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Meinungsfreiheit – Wenn die Angst vor den Folgen größer wird als die Lust am Widerspruch
Die Meinungsfreiheit steht nicht erst dann unter Druck, wenn der Staat das Wort verbietet. Sie gerät bereits dort ins Wanken, wo Menschen anfangen, ihre Meinung aus Angst vor Konsequenzen lieber für sich zu behalten. Genau darin liegt die eigentliche Herausforderung für eine demokratische Gesellschaft. DER SPIEGEL macht die Meinungsfreiheit zum Titelthema seiner Ausgabe 35/2026 und stellt eine Frage, die weit über die juristische Definition des Grundrechts hinausgeht: Warum h

Thomas Tratnik
27. Aug.3 Min. Lesezeit


FaceNews oder Vertrauenskrise?
Warum der Vorwurf falscher Medienerzählungen wächst – und was dahinter steckt Der Begriff „Fake News“ hat sich in den vergangenen Jahren zu einem festen Bestandteil politischer Debatten entwickelt. Inzwischen taucht auch die ironisch zugespitzte Variante „FaceNews“ auf – als Ausdruck wachsender Skepsis gegenüber etablierten Medien. Besonders im Zusammenhang mit der Berichterstattung über Donald Trump wird dieser Vorwurf häufig erhoben. Doch hinter dieser Zuspitzung steht eine

Thomas Tratnik
20. Feb.3 Min. Lesezeit


Regulierte Öffentlichkeit
Wenn Meinungsfreiheit zur verwalteten Ressource wird Die politische Debatte über Meinungsfreiheit hat sich in den vergangenen Jahren leise, aber grundlegend verschoben. Während Meinungsfreiheit historisch als Abwehrrecht gegenüber staatlicher Einflussnahme verstanden wurde, steht heute ein anderes Leitmotiv im Zentrum: Regulierung. Begründet wird diese Entwicklung mit dem Schutz vor Desinformation, Hassrede und manipulativen Kampagnen. Doch hinter dieser Argumentation entsteh

Thomas Tratnik
19. Feb.3 Min. Lesezeit
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