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Brauchen wir Banken wirklich so sehr, wie wir glauben?
Was würde passieren, wenn morgen die Banken schließen, Überweisungen nicht mehr funktionieren und große Teile des gewohnten Finanzsystems plötzlich stillstehen? Die naheliegende Antwort lautet: Chaos. Doch die Geschichte zeigt ein überraschend anderes Bild. Das Finanzsystem ist nicht die Wirtschaft – und die Wirtschaft ist nicht das Finanzsystem. Wenn die Banken ausfallen, verschwindet die Wirtschaft nicht Ein Zusammenbruch des Bankensystems wäre zweifellos ein massiver Schoc

Thomas Tratnik
vor 2 Tagen3 Min. Lesezeit


10 Billionen Euro: Jetzt will die EU an das Geld der Bürger
Die Europäische Union braucht gewaltige Summen für ihre Zukunftsprojekte – für Digitalisierung, Energie, Infrastruktur, Wettbewerbsfähigkeit und zunehmend auch für Verteidigung. Gleichzeitig liegen rund 10 Billionen Euro der privaten Haushalte als Bankeinlagen in der EU. Brüssel will dieses Geld stärker in den Kapitalmarkt lenken. Offiziell geht es um bessere Renditechancen für die Bürger und um Investitionen in Europas Wirtschaft. Doch wenn gleichzeitig die Verteidigungsausg

Thomas Tratnik
vor 3 Tagen4 Min. Lesezeit


G20 in Asheville: Beginnt eine neue geopolitische Ordnung?
Was auf dem G20-Finanztreffen in Asheville auf den ersten Blick wie ein weiterer Termin der internationalen Finanzdiplomatie wirkt, könnte bei genauerer Betrachtung für größere geopolitische Verschiebungen stehen. Im Mittelpunkt stehen nicht nur Sanktionen gegen Iran, der Umgang mit Russland oder die Finanzpolitik der USA. Es geht um die Frage, ob sich die internationalen Machtstrukturen verändern – und ob Washington unter Donald Trump versucht, wirtschaftliche und geopolitis

Thomas Tratnik
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit


G20: Der Kampf um die wirtschaftliche Zukunft des Westens
Beim G20-Treffen in Asheville vom 31. August bis 1. September 2026 prallen nach der Analyse von Barbara Boyd zwei grundsätzlich unterschiedliche Vorstellungen von wirtschaftlicher Entwicklung aufeinander. Auf der einen Seite steht die Idee, Wachstum durch Produktion, Energie, Technologie und industrielle Selbstständigkeit zu schaffen. Auf der anderen Seite steht ein europäisches Modell, das stärker auf Regulierung, Klimapolitik, Kapitalsteuerung und politische Umverteilung se

Thomas Tratnik
vor 6 Tagen4 Min. Lesezeit


Vom „Dark Age“ zum „Golden Age“: Trumps Kampf gegen die „Lords of Money“
Hinter den täglichen Schlagzeilen zeichnet sich nach der Analyse von Susan Kokinda ein größerer politischer und wirtschaftlicher Konflikt ab. Im Zentrum stehen die neue Ausrichtung der US-Notenbank, die Offensive des Finanzministeriums gegen iranische Finanznetzwerke und Trumps Vision einer neuen amerikanischen Wachstums- und Raumfahrtpolitik. Kokindas zentrale These: Die USA versuchen, sich aus einem Finanzsystem zu lösen, das ihrer Auffassung nach zu stark von spekulativem

Thomas Tratnik
30. Aug.4 Min. Lesezeit


Wenn das Geldsystem an seine Grenzen kommt
Die Verschuldung westlicher Staaten erreicht Dimensionen, die eine unangenehme Frage aufwerfen: Was passiert, wenn Schulden nicht mehr durch Wachstum, Sparmaßnahmen und neue Kredite stabilisiert werden können? Eine Währungsreform ist keineswegs zwangsläufig. Doch Geschichte und Gegenwart zeigen, dass Staaten in solchen Situationen nur begrenzte Möglichkeiten haben – und dass die Kosten am Ende von der Bevölkerung getragen werden. Staatsschulden sind zunächst nichts Außergewöh

Thomas Tratnik
23. Aug.2 Min. Lesezeit


Der Angriff auf unser Geld: Wie der Staat still enteignet – und warum das kein Zufall ist
Sparen galt über Jahrzehnte als Tugend. Wer vorsorgte, Rücklagen bildete, investierte oder Eigentum erwarb, handelte verantwortungsvoll – für sich selbst und letztlich auch für den Staat. Dieses Prinzip wird derzeit systematisch aufgekündigt. Nicht offen, nicht per Enteignungsgesetz, sondern schleichend, technisch, bürokratisch. Es ist eine kalte Enteignung, die viele erst bemerken, wenn vom Brutto kaum noch Netto bleibt und aus Vermögen eine Belastung wird. 1. Die neue Logik

Thomas Tratnik
30. Jan.3 Min. Lesezeit


Bargeld, Freiheit und digitale Kontrolle: Ein Weckruf für Deutschland
In der Diskussion um den digitalen Euro wird häufig von Fortschritt, Effizienz und Klimaschutz gesprochen. Selten geht es dabei um das, was auf dem Spiel steht: unsere persönliche Freiheit und Selbstbestimmung. Denn Geld ist nicht nur Zahlungsmittel – es ist ein Machtinstrument. Wer die Kontrolle über Ihr Geld hat, kann zunehmend über Ihr Leben bestimmen. Stellen wir uns ein Szenario vor: Sie wollen morgens einen Kaffee oder ein Franzbrötchen kaufen, doch Ihre Karte funktioni

Thomas Tratnik
7. Jan.2 Min. Lesezeit
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