil unserer täglichen Wirtschaftstätigkeit wird, ist es geeignet, neben anderen spekulativen Vermögenswerten geschätzt zu werden, und vorbehaltlich der Launen desselben Fiat-Systems sollte es ersetzen. Quelle: https://bitcoinmagazine.com/culture/for-bitcoin-to-be-true-digital-cash

  • DEZENTRALISIERENDE DEFEKTION: WIE BITCOIN TYRANNEI UMGEHT

    Bitcoin ermöglicht es jedem, der aus staatlich kontrolliertem Geld in souveränen, nicht aufblasbaren Reichtum übergehen will. Das Vermächtnissystem des Überläufers im Kalten Krieg belohnte die wenigen Eliten, die sich dafür entschieden, sich öffentlich aus autoritären Regimen zugunsten westlicher Demokratien auszuschließen. Das Bitcoin-Netzwerk ermöglicht es jetzt allen Menschen, unabhängig von ihrer Station oder Klasse, sich privat gegen Tyrannei auszuschließen, indem sie autokratenkontrollierte Währungen in ein dezentrales globales System der finanziellen Unabhängigkeit investieren. Wenn Sie in den 1960er Jahren spät in der Nacht durch die labyrinthischen Gänge des CIA-Hauptquartiers gingen, bemerkten Sie schließlich einen Keil schwachen Rauchlichts, als Sie an einer bestimmten Bürosuite in der obersten Etage vorbeigingen. Wenn Sie den Spuren des Lichts folgen und hineinschauen, würden Sie einen fester, bewunderten Mann sehen, der sich über unzählige Gedichtbände und Stapel von Falldateien der menschlichen Intelligenz gekrümmt. Eine einzelne schwache Glühbirne würde einen überlaufenden Aschenbecher und eine ständig zerknitterte Stirn hervorheben. Sie würden James Jesus Angleton , den Großvater der US-Geheimdienstanalyse und -operationen - und auch eine der umstrittensten Figuren in den grauen Ecken der US-Geschichte, ansehen. Angleton war ein Student der Poesie in Yale, der während des Zweiten Weltkriegs in das Office of Strategic Services (OSS) rekrutiert wurde. Er lernte während des Krieges viel von seinem Handwerk vom britischen Geheimdienst, und diese umstrittenen Beziehungen würden für immer ein Segen und Nachteil für seine Karriere sein. Er würde eine Schlüsselfigur bei der Umstellung des OSS in seine spätere Inkarnation als Central Intelligence Agency werden. Am einzigartigsten für Angleton war seine Überzeugung, dass die Fähigkeiten, die erforderlich waren, um komplexe Poesie zu verstehen und zu entschlüsseln, denen ähnelten, die erforderlich waren, um aufwendige Geheimdienstoperationen zu verstehen, insbesondere die der Sowjetunion, die ihn während seiner zwanzig Jahre als Leiter der CIA-Gegenspionageabwehr Tag und Nacht beschäftigen sollten. Angleton widmete die umstrittensten Jahre seiner Amtszeit bei der CIA der Suche nach Maulwürfen und der Entwirrung der aufwendigen sowjetischen Verschwörungen, die oft Doppel- und Dreifachagenten zur Irreführung und Desinformität verwendeten. Darüber hinaus hatte Angleton eine einzigartige Besessenheit von Überläufern. Ein Überläufer ist eine Person, in der Regel jemand in einer Eliteposition mit Zugang zu wichtigen Informationen, der sein Land zugunsten eines neuen Landes verlässt, das oft eine gegensätzliche oder unterschiedliche Ideologie hat. Einem Überläufer werden physischer Schutz und finanzielle Belohnung für die von ihm bereitgestellten Informationen angeboten. Für Angleton stellten Überläufer jedoch ein beunruhigenderes Rätsel dar: Wie bestimmt man die Richtigkeit der Informationen eines Überläufers, insbesondere wenn dieser Überläufer Teil einer ausgeklügelten Geheimdienstorganisation wie dem KGB ist? Überlaufen sie wirklich und offenbaren wertvolle Intelligenz? Oder überlaufen sie im Rahmen einer größeren Geheimdienstoperation, die die USA irreführen soll? Vielleicht ist ein falscher Überläufer einfach defekt, um einen legitimen Überläufer zu diskreditieren ... und der Spiegelsaal würde von dort aus umherumkreisen. Der vielleicht umstrittenste Überläuferfall von Angletons Karriere betraf Anatoliy Golizyn und Yuri Nosenko. Sowohl Golizyn als auch Nosenko waren hochrangige KGB-Offiziere, die in die Vereinigten Staaten überlaufen durften, aber jeder bot widersprüchliche Geheimdienste an, die den anderen diskreditierten. Schließlich stellte sich Angleton auf die Seite von Golizyn und sperrte Nosenko an einem dunklen Ort in Maryland ein, wo ihm der Zugang zu seinem Besitz verweigert wurde und gelegentlich LSD dosiert wurde. Vier Jahre später wurde Nosenko entschlossen, ein echter Agent zu sein und aus der Einzelhaft entlassen. Aufgrund der unzähligen Zweifel, die ein Überläufer in Bezug auf die Legitimität der bereitgestellten Intelligenz aufkommen ließ, wurden Überläufer im Allgemeinen wertvoller für ihre öffentliche Propaganda als für ihre tatsächliche Information. Viele sowjetische Überläufer in die Vereinigten Staaten wurden oft vor der Presse vorgeführt, um die siegreiche Ideologie des Kapitalismus über den Kommunismus zu demonstrieren. Die Sowjetunion tat dasselbe mit britischen Überläufern, die ihren Kurs als Agenten beschnitten hatten und in die Sowjetunion verlegt wurden. Zum Beispiel wurde der berüchtigte britische Geheimdienstoffizier und wohl größte Verräter aller Zeiten, Kim Philby , durch Moskau tourt, um das Scheitern des westlichen Kapitalismus zu demonstrieren. So erhielt der Überläufer während des Kalten Krieges schließlich mehr Wert als ideologische Werbeaussage als als vertrauenswürdige Quelle für die Sammlung menschlicher Intelligenz. Das Problem ist jedoch, dass die Fähigkeit, von einem wahrgenommenen tyrannischen oder autoritären Regime zu überlaufen, bisher auf Elite-Personen beschränkt war, die Zugang zu sensiblen Informationen haben. Es gab sicherlich viele durchschnittliche Bürger, die unter der drakonischen Unterdrückung der Sowjetunion lebten, die wünschten, sie könnten überlaufen; die wünschten, sie könnten sich aus der Kontrolle über das Sowjetregime ausschließen oder zumindest ihren Reichtum sichern. Aber sie hatten keinen Zugang zu etwas Wertvollem für die gegnerischen Systeme, die sie empfangen könnten, und deshalb blieben sie ohne Optionen. Sie mussten nicht nur in der Sowjetunion bleiben, sondern auch weiterhin an ihren wirtschaftlichen und kulturellen Einschränkungen teilnehmen und diese aufrechterhalten. Bitcoin behebt dies. Bitcoin stellt ein Währungssystem dar, das es der durchschnittlichen Person, egal wo sie lebt, ermöglicht, sich von tyrannischen und autoritären Regimen abzumelden. Jeder mit einer Internetverbindung kann jetzt alle außer der notwendigsten finanziellen Beteiligung in dem Land, in dem er lebt, einstellen, indem er seine staatlich kontrollierte Währung in einen dezentralen und unbestechlichen Wertspeicher umwandelt. Wert, der privat gelagert oder von Flüchtlingen ohne Einziehungsgefahr über Grenzen übertragen werden kann; Wert, der frei von Erniedrigung durch ein korruptes oder inkompetentes Regime ist; Wert, der, obwohl kurzfristig potenziell volatil, sich langfristig als Absicherung gegen Inflationspolitik erwiesen hat. Während diese Elite-Vermächtnisüberläufer, die vor autoritären Regimen fliehen, gezwungen wären, ihre Familie und ihren Besitz hinter sich zu lassen, kann jetzt jeder von den monetären Fesseln aussteigen, die ihnen von autoritären Regimen auferlegt werden, während er immer noch in der Gesellschaft funktioniert, in der er lebt. Wenn Sie sich von einem tyrannischen System und zu einem dezentralen Protokoll wie Bitcoin abmelden, besteht keine Sorge mehr, dass Ihr Vermögen durch nachteilige Gesetze beschlagnahmt wird, wie es im Laufe der Geschichte so oft geschehen ist. In einer Zeit, in der so viele unserer Identität und persönlichen Entscheidungen von Regierungen und Unternehmen verfolgt werden, bietet Bitcoin den ultimativen Schutz für die Minderheitenmeinung, da es seinen Reichtum vor den Machtakteuren und politischen Launen eines korrupten Regimes schützt. Da die Vereinigten Staaten zuvor erkannt haben, dass der Abtrünniger mehr Wert als öffentliche Gelegenheit hat, westliche Ideale gegenüber denen der Tyrannei zu verteidigen, müssen wir jetzt erkennen, dass das Bitcoin-Netzwerk Abgang 2.0 ist, denn es ermöglicht allen Menschen auf der ganzen Welt, sich für ein freies und dezentrales Währungssystem zu entscheiden, das von Tyrannen nicht zum persönlichen Vorteil Das alte System des Kalten Krieges belohnte eine kleine Gruppe von Eliten, indem es ihnen erlaubte, von der Tyrannei zu überlaufen. Im Gegenzug konnte die empfangende Nation öffentlich einen kleinen ideologischen Sieg erringen. Es lohnt sich, den öffentlichen Charakter des Abgangs der wenigen für den privaten Geldabgang der vielen auf der ganzen Welt zu opfern, die nicht an den Strengen autoritärer Regime teilnehmen wollen. Aus diesem Grund haben so viele autoritäre Regime, wie die Kommunistische Partei Chinas und zuvor der Oberste Führer des Iran , diese Technologie verboten. Sie wollen nicht, dass die Öffentlichkeit sich leise ihrer Kontrolle entscheidet. Die Vereinigten Staaten müssen Bitcoin als Symbol des demokratischen und kapitalistischen Ideals annehmen, damit die Menschen privat in ein Währungssystem übergehen können, das ihren persönlichen Reichtum und ihre Unabhängigkeit von tyrannischen Systemen schützt. Es gibt keinen besseren Weg, korrupte autokratische Regime zu bekämpfen, als Netzwerke zu unterstützen, die es der globalen Öffentlichkeit ermöglichen, sich von allen außer den notwendigsten finanziellen Bindungen abzumelden, die sie an solche Staaten binden. Von all diesen Netzwerken ist Bitcoin aufgrund seiner dezentralen Natur, sofortigen Abwicklung, Transportfähigkeit und unübertroffenen Sicherheit bei weitem die beste Wahl. Die Regierung der Vereinigten Staaten würde ihre Rolle als Leuchtturm der Demokratie auf der ganzen Welt neu festigen, indem sie ihre unerschütterliche Unterstützung für diese Technologie anbietet, die die Möglichkeit eines Abtrünns auf der ganzen Welt dezentralisiert und nivelliert. Quelle: https://bitcoinmagazine.com/culture/bitcoin-is-decentralized-defection

  • WAS IST BITCOIN UND WIE FUNKTIONIERT ES?

    Bitcoin ist eine innovative Technologie, die ein neues Währungssystem einführt, das auf einem Peer-to-Peer-Netzwerk von Benutzerknoten (Computern) ohne Zwischenhändler wie Zentralbanken oder irgendeine Art von Finanzinstituten basiert. WAS IST BITCOIN? Bitcoin ist eine schnell wachsende Entwicklung des Geldes, eine Investition, ein Ausweg aus dem aktuellen ungesunden Wirtschaftssystem und eine neue programmierbare Zahlungsmethode. Verschiedene Konzepte und Disziplinen könnten angesprochen werden, um Bitcoin vollständig zu verstehen, da es für verschiedene Menschen von unterschiedlichem Nutzen sein kann. Die verschiedenen Wege werden enthüllt, wenn man das Bitcoin-Kaninchenloch hinuntergeht, und die Reise wird fesselnd sein. Mit diesem Artikel können Sie mehr über den Zweck von Bitcoin erfahren, wer die Münzen herstellt und ob es sich um echtes Geld handelt, einschließlich praktischerer Ratschläge zum Kauf von Bitcoin und wie Sie Ihre Münzen sicher aufbewahren können. Bitcoin ist ein elektronisches Peer-to-Peer-Bargeldsystem, das auf einem verteilten digitalen Hauptbuch basiert, das als Blockchain oder Timechain bezeichnet wird. Das Buch enthält Transaktionen, die vom Peer-to-Peer-Netzwerk anstelle einer zentralen Behörde genehmigt wurden. Bitcoin (mit einem Großbuchstaben B) bezieht sich auf das Protokoll, die Software und das Netzwerk, während Bitcoin (mit einem Kleinbuchstaben b) den nativen Geldwert beschreibt. Bitcoin wurde von einer mysteriösen Person oder einer Gruppe namens Satoshi Nakamoto enthüllt und ist die erste Kryptowährung, die jemals geschaffen wurde, und wurde in dem am 28. Oktober 2008 veröffentlichten Whitepaper ausführlich beschrieben. Eine digitale Version von Bargeld, die in ihrer physischen Form von Natur aus Peer-to-Peer ist, war am schwierigsten aufzubauen, und das Genie von Satoshi war es, bestehende Technologien und Prozesse zu kombinieren, um das anhaltende Problem der doppelt ausgegebenen digitalen Währungen zu überwinden, ohne sich auf einen Dritten zu verlassen. Niemand kennt die wahre Identität von Satoshi, der 2011 verschwand und das Projekt Freiwilligen überließ, um es zu erweitern und zu verbessern. Daher ist es fair zu sagen, dass Bitcoin keinen einzigen Führer hat und ohne einen CEO überleben und gedeihen kann. Leser, die einen Vergleich benötigen, können sich eher ein Internetprotokoll wie TCP/IP vorstellen als ein Unternehmen. Quelle: https://bitcoinmagazine.com/guides/what-is-bitcoin

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